Herbstgedicht

Kastanien,
ich freu mich jedes Jahr
wenn ich welche finde.

.
Und zufällig lief mir dazu auch noch ein Gedicht über den Weg:

Die Kastanie

Ob alt, ob jung, ob groß oder klein,
wir lieben sie doch alle, die Kastanie.

Grün und stachlig hängt sie da
im Baum wie jedes Jahr.
Platzt dann auf die enge Hülle,
sieht man sie in ganzer Fülle,
und schön glänzen tut sie auch.
Wenn sie dann zu Boden fällt,
ist es herbstlich meist bestellt.
Jedes Kind sich danach bückt,
auch Erwachsene sind entzückt,
die Kastanie zu berührenund
sie in der Hand zu spüren.
Gicht und Rheuma hält sie fern,
auch das Rotwild mag sie gern.
Nun steh‘ ich unter einem Baum
und spür‘ den leichten Windzug kaum.
Ich heb‘ eine Kastanie auf,
schon nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Zärtlich reibe ich an ihr
und denk‘ versonnen noch bei mir:
„Kastanien find‘ ich einfach edel,“
da knallt so‘ n Ding mir auf den Schädel!

(Von Josef Festing)

vielleicht habt ihr ja Lust ein eigenes Gedicht zu schreiben, oder ein Haiku oder ein Elfchen oder ein Akrostichon?
Freu mich auf eure Varianten. Kennt ihr alle diese Varianten von Wort- und Poesiespielereien?

Kastanienzeit
Ach, so schön, jedes Jahr
Schau nur, Oktoberzeit
Tada, dort, steht ein Kastanienbaum
Ah da liegen ganz viele und dort auch
Nobel, das glänzende Kastanienbraun, und diese Glätte ihrer Haut
Ich nehm nur ein paar, lass den Rest für die Kinder
Einpaar für die Jackentasche, das die Hand was zum fühlen hat

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