Bauchweh – zur Blogparade „Mein Körper (und ich)“

Das macht mir Bauchweh, das heißt man fühlt sich nicht wohl mit etwas. Wenn man nun dauernd Bauch weh hat, heißt das dann das man sich dauernd nicht wohlfühlt? Der Bauch als Sitz der Kraft, sagt man wohl bei den Chinesen. Der Bauch, unsere Mitte, eine Mitte die schmerzt. Die Mitte also.
Als ich in der Grundschule war, einige Zeit nach unserer Ausreise aus der DDR, hatte ich immer wieder Bauchschmerzen und kam für eine längere Untersuchungszeit ins Krankenhaus. Die Untersuchungen waren teilweise scheußlich, aber sonst fand ich das Krankenhaus ganz schön und fühlte mich so wohl das ich es gar nicht eilig hatte wieder nach Hause zu kommen. Meinem Bauchweh half das aber nicht. Es wurde nichts gefunden und dabei hat man es belassen.

Vielleicht war das der Moment als der Bauch zu meinem Radar wurde, einem Radar den ich nicht Verstand. Ich glaube mich zu erinnern das ich auch vorher schon öfter mal Bauchweh hatte. An einen Moment erinnere ich mich besonders.

Kurz bevor ich in die Schule kam wurde ich in der DDR zur Kur geschickt. Das war eine schlimme Zeit. Ich war 6 Jahre alt, sehr klein und sehr dünn, sagten die Erwachsenen. Ich hatte damit kein Problem. Ich sollte wachsen und zunehmen und mit mehr Hunger zurückkommen. In der Kur mußten wir jeden Tag Milch trinken, einen großen Plastikbecher voll. Ich fand Milch immer eklig und auch Plastikgeschirr. Heute weiß ich das ich Laktoseintoleranz hatte.

Wenn wir nicht aufgegessen haben,mußten wir uns neben die Erzieherin an den Tisch stellen, solange bis wir alles aufgegessen hatten. Eine Qual. Wenn der Bauch weh tat, wurde einfach die Hose aufgeknöpft. Ein Kind, was sich über seinem Teller übergab, mußte das wieder auslöffeln. Ein anderer der geflüstert hatte bekam dagegen ein Pflaster über den Mund geklebt.
Ich weiß nicht wie es ging, aber die Kur hat es geschafft, als ich wieder zurück war nach 6 Wochen – ich erinnere mich noch an die Brote mit Blutwurst auf der Rückfahrt im Bus – da aß ich mehr. Verlangte im Kindergarten Nachschlag bei der Suppe und wurde dafür gelobt.
Aber ich wurde weder dicker noch viel größer. Ich blieb lange die Kleinste, und da dies auch immer wieder thematisiert wurde hat mich das bis in mein Erwachsenenalter hinein beschwert – von innen her. Denn dünn blieb ich genauso ewig noch.

In der Schule hatte ich oft Bauchweh, besonders bei Fächern wie Sport oder später dann im Sprachlabor – heute weiß ich, ich hatte ziemlich oft Angst. Angst vor Sport, vorm Sprachlabor und vor Lehrern und solchen Sachen. Angst was falsch zu machen und mich zu blamieren. Da nützte es auch nichts klein und dünn zu sein, man kam immer irgendwie dran. Nur bei einem Spiel konnte ich punkten, da wurde man von außen mit dem Ball abgeschossen (Krieg), sehr merkwürdig. Mich trafen sie meistens nicht, ich war auch zu flink.

Wenn ich heute zurückschaue ist es mir klar, das dieses Bauchweh ein Angstradar wahr. Spezielle Ängste, bei Gewitter ist er nicht angesprungen, obwohl ich da viel Angst vor hatte. Ich hatte auch Angst vor Einbrechern, und Angst vor Krieg, bestimmten Flugzeugen, und vor Atomenergie.

Viele Jahre später war ich an einem Arbeitsplatz gelandet wo es mir überhaupt nicht gut ging, aber ich hatte auch sehr viel Angst vor dem Arbeitsamt, so das ich mich jeden Tag wieder zur Arbeit quälte. Angst hier, Angst dort. Zu einem cholerischen und echt ekligem Chef.

1,5 Jahre quälte ich mich durch. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon lange jeden Monat mindestens 2 Tage furchtbare Schmerzen, Menstruationsschmerzen – diese begleiteten mich seit meinem 13. Lebensjahr. Seit inzwischen über 28 Jahren, Monat für Monat, pünktlich. Ich konnte meine Uhr danach stellen. Ich weiß gar nicht mehr so richtig wie ich damit umgegangen bin, ob es früher irgendwie auszuhalten war, wenn ich mich wenig bewegte… ich erinnere mich noch das ich große Probleme hatte Tabletten zu schlucken, also kamen die damals wohl nicht in Frage. Heute kenne ich Schmerzen von denen ich denke, das ich das ohne Tablette nicht aushalte. Ich versuche trotzdem so selten wie möglich welche zu nehmen, weil ich das nicht mag und die Dinger ja auch Nebenwirkungen haben.
In der Zeit mit dem blöden Job, kamen dann noch schlimme Kopfschmerzen hinzu nun ja und die allgemeine Quälerei. Und dann bekam ich die Diagnose Endometriose. ‚Das sind eine Art Zysten die nicht von alleine wieder verschwinden, sondern sogar wachsen und sich verteilen können – sagte die Ärztin. Sie riet mir sehr schnell zu einer OP und das ich danach unbedingt mit Rauchen aufhören mußte und die Pille nehmen müßte um weiteres Wachstum zu verhindern. „Na super“ dachte ich. Und wieder war sie da, die Angst.
Diesmal ging ich so überhaupt nicht gern ins Krankenhaus und fühlte mich total verlassen und ahnungslos. Und das war ich im Grunde genommen auch. Die blöden Details lasse ich jetzt mal weg, von Empathie kann man beim Krankenhauspersonal nicht reden. Von Aufklärung seitens der Ärzte auch nicht.
Ich kann aber sagen, wenn du mörderische Bauchschmerzen hast jeden Monat, könnte es sein du hast Endometriose (und vielleicht auch Angst).

Fortsetzung (mit Tips) folgt

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Mein Körper, das Essen und ich – Blogparade

Sandy erzählt uns heute etwas über sich, ihren Körper, Urteile, das Dünnsein und ihren Weg.
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Körperfreundliche Kindererziehung

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Der Pharma-Zoo

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Thema Wohlfühlkörper und Fitness

Hiltrud

Schmerz und Leben und Humor

Wortbunt mit 3 Texten und Collagen

Augenwischerei

Schamhaare

Traumkörper

Chutriel
und die Geschichte ihrer Panik

Monika
HPU und Hochsensibilität

Nadine
„Mein Körper und ich“ und keine Waage

 

Biografisches Schreiben – mein Onlinekurs

ab 18.8. biete ich einen 8 Wochen Online Kurs zum „Biografischen Schreiben“ an.
Jeden Freitag gibt es einen Schreibimpuls – zum Austausch eine kleine private Facebookgruppe.
Schreiben als Abenteuerreise zum Selbst ❤

Kosten: 160 €

Bei Fragen schreib mir einfach eine Nachricht.
Buchung unter info@karolinkaden.de

Alle reden über Trauer

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copyright by Madame Flamusse

Trauer hat viele Facetten und es gibt vieles um das man trauern kann. Trauer hat nicht immer nur etwas mit Tod und sterben zu tun, auch wenn es im erweiterten Sinne fast immer um ein sterben im Leben geht.

Trauer, Schmerz, und alle Gefühle die uns wehtun sind nicht besonders beliebt, werden oft verdrängt und kaschiert. Manchmal bewußt und manchmal unbewußt. Manchmal tragen wir auch Trauer die uns gar nicht gehört. Und manchmal erkennen wir sie nicht, selbst wenn sie uns auf der Seele sitzt.

Gefühle die der Mensch nicht mag möchte er nicht gern fühlen. Dabei ist genau das der Punkt: Gefühle sind zum fühlen da. Es ist wichtig sie zu fühlen. Es heißt in Kontakt mit deiner Seele zu gehen und in Kontakt mit deinem Innersten, dem was dich ausmacht. Trauer zu leben heißt Lebendigkeit zu feiern. Gefühle machen uns lebendig, alle Gefühle, nicht nur die schönen. Und was wären die schönen Gefühle denn ohne die Schatten – Ein Kerzenschein an einem strahlend hellem Sommertag? Wir würden sie vermutlich nicht einmal erkennen.

Trauer findet sich an so vielen Stellen. Wenn wir etwas hinter uns lassen müssen was uns lange begleitet hat, wenn ein Übergang ansteht, ein Abschied, wenn jemand geht oder wir etwas verlieren. Freunde, Job, Aussichten, einen Traum, oder wir merken das das was wir tun keine Zukunft mehr hat. Manchmal bekommen wir etwas was wir nicht möchten. Es ist nicht immer leicht einen Absprung zu finden. Zu sehen wenn etwas zu Ende ist. Und manchmal wiederum erwischt es uns so heftig, das wir kaum noch Luft bekommen. Hoffnung kann schmerzhaft sein, und auch Sehnsucht ist nicht immer süß.

Doch wo ist der Raum für all die Gefühle, die die Menschen nicht mögen, all die abgewiesenen Anteile, oder die Fässer voller ungeweinter Tränen? Zu oft machen wir weiter, zu oft schieben wir die Dinge beiseite, zu oft sagen wir später, zu oft fehlt jemand der einfach nur zuhört, jemand der sich aufs Klagen und Weinen versteht und bereit ist sich davon nicht abschrecken zu lassen. Zu oft wird einfach drüber gebügelt und ein Ratschlag ausgeteilt wo eigentlich eine Umarmung helfen würde.

Wenn jemand stirbt ist die Sache eindeutig, aber bei einer Trennung, einem Jobverlust, einer Krankheit oder einem Herzenswunsch der nun endgültig abgehakt werden muß, da soll man einfach weitermachen und nach vorne schauen. Doch wie viel in unserem Leben ist oft mit diesen Dingen verbunden. Hier eine Entscheidung für die Trauer zu treffen, kann das beste sein was Du jetzt machen kannst. Zu einem lebendigem Leben gehören alle Farben, auch die wilden und dunklen.

Die Gefühle sind da, so oder so, sie stecken in uns und machen es sich irgendwo in unseren Zellen bequem. Wenn wir unserer Seele keinen Raum geben dann wird uns unser Körper irgendwann darauf aufmerksam machen.

Traurig zu sein und dazu zu stehen macht dich authentisch, die die das nicht verstehen oder Dir sagen das Lächeln hilft, gehen einen anderen Weg und nicht neben Dir. Folge Ihnen nicht, sondern bleib bei Dir. Vertrau deinem Herzen. Nimm Dir Zeit für deinen Schmerz. Gib der Trauer Raum, lass die Tränen zu.

„Sei wer du bist und sag, was du fühlst. Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht.“ 

Theodor Seuss Geisel

Bei uns wurde nicht geweint und es gab auch keine Trauer, und wenn, dann trauerte wohl jeder für sich. Ich glaube das Leben hat mir soviel trauriges geschenkt damit ich lerne das Familienmuster zu durchbrechen, lerne zu trauern und aufhöre es zu ignorieren, so wie ich es aus meiner Familie kannte und von eben diesen Generationen vor mir. Das war ein regelrecht automatisiertes Muster. Ich glaube viele Menschen sind in diesem Bereich noch Übende. Und es ist wichtig das die, die wissen das Trauer zum Leben gehört darüber sprechen und zeigen was es heißt, wenn Trauer da sein darf, was es auch heißen kann getröstet zu sein. Denn der, der die Trauer kennt weiß auch was wirklich Trost bringt.

Ich wünsche mir eine neue Trauerkultur für jede Trauer. Und Raum für Tränen die fließen dürfen. Ich wünsch mir das Schwarz keine Modefarbe ist. Ich wünsch mir das das Thema normal dazugehört. Ich wünsch mir das wir füreinander da sind, wenn es jemandem schlecht geht und das man untereinander akzeptiert das jeder seinen eigenen Weg geht. Das jede Trauer ihre eigene Zeit braucht.

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Dies ist mein Textbeitrag zur Aktion

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zum Aktionstag dem 27.2. findest Du noch viele weitere Beiträge

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Wenn Du Begleitung suchst in herrausfordernden Zeiten:

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Telefonseelsorge – kostenfreie Notseelsorge

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0800/111 0 222

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Weibliches schreiben

Schon vor 2016 hat mich das Thema beschäftigt was ich eigentlich so lese. Wie ich feststellte war es viel amerikanische Literatur und vor allem Bücher die Männer geschrieben hatten. Franzen, Eugenides, Irving, Boyle, Murakami aber auch Suter, Schlink, Arjouni usw.

Mir fiel auf das ich wenig Literatur von Frauen las obwohl ich auch hier Favoriten habe wie Dörrie, Hustvedt, Allende, Niffenegger, Lewycka.

Dieses Jahr wurde ich wieder förmlich auf das Thema gestossen – es ging mehrfach um das weibliche Schreiben in den Büchern die ich las, Büchern von Autorinnen. Es ging vor allem aber auch darum wie Sie hintenanstehn mit ihrem schreiben, als Ehefrauen und Mütter und Assistentinnen des Mannes, mit eigentlich anderen Aufgaben bedacht.
„Die Ehefrau“ hat mir noch einmal nachdrücklich zu denken gegeben – hier wird davon gesprochen wie die Frauen im Literaturbetrieb in der zweiten Reihe stehen. Und das bestätigt sich für mich wenn ich dorthin schaue wo es Wettbewerbe und Preise gibt, Literaturzirkel und andere Öffentlichkeiten. Ich schaue nun auch im Buchladen ein wenig anders hin.

Und eins, ich möchte mich diesem Vorsortierten nicht mehr automatisch aussetzen oder unterordnen. Wenn weniger Frauen zum schreiben kommen, dann noch weniger veröffentlicht werden und dann auch noch schwieriger bekannt werden sind das ne ganze Menge Filter. Ich werde also expliziter nach Literatur von Frauen kucken und mein Lesejahr unter dem Motto „Literatur von Frauen“ angehen – so das auch hier in meinem Bücherregal ein wenig Ausgleich stattfindet.

Die Überlegung ist noch mich an die Buchhandlungen zu wenden und dazu anzuregen eine Ecke spezifisch für Literatur von Frauen zu reservieren und zwar so das man sie sieht  das macht wenig Arbeit, kostet nichts und unterstützt. Irgendein anderer Blog hatte das thema auch aufgegriffen, weiß leider nicht mehr welcher – das Problem mit den vielen Tabs, ihr kennt es vielleicht.

Ein schönes Beispiel finde ich z.b. “ Die Schwestern“, oder sagen wir ein trauriges Beispiel. Das Buch ist gut, die Geschichte ist gut und mir ist unklar warum ein Eugen Ruge „In Zeiten des abnehmenden Lichtes“ gefeiert wird und niemand Judka Strittmatter erwähnt. Ein sehr bedauerlicher Fehler.

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Ein weiteres Thema ist auch das Thema deutsche Literatur – das was man liest, prägt einen, und ich muß zugeben oft habe ich mich in Neuengland, Main sehr zu Hause gefühlt, obwohl ich nie dort war, weil es immer wieder vorkam in meinen Büchern. Ich habe massenhaft Seiten gelesen über amerikanische Colleges und Hochschulen, mir dann auch noch entsprechende Serien angeschaut… das ist alles ganz nett, irgendwie heimelig aber weit entfernt von meinem Lebensumfeld.

Es ist ganz was anderes dann etwas zu lesen was mit meiner eigenen Geschichte zu tun hat, meiner eigenen Sozialisierung, mit meinem eigenem Land, zugebener maßen nicht immer so einfach die deutsche Literatur.

Innereien

Heute möchte ich Euch 3 sehr gute Bücher für Gesamtgesundheit vorstellen. Das betrifft nicht nur den Körper denn wie es so schön heißt nur in einem gesundem Körper wohnt ein gesunder Geist. Andersrum wenn man krank ist macht einen das auch psychisch fertig und kann regelrecht zu Depressionen führen.
Das Gute man kann was tun, mit Ernährung und weiteren unterstützenden Maßnahmen.

2b18628f61Ayurvedisches Heilfasten

Ellen Ertner und TraudelNastansky

Nymphenburger Verlag, 18,00 €

Ein tolles Buch und eine schöne Kur. Wirklich ganzheitlich aufgebaut mit allem drum und dran. Außerdem ist es sehr schön und trotzdem übersichtlich gestaltet.

Zuerst werden die Grundlagen geklärt und es geht auch um die Typen im Ayurveda. Die Kur ist aufgebaut mit 3 Entlastungstagen, 5 Fastentagen und 3 Aufbautagen und individuell anpassbar.

Ganz toll fand ich den Einkaufszettel – so muß man sich nicht alles selbst aus dem Buch zusammensuchen.  Für die ganze Zeit gibt es Rezepte und Hinweise zu unterstützenden Maßnahmen wie einfache Yogaübungen und Selbstmassage. Und auch dem Danach sind einige Seiten gewidmet.

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Dagmar Hemm, Andreas Noll

Gu Verlag, 14,99 €

Das ist eines meiner Lieblingsbücher geworden, in welchem ich gern mal nachschlage wenn wieder mal ein gesundheitliches Problemchen auftaucht. Sehr reichhaltige Tips und Hilfsmittel. Ich bin ein großer Fan der TCM 🙂 Sie erkennt auch oft viel eher als die Schulmedizin wenn da was nicht ganz rund läuft.

Auch hier eine Einleitung zum Thema und danach werden dann die besten Hilfsmittel vorgestellt. Danach dann gibt es erstmal eine Checkliste um die DysBalancen herauszufinden. Es ist oft nicht so ganz offensichtlich für uns was zu welchem Organ gehört – da kann man hier viel lernen.

Danach werden die jeweiligen Organsysteme in längeren Kapiteln einzeln behandelt, hier findet man immer konkrete Hinweise was man machen kann. Über Akupressur, über Bachblüte, Homöopathie oder mit Aura Soma, hilfreiche Nahrungsmittel, verbundene Thematiken, Hausmittel und Heilpflanzen sowie Naturheilkunde. Alles recht ausführlich und umfassend erklärt für das doch recht dünne Büchlein. Die klare Gliederung ist ebenso hilfreich wie die übersichtliche Gestaltung.

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Fuenf Elemente Ernaehrung von Ilse-Maria Fahrnow

Fuenf Elemente Ernaehrung von Ilse-Maria Fahrnow

Fünf Elemente Ernährung

Dr.med.Ilse-Maria Fahrnow, Jürgen Fahrnow

Irisiana Verlag, 16,99 €

Ein sehr ausführliches Buch zum Thema Ernährung auf Grundlage der TCM. Liebevoll gestaltet, 170 Seiten dick. Hier hat man schon ein bisschen zu tun sich durchzulesen. Die Sichtweise ist einfach anders und erstmal neu. Auch wenn ich mich schon damit beschäftigt habe ist es doch nicht so einfach passend zu kochen. Es gibt einen Typentest… also welchem Element man zugeordnet ist und dann noch Ying und Yang Stärke oder Schwäche, ja da gibts doch einige Kombinationen – und mir kommt es auch vor als wechsle man mal den Typ.
Aber wie es so ist in der TCM wird hier auch viel Wert auf Balance und Gleichgewicht gelegt so das es sowieso wichtig ist das alle Elemente bedient werden. Auch dazu gibt es Tips.
Womit ich mir ein bisschen schwer tue: Das Buch handelt von den Grundlagen, ist aber auch mehr als nur ein Grundlagenbuch, dafür gibt es mir aber zuwenig Anwendungen. Es gibt zwar Rezepte, aber wenige und irgendwie empfinde ich Sie auch als ungewöhnlich. Insgesamt fehlt mir da etwas mehr Anwenderfreundlichkeit, und mehr Auswahl. Da scheint mir zuviel gewollt und zuwenig Inhalt dazu sein.

Es ist schon eine Wissenschaft für sich die 5 Elementeernährung. Das hier ist dann das Buch mit den Zusatzinfos und zum kreativ kochen brauche ich dann eben noch ein extra Rezeptbuch. Zur Stärkung und gegen Kälte weiß ich zumindest was hilft (gekochtes, Wurzelgemüse).

Dann gibt es Tips zum Wohlbefinden, die ich finde jetzt nicht so unbedingt dazu gehört haben. Wo am Ende die geweckten Erwartungen nicht so ganz erfüllt werden, denn die Seiten hätte man ja für mehr Rezepte verwenden können.

Alles in allem aber ein nettes Buch mit viel Wissen, und wenn man noch nicht soviele Bücher in die Richtung gelesen hat denke ich genau das richtige um die Grundlagen zu kennen und dann selber kreativ zu werden.

Bewußtes Essen

DSCN4535Beate Caglars Buch ist im eigentlichen Sinne kein Kochbuch – so wie ich es erwartet habe, sondern ein Buch über Achtsamkeit und gesunde Ernährung. Es ist 200 Seiten dick und sehr schön aufgemacht.

Verschiedene Themen zur achtsamen Ernährung im ersten Teil und ein zweiter Abschnitt zu den Bausteinen unserer Nahrung, wechseln sich ab mit Achtsamkeitsübungen und Rezepten für das Wohlbefinden.

Wie sehr typisch für solche Bücher gibt es eine längere Einleitung über die Autorin, den Grund des Buches und eine Krankheit – die zum neuen Ernährungsstil führte. Die Rezepte sind vegetarisch und teilweise auch vegan und meistens so ganz anders – ich muß sagen das schreckt mich ein bisschen ab, obwohl ich ganz gern mal was neues ausprobiere. Vieles ist orientalisch angehaucht und oft werden Zutaten gebraucht die man so jetzt eher nicht unbedingt zu Hause hat.

Also wer Lust mal auf was anders hat für den ist das Buch genau richtig.

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anklicken vergrößert das Bild

Die beiden langen Abschnitte zur Achtsamkeit und zur Nahrung sind beide sehr ausführlich und mit vielen spannenden Fakten gefüttert. In welchem Buch über Essen findet man schon ein Kapitel über die Gefühle bei der Nahrungsaufnahme oder unseren feinstofflichen Körper, extra Seiten für Fette, Wasser und Eiweiss.

Wirklich sehr informativ und spannend. Auch schön ist eine extra Inhaltsangabe für die Rezepte am Ende des Buches, so das man nicht lang suchen muß. Was mir grade sehr Appetit macht ist eines der wenigen deutschen Rezepte, eine hessische Apfelweintorte …mmmh yammi, lecker. Auch diese vegetarisch und so gut wie vegan 🙂 ich geh dann morgen mal Äpfel kaufen. Seitan für ein anderes Gericht habe ich schon besorgt. Und für nächstes Weihnachten habe ich mir eine Geschenkidee vorgemerkt.. orientalisches Dukkah.

man jetzt hab ich gleich wieder Hunger.

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Eine gute Nachricht, Ihr könnt das Buch gewinnen. Direkt beim Verlag Integral gibt es zur Zeit ein Gewinnspiel (bis 15.7.). Dort findet Ihr auch eine längere Leseprobe und ein Rezept.

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Beate Caglars

Achtsamkeit und die Kunst des bewussten Essens

Mit vegetarischen und veganen Rezepten für alle unsere Sinne

€ 19,99, Verlag: Integral

Frau Kassel will Wunder – noch ein Blogparaden Special

Frau Kassel ist krank, aber das ist, will ich jetzt mal behaupten, nur begrenzt schlimm. Denn das Kranksein bringt Bewegung in Ihr Leben. Sie macht sich auf eine Reise auf der Suche nach Heilung und Leben. Frau Kassel will Wunder und zwar richtig. Ziemlich skeptisch geworden und auch frustriert und müde saß Sie vorm Krankenhaus als Paul Sie findet. Paul der fragt ob er helfen kann und Ihr seinen Parka leiht. Diese Geste bewegt Charlotte Kassel sehr.

Sie fährt dann erstmal zu Ihrer Schwester in die Eifel – Die Eifel! Eine Gegend in der es wohl viele Heiler gibt, das hat dort Tradition. Aber ich will mal nicht weiter spoilern – Ihr müßt das Buch selber lesen.

Frau Kassel will Wunder ist auch ein Buch was geschrieben werden mußte, auch um eigenes zu erzählen. Die Autorin Ulrike Schwieren-Höger hat hier Ihre eigene Krankheit verarbeitet und reflektiert.

Hier kommen Wunsch und Wirklichkeit zusammen in einer spannenden Geschichte die ganz schön viele Themen mitbringt. Es ist einfach alles drin was eine gute Geschichte ausmacht und es ist schön Charlottes Weg zu verfolgen.

Gerade Themen wie alternative Heilmöglichkeiten werden ja gern abgetan oder belächelt und finden sich eher in spezielleren Büchern wieder. Aber so verpackt in einen Roman finde ich es wundervoll. Ich habe selber schon sehr vieles ausprobiert. Einfach mal anschauen und kuckn ob man was damit anfangen kann, offen und neugierig bleiben und natürlich Wunder finden und Freude. Eine tolle Nebenwirkung dabei ist das die Welt größer wird und man merkt wieviel es zu entdecken gibt.

Für mich persönlich gabs da natürlich auch so ein paar nette Erinnerungsmomente… wenn ich Stichworte wie Ta Ke Ti Na las oder Abschnitte über grundsätzliche Herangehensweise an das Leben. Sogar das Dämonenfüttern kommt vor. Also außer einer wundervoller Geschichte finden sich sehr viele Methoden die es lohnt auszuprobieren.

Das Buch hat sogar eine extra Seite wo sich noch Zusatzinfo findet: https://fraukasselwillwunder.com

UND es wurde selbst verlegt. Ich wünsche mir das es ganz viele Leser findet auch wenn hier kein großer Verlag die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen kann. Das Buch macht Mut und hilft beim Frieden finden und dabei weckt es auch noch die Abenteuerlust. Und das Abenteuer lauert gleich um die Ecke, ich sage Euch, so ist das!

Ein Spruch der einen durch das ganze Buch trägt und noch lang darüber hinaus:

„Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eins“

Albert Einstein

Also auf, macht Euch gute Gedanken, träumt und erwartet Wunder UND lest unbedingt dieses  Buch

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eine weitere, sehr ausführliche Rezension gibt es bei Ulrike Sokul

 

Blogparade Tag 9

Was hat Persönlichkeitsentwicklung, einfach gesagt Lebenserfahrung, mit dem Schreiben zu tun. Ralf Hauser, der witzigerweise in meiner alten Zweitheimat lebt, schreibt darüber auf seinem Coaching-Blog. Er hat das Buch von Fritz Gesing gelesen. Wenn Ihr auf das Bild klickt kommt Ihr zu einer Leseprobe.

Und hier gehts zum Artikel von Ralf Hauser ->

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Das Moleskine – Collagen

https://roswithageisler.wordpress.com/2011/01/11/spater-vielleicht/

Von der Kunst des schreibens

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Letternwald

https://letternwald.wordpress.com/2016/05/20/warum-schreiben/

Starlit Sky Thoughts

https://starlitskythoughts.wordpress.com/2016/05/18/schreib-an-dich-blogparade/

Christel T. Aktivistin

https://sonstigesblog.wordpress.com/2016/05/18/warum-schreibe-ich-ueberhaupt/comment-page-1/#comment-56

wortgeflumselkritzelkram

https://wortgeflumselkritzelkram.wordpress.com/2016/05/18/blogparade-schreiben/

Unsagbares muss man eben schreiben

https://konsonaut.wordpress.com/2016/05/16/eine-autobiografische-geschichte-beitrag-fuer-die-reingelesen-blogparade/

Von Orten die verschwinden

https://reingelesen.wordpress.com/2016/05/16/die-blogparade-geschichte-von-orten-die-verschwinden/

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Wer noch mitmachen will sollte sich beeilen 😉

https://reingelesen.wordpress.com/2016/05/15/blogparade-erster-teil-verlosung/#comment-894

 

 

Blogparade Special

Heute gibts Besuch auf meinem Blog, von der Autorin Daniela Alge, im Januar habe ich Ihre 3 Krimis vorgestellt. Und warte ja schon mit Hochspannung auf Nr. 4. Auch Sie hat bei der Blogparade mitgemacht.

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„Von der Kunst des Schreibens…. Und der spielerischen Freude, Worte fließen zu lassen.“

2003 erschien Julia Camerons Buch mit oben genanntem Titel. Seit über zehn Jahren ist es einer meiner liebsten Begleiter. Eselohren zeugen von häufigem Gebrauch und Lieblingsseiten. Zum Beispiel jene mit folgender Liste:

„Schreibe fünfzig Dinge auf, auf die du stolz bist.“

Ich hab die Übung schon oft gemacht. Manche Dinge stehen jedes Mal drauf, andere wechseln. Ich bin stolz darauf, einen Verlag für meine Krimis gefunden zu haben, die besten Gemüsesuppen der Welt zu kochen, oder wunderbare Freunde zu haben. Irgendwie haben diese simplen Listen eine Energie in sich, die mich aufheitert, mich glücklich macht. Sie zu schreiben und ab und an durchzulesen tut einfach nur gut! Ausprobieren – auf was bist Du stolz?

Julia Cameron ist auch die sogenannte „Erfinderin“ der Morgenseiten.

Einfach täglich den Kopf leer schreiben. Alles banale, quengelnde, alle Glaubenssätze, alle Gedanken quer durcheinander auf das Papier bringen. Dann sind sie raus. Raus aus dem Kopf und er ist wieder frei. Frei für die schönen Dinge im Leben, ich kann wieder achtsam und aufmerksam sein, tiefer atmen, singen, laufen. Der Müll ist entleert. Der Schrott abgeladen. Ich bin aufnahmefähig, leicht und zufrieden. Schreib es auf!

Ich mag auch die „ich wünschte,… Liste“.

Oft habe ich das Gefühl, es fehlt mir was, aber es ist nicht einfach, dieses Etwas zu benennen. Nun nummeriere ich ein Blatt mit den Zahlen von 1 bis 25 und schreibe drauflos. Jeder Satz beginnt mit „Ich wünschte,“. So kommen Sachen zutage, die ich beim bloßen Nachdenken niemals gefunden hätte. Da steht auf dem Papier plötzlich: Ich wünschte, ich würde öfter mit meinen Kindern Gummitwist spielen. Dann heißt es, ab mit dem Zettel in den Ofen, Hosengummi schnappen und raus auf den Hof. So bringt mich das Schreiben ins Tun. Und das ist es, was ich am Schreiben am meisten liebe. Ins Tun kommen!

Ins Tun kommen ist nicht immer leicht.

Auch beim Schreiben nicht. Es gibt ja so viele Verlockungen und Ablenkungen. Und trotzdem überwinde ich mich täglich, setz mich an den Schreibtisch und tu es. Ich schreibe, und danach bin ich zufrieden, danach geht’s mir gut. Ich schreibe Morgenseiten, ich schreibe Listen, ich schreibe Krimis, Portraits und Fachartikel. Ich schreibe täglich und danach frag ich mich oft: Wieso hab ich heute wieder solange gezögert?

Zu Ihrer Seite bitte hier lang ->

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Wer noch mitmachen will

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