Alle reden über Trauer

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copyright by Madame Flamusse

Trauer hat viele Facetten und es gibt vieles um das man trauern kann. Trauer hat nicht immer nur etwas mit Tod und sterben zu tun, auch wenn es im erweiterten Sinne fast immer um ein sterben im Leben geht.

Trauer, Schmerz, und alle Gefühle die uns wehtun sind nicht besonders beliebt, werden oft verdrängt und kaschiert. Manchmal bewußt und manchmal unbewußt. Manchmal tragen wir auch Trauer die uns gar nicht gehört. Und manchmal erkennen wir sie nicht, selbst wenn sie uns auf der Seele sitzt.

Gefühle die der Mensch nicht mag möchte er nicht gern fühlen. Dabei ist genau das der Punkt: Gefühle sind zum fühlen da. Es ist wichtig sie zu fühlen. Es heißt in Kontakt mit deiner Seele zu gehen und in Kontakt mit deinem Innersten, dem was dich ausmacht. Trauer zu leben heißt Lebendigkeit zu feiern. Gefühle machen uns lebendig, alle Gefühle, nicht nur die schönen. Und was wären die schönen Gefühle denn ohne die Schatten – Ein Kerzenschein an einem strahlend hellem Sommertag? Wir würden sie vermutlich nicht einmal erkennen.

Trauer findet sich an so vielen Stellen. Wenn wir etwas hinter uns lassen müssen was uns lange begleitet hat, wenn ein Übergang ansteht, ein Abschied, wenn jemand geht oder wir etwas verlieren. Freunde, Job, Aussichten, einen Traum, oder wir merken das das was wir tun keine Zukunft mehr hat. Manchmal bekommen wir etwas was wir nicht möchten. Es ist nicht immer leicht einen Absprung zu finden. Zu sehen wenn etwas zu Ende ist. Und manchmal wiederum erwischt es uns so heftig, das wir kaum noch Luft bekommen. Hoffnung kann schmerzhaft sein, und auch Sehnsucht ist nicht immer süß.

Doch wo ist der Raum für all die Gefühle, die die Menschen nicht mögen, all die abgewiesenen Anteile, oder die Fässer voller ungeweinter Tränen? Zu oft machen wir weiter, zu oft schieben wir die Dinge beiseite, zu oft sagen wir später, zu oft fehlt jemand der einfach nur zuhört, jemand der sich aufs Klagen und Weinen versteht und bereit ist sich davon nicht abschrecken zu lassen. Zu oft wird einfach drüber gebügelt und ein Ratschlag ausgeteilt wo eigentlich eine Umarmung helfen würde.

Wenn jemand stirbt ist die Sache eindeutig, aber bei einer Trennung, einem Jobverlust, einer Krankheit oder einem Herzenswunsch der nun endgültig abgehakt werden muß, da soll man einfach weitermachen und nach vorne schauen. Doch wie viel in unserem Leben ist oft mit diesen Dingen verbunden. Hier eine Entscheidung für die Trauer zu treffen, kann das beste sein was Du jetzt machen kannst. Zu einem lebendigem Leben gehören alle Farben, auch die wilden und dunklen.

Die Gefühle sind da, so oder so, sie stecken in uns und machen es sich irgendwo in unseren Zellen bequem. Wenn wir unserer Seele keinen Raum geben dann wird uns unser Körper irgendwann darauf aufmerksam machen.

Traurig zu sein und dazu zu stehen macht dich authentisch, die die das nicht verstehen oder Dir sagen das Lächeln hilft, gehen einen anderen Weg und nicht neben Dir. Folge Ihnen nicht, sondern bleib bei Dir. Vertrau deinem Herzen. Nimm Dir Zeit für deinen Schmerz. Gib der Trauer Raum, lass die Tränen zu.

„Sei wer du bist und sag, was du fühlst. Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht.“ 

Theodor Seuss Geisel

Bei uns wurde nicht geweint und es gab auch keine Trauer, und wenn, dann trauerte wohl jeder für sich. Ich glaube das Leben hat mir soviel trauriges geschenkt damit ich lerne das Familienmuster zu durchbrechen, lerne zu trauern und aufhöre es zu ignorieren, so wie ich es aus meiner Familie kannte und von eben diesen Generationen vor mir. Das war ein regelrecht automatisiertes Muster. Ich glaube viele Menschen sind in diesem Bereich noch Übende. Und es ist wichtig das die, die wissen das Trauer zum Leben gehört darüber sprechen und zeigen was es heißt, wenn Trauer da sein darf, was es auch heißen kann getröstet zu sein. Denn der, der die Trauer kennt weiß auch was wirklich Trost bringt.

Ich wünsche mir eine neue Trauerkultur für jede Trauer. Und Raum für Tränen die fließen dürfen. Ich wünsch mir das Schwarz keine Modefarbe ist. Ich wünsch mir das das Thema normal dazugehört. Ich wünsch mir das wir füreinander da sind, wenn es jemandem schlecht geht und das man untereinander akzeptiert das jeder seinen eigenen Weg geht. Das jede Trauer ihre eigene Zeit braucht.

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Dies ist mein Textbeitrag zur Aktion

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zum Aktionstag dem 27.2. findest Du noch viele weitere Beiträge

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Weibliches schreiben

Schon vor 2016 hat mich das Thema beschäftigt was ich eigentlich so lese. Wie ich feststellte war es viel amerikanische Literatur und vor allem Bücher die Männer geschrieben hatten. Franzen, Eugenides, Irving, Boyle, Murakami aber auch Suter, Schlink, Arjouni usw.

Mir fiel auf das ich wenig Literatur von Frauen las obwohl ich auch hier Favoriten habe wie Dörrie, Hustvedt, Allende, Niffenegger, Lewycka.

Dieses Jahr wurde ich wieder förmlich auf das Thema gestossen – es ging mehrfach um das weibliche Schreiben in den Büchern die ich las, Büchern von Autorinnen. Es ging vor allem aber auch darum wie Sie hintenanstehn mit ihrem schreiben, als Ehefrauen und Mütter und Assistentinnen des Mannes, mit eigentlich anderen Aufgaben bedacht.
„Die Ehefrau“ hat mir noch einmal nachdrücklich zu denken gegeben – hier wird davon gesprochen wie die Frauen im Literaturbetrieb in der zweiten Reihe stehen. Und das bestätigt sich für mich wenn ich dorthin schaue wo es Wettbewerbe und Preise gibt, Literaturzirkel und andere Öffentlichkeiten. Ich schaue nun auch im Buchladen ein wenig anders hin.

Und eins, ich möchte mich diesem Vorsortierten nicht mehr automatisch aussetzen oder unterordnen. Wenn weniger Frauen zum schreiben kommen, dann noch weniger veröffentlicht werden und dann auch noch schwieriger bekannt werden sind das ne ganze Menge Filter. Ich werde also expliziter nach Literatur von Frauen kucken und mein Lesejahr unter dem Motto „Literatur von Frauen“ angehen – so das auch hier in meinem Bücherregal ein wenig Ausgleich stattfindet.

Die Überlegung ist noch mich an die Buchhandlungen zu wenden und dazu anzuregen eine Ecke spezifisch für Literatur von Frauen zu reservieren und zwar so das man sie sieht  das macht wenig Arbeit, kostet nichts und unterstützt. Irgendein anderer Blog hatte das thema auch aufgegriffen, weiß leider nicht mehr welcher – das Problem mit den vielen Tabs, ihr kennt es vielleicht.

Ein schönes Beispiel finde ich z.b. “ Die Schwestern“, oder sagen wir ein trauriges Beispiel. Das Buch ist gut, die Geschichte ist gut und mir ist unklar warum ein Eugen Ruge „In Zeiten des abnehmenden Lichtes“ gefeiert wird und niemand Judka Strittmatter erwähnt. Ein sehr bedauerlicher Fehler.

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Ein weiteres Thema ist auch das Thema deutsche Literatur – das was man liest, prägt einen, und ich muß zugeben oft habe ich mich in Neuengland, Main sehr zu Hause gefühlt, obwohl ich nie dort war, weil es immer wieder vorkam in meinen Büchern. Ich habe massenhaft Seiten gelesen über amerikanische Colleges und Hochschulen, mir dann auch noch entsprechende Serien angeschaut… das ist alles ganz nett, irgendwie heimelig aber weit entfernt von meinem Lebensumfeld.

Es ist ganz was anderes dann etwas zu lesen was mit meiner eigenen Geschichte zu tun hat, meiner eigenen Sozialisierung, mit meinem eigenem Land, zugebener maßen nicht immer so einfach die deutsche Literatur.

Innereien

Heute möchte ich Euch 3 sehr gute Bücher für Gesamtgesundheit vorstellen. Das betrifft nicht nur den Körper denn wie es so schön heißt nur in einem gesundem Körper wohnt ein gesunder Geist. Andersrum wenn man krank ist macht einen das auch psychisch fertig und kann regelrecht zu Depressionen führen.
Das Gute man kann was tun, mit Ernährung und weiteren unterstützenden Maßnahmen.

2b18628f61Ayurvedisches Heilfasten

Ellen Ertner und TraudelNastansky

Nymphenburger Verlag, 18,00 €

Ein tolles Buch und eine schöne Kur. Wirklich ganzheitlich aufgebaut mit allem drum und dran. Außerdem ist es sehr schön und trotzdem übersichtlich gestaltet.

Zuerst werden die Grundlagen geklärt und es geht auch um die Typen im Ayurveda. Die Kur ist aufgebaut mit 3 Entlastungstagen, 5 Fastentagen und 3 Aufbautagen und individuell anpassbar.

Ganz toll fand ich den Einkaufszettel – so muß man sich nicht alles selbst aus dem Buch zusammensuchen.  Für die ganze Zeit gibt es Rezepte und Hinweise zu unterstützenden Maßnahmen wie einfache Yogaübungen und Selbstmassage. Und auch dem Danach sind einige Seiten gewidmet.

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Dagmar Hemm, Andreas Noll

Gu Verlag, 14,99 €

Das ist eines meiner Lieblingsbücher geworden, in welchem ich gern mal nachschlage wenn wieder mal ein gesundheitliches Problemchen auftaucht. Sehr reichhaltige Tips und Hilfsmittel. Ich bin ein großer Fan der TCM 🙂 Sie erkennt auch oft viel eher als die Schulmedizin wenn da was nicht ganz rund läuft.

Auch hier eine Einleitung zum Thema und danach werden dann die besten Hilfsmittel vorgestellt. Danach dann gibt es erstmal eine Checkliste um die DysBalancen herauszufinden. Es ist oft nicht so ganz offensichtlich für uns was zu welchem Organ gehört – da kann man hier viel lernen.

Danach werden die jeweiligen Organsysteme in längeren Kapiteln einzeln behandelt, hier findet man immer konkrete Hinweise was man machen kann. Über Akupressur, über Bachblüte, Homöopathie oder mit Aura Soma, hilfreiche Nahrungsmittel, verbundene Thematiken, Hausmittel und Heilpflanzen sowie Naturheilkunde. Alles recht ausführlich und umfassend erklärt für das doch recht dünne Büchlein. Die klare Gliederung ist ebenso hilfreich wie die übersichtliche Gestaltung.

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Fuenf Elemente Ernaehrung von Ilse-Maria Fahrnow

Fuenf Elemente Ernaehrung von Ilse-Maria Fahrnow

Fünf Elemente Ernährung

Dr.med.Ilse-Maria Fahrnow, Jürgen Fahrnow

Irisiana Verlag, 16,99 €

Ein sehr ausführliches Buch zum Thema Ernährung auf Grundlage der TCM. Liebevoll gestaltet, 170 Seiten dick. Hier hat man schon ein bisschen zu tun sich durchzulesen. Die Sichtweise ist einfach anders und erstmal neu. Auch wenn ich mich schon damit beschäftigt habe ist es doch nicht so einfach passend zu kochen. Es gibt einen Typentest… also welchem Element man zugeordnet ist und dann noch Ying und Yang Stärke oder Schwäche, ja da gibts doch einige Kombinationen – und mir kommt es auch vor als wechsle man mal den Typ.
Aber wie es so ist in der TCM wird hier auch viel Wert auf Balance und Gleichgewicht gelegt so das es sowieso wichtig ist das alle Elemente bedient werden. Auch dazu gibt es Tips.
Womit ich mir ein bisschen schwer tue: Das Buch handelt von den Grundlagen, ist aber auch mehr als nur ein Grundlagenbuch, dafür gibt es mir aber zuwenig Anwendungen. Es gibt zwar Rezepte, aber wenige und irgendwie empfinde ich Sie auch als ungewöhnlich. Insgesamt fehlt mir da etwas mehr Anwenderfreundlichkeit, und mehr Auswahl. Da scheint mir zuviel gewollt und zuwenig Inhalt dazu sein.

Es ist schon eine Wissenschaft für sich die 5 Elementeernährung. Das hier ist dann das Buch mit den Zusatzinfos und zum kreativ kochen brauche ich dann eben noch ein extra Rezeptbuch. Zur Stärkung und gegen Kälte weiß ich zumindest was hilft (gekochtes, Wurzelgemüse).

Dann gibt es Tips zum Wohlbefinden, die ich finde jetzt nicht so unbedingt dazu gehört haben. Wo am Ende die geweckten Erwartungen nicht so ganz erfüllt werden, denn die Seiten hätte man ja für mehr Rezepte verwenden können.

Alles in allem aber ein nettes Buch mit viel Wissen, und wenn man noch nicht soviele Bücher in die Richtung gelesen hat denke ich genau das richtige um die Grundlagen zu kennen und dann selber kreativ zu werden.

Bewußtes Essen

DSCN4535Beate Caglars Buch ist im eigentlichen Sinne kein Kochbuch – so wie ich es erwartet habe, sondern ein Buch über Achtsamkeit und gesunde Ernährung. Es ist 200 Seiten dick und sehr schön aufgemacht.

Verschiedene Themen zur achtsamen Ernährung im ersten Teil und ein zweiter Abschnitt zu den Bausteinen unserer Nahrung, wechseln sich ab mit Achtsamkeitsübungen und Rezepten für das Wohlbefinden.

Wie sehr typisch für solche Bücher gibt es eine längere Einleitung über die Autorin, den Grund des Buches und eine Krankheit – die zum neuen Ernährungsstil führte. Die Rezepte sind vegetarisch und teilweise auch vegan und meistens so ganz anders – ich muß sagen das schreckt mich ein bisschen ab, obwohl ich ganz gern mal was neues ausprobiere. Vieles ist orientalisch angehaucht und oft werden Zutaten gebraucht die man so jetzt eher nicht unbedingt zu Hause hat.

Also wer Lust mal auf was anders hat für den ist das Buch genau richtig.

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anklicken vergrößert das Bild

Die beiden langen Abschnitte zur Achtsamkeit und zur Nahrung sind beide sehr ausführlich und mit vielen spannenden Fakten gefüttert. In welchem Buch über Essen findet man schon ein Kapitel über die Gefühle bei der Nahrungsaufnahme oder unseren feinstofflichen Körper, extra Seiten für Fette, Wasser und Eiweiss.

Wirklich sehr informativ und spannend. Auch schön ist eine extra Inhaltsangabe für die Rezepte am Ende des Buches, so das man nicht lang suchen muß. Was mir grade sehr Appetit macht ist eines der wenigen deutschen Rezepte, eine hessische Apfelweintorte …mmmh yammi, lecker. Auch diese vegetarisch und so gut wie vegan 🙂 ich geh dann morgen mal Äpfel kaufen. Seitan für ein anderes Gericht habe ich schon besorgt. Und für nächstes Weihnachten habe ich mir eine Geschenkidee vorgemerkt.. orientalisches Dukkah.

man jetzt hab ich gleich wieder Hunger.

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Eine gute Nachricht, Ihr könnt das Buch gewinnen. Direkt beim Verlag Integral gibt es zur Zeit ein Gewinnspiel (bis 15.7.). Dort findet Ihr auch eine längere Leseprobe und ein Rezept.

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Beate Caglars

Achtsamkeit und die Kunst des bewussten Essens

Mit vegetarischen und veganen Rezepten für alle unsere Sinne

€ 19,99, Verlag: Integral

Frau Kassel will Wunder – noch ein Blogparaden Special

Frau Kassel ist krank, aber das ist, will ich jetzt mal behaupten, nur begrenzt schlimm. Denn das Kranksein bringt Bewegung in Ihr Leben. Sie macht sich auf eine Reise auf der Suche nach Heilung und Leben. Frau Kassel will Wunder und zwar richtig. Ziemlich skeptisch geworden und auch frustriert und müde saß Sie vorm Krankenhaus als Paul Sie findet. Paul der fragt ob er helfen kann und Ihr seinen Parka leiht. Diese Geste bewegt Charlotte Kassel sehr.

Sie fährt dann erstmal zu Ihrer Schwester in die Eifel – Die Eifel! Eine Gegend in der es wohl viele Heiler gibt, das hat dort Tradition. Aber ich will mal nicht weiter spoilern – Ihr müßt das Buch selber lesen.

Frau Kassel will Wunder ist auch ein Buch was geschrieben werden mußte, auch um eigenes zu erzählen. Die Autorin Ulrike Schwieren-Höger hat hier Ihre eigene Krankheit verarbeitet und reflektiert.

Hier kommen Wunsch und Wirklichkeit zusammen in einer spannenden Geschichte die ganz schön viele Themen mitbringt. Es ist einfach alles drin was eine gute Geschichte ausmacht und es ist schön Charlottes Weg zu verfolgen.

Gerade Themen wie alternative Heilmöglichkeiten werden ja gern abgetan oder belächelt und finden sich eher in spezielleren Büchern wieder. Aber so verpackt in einen Roman finde ich es wundervoll. Ich habe selber schon sehr vieles ausprobiert. Einfach mal anschauen und kuckn ob man was damit anfangen kann, offen und neugierig bleiben und natürlich Wunder finden und Freude. Eine tolle Nebenwirkung dabei ist das die Welt größer wird und man merkt wieviel es zu entdecken gibt.

Für mich persönlich gabs da natürlich auch so ein paar nette Erinnerungsmomente… wenn ich Stichworte wie Ta Ke Ti Na las oder Abschnitte über grundsätzliche Herangehensweise an das Leben. Sogar das Dämonenfüttern kommt vor. Also außer einer wundervoller Geschichte finden sich sehr viele Methoden die es lohnt auszuprobieren.

Das Buch hat sogar eine extra Seite wo sich noch Zusatzinfo findet: https://fraukasselwillwunder.com

UND es wurde selbst verlegt. Ich wünsche mir das es ganz viele Leser findet auch wenn hier kein großer Verlag die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen kann. Das Buch macht Mut und hilft beim Frieden finden und dabei weckt es auch noch die Abenteuerlust. Und das Abenteuer lauert gleich um die Ecke, ich sage Euch, so ist das!

Ein Spruch der einen durch das ganze Buch trägt und noch lang darüber hinaus:

„Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eins“

Albert Einstein

Also auf, macht Euch gute Gedanken, träumt und erwartet Wunder UND lest unbedingt dieses  Buch

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eine weitere, sehr ausführliche Rezension gibt es bei Ulrike Sokul

 

Blogparade Tag 9

Was hat Persönlichkeitsentwicklung, einfach gesagt Lebenserfahrung, mit dem Schreiben zu tun. Ralf Hauser, der witzigerweise in meiner alten Zweitheimat lebt, schreibt darüber auf seinem Coaching-Blog. Er hat das Buch von Fritz Gesing gelesen. Wenn Ihr auf das Bild klickt kommt Ihr zu einer Leseprobe.

Und hier gehts zum Artikel von Ralf Hauser ->

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vorherige Beiträge

Das Moleskine – Collagen

https://roswithageisler.wordpress.com/2011/01/11/spater-vielleicht/

Von der Kunst des schreibens

https://reingelesen.wordpress.com/2016/05/22/blogparade-special/

Letternwald

https://letternwald.wordpress.com/2016/05/20/warum-schreiben/

Starlit Sky Thoughts

https://starlitskythoughts.wordpress.com/2016/05/18/schreib-an-dich-blogparade/

Christel T. Aktivistin

https://sonstigesblog.wordpress.com/2016/05/18/warum-schreibe-ich-ueberhaupt/comment-page-1/#comment-56

wortgeflumselkritzelkram

https://wortgeflumselkritzelkram.wordpress.com/2016/05/18/blogparade-schreiben/

Unsagbares muss man eben schreiben

https://konsonaut.wordpress.com/2016/05/16/eine-autobiografische-geschichte-beitrag-fuer-die-reingelesen-blogparade/

Von Orten die verschwinden

https://reingelesen.wordpress.com/2016/05/16/die-blogparade-geschichte-von-orten-die-verschwinden/

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Wer noch mitmachen will sollte sich beeilen 😉

https://reingelesen.wordpress.com/2016/05/15/blogparade-erster-teil-verlosung/#comment-894

 

 

Blogparade Special

Heute gibts Besuch auf meinem Blog, von der Autorin Daniela Alge, im Januar habe ich Ihre 3 Krimis vorgestellt. Und warte ja schon mit Hochspannung auf Nr. 4. Auch Sie hat bei der Blogparade mitgemacht.

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„Von der Kunst des Schreibens…. Und der spielerischen Freude, Worte fließen zu lassen.“

2003 erschien Julia Camerons Buch mit oben genanntem Titel. Seit über zehn Jahren ist es einer meiner liebsten Begleiter. Eselohren zeugen von häufigem Gebrauch und Lieblingsseiten. Zum Beispiel jene mit folgender Liste:

„Schreibe fünfzig Dinge auf, auf die du stolz bist.“

Ich hab die Übung schon oft gemacht. Manche Dinge stehen jedes Mal drauf, andere wechseln. Ich bin stolz darauf, einen Verlag für meine Krimis gefunden zu haben, die besten Gemüsesuppen der Welt zu kochen, oder wunderbare Freunde zu haben. Irgendwie haben diese simplen Listen eine Energie in sich, die mich aufheitert, mich glücklich macht. Sie zu schreiben und ab und an durchzulesen tut einfach nur gut! Ausprobieren – auf was bist Du stolz?

Julia Cameron ist auch die sogenannte „Erfinderin“ der Morgenseiten.

Einfach täglich den Kopf leer schreiben. Alles banale, quengelnde, alle Glaubenssätze, alle Gedanken quer durcheinander auf das Papier bringen. Dann sind sie raus. Raus aus dem Kopf und er ist wieder frei. Frei für die schönen Dinge im Leben, ich kann wieder achtsam und aufmerksam sein, tiefer atmen, singen, laufen. Der Müll ist entleert. Der Schrott abgeladen. Ich bin aufnahmefähig, leicht und zufrieden. Schreib es auf!

Ich mag auch die „ich wünschte,… Liste“.

Oft habe ich das Gefühl, es fehlt mir was, aber es ist nicht einfach, dieses Etwas zu benennen. Nun nummeriere ich ein Blatt mit den Zahlen von 1 bis 25 und schreibe drauflos. Jeder Satz beginnt mit „Ich wünschte,“. So kommen Sachen zutage, die ich beim bloßen Nachdenken niemals gefunden hätte. Da steht auf dem Papier plötzlich: Ich wünschte, ich würde öfter mit meinen Kindern Gummitwist spielen. Dann heißt es, ab mit dem Zettel in den Ofen, Hosengummi schnappen und raus auf den Hof. So bringt mich das Schreiben ins Tun. Und das ist es, was ich am Schreiben am meisten liebe. Ins Tun kommen!

Ins Tun kommen ist nicht immer leicht.

Auch beim Schreiben nicht. Es gibt ja so viele Verlockungen und Ablenkungen. Und trotzdem überwinde ich mich täglich, setz mich an den Schreibtisch und tu es. Ich schreibe, und danach bin ich zufrieden, danach geht’s mir gut. Ich schreibe Morgenseiten, ich schreibe Listen, ich schreibe Krimis, Portraits und Fachartikel. Ich schreibe täglich und danach frag ich mich oft: Wieso hab ich heute wieder solange gezögert?

Zu Ihrer Seite bitte hier lang ->

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Christel T. Aktivistin

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Unsagbares muss man eben schreiben

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Von Orten die verschwinden

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Wer noch mitmachen will

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Die Blogparade – Geschichte: Von Orten die Verschwinden

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Vergissmeinnicht

Das Kind unter und zwischen Büschen. Im Garten. Auf dem Hof. Auf dem Weg.

Mit den Händen die Steinmauer des Hochbeetes streichelnd im vorbeigehen.

Das Kind am Teich hockend vergnügt die vielen Goldfische beoachtend.

Innerlich ein Glucksen vor Freude

Das Kind auf seinem Weg durch den Garten, es lief damals schon so, wie heute noch, mit größter Aufmerksamkeit für all das wachsende und wuchernde und seiende.

Querfeldein. So lange es noch geht. Bevor auch hier alles zugebaut ist, gehe ich diesen Weg.

Auf dem Grundstück wüteten die Bagger. Dunkle Kerben, breit wie eine Straße, im hinteren Teil des Gartens.

Ich lief durch die flachen Gruben. Wie oft ich wohl als Kind hier durch den Garten gesprungen war, durch die Tomatenreihen, unter den Bewässerungsleitungen durch, hinüber zu den Tulpen.

Auch wenn die Freiheit des Kindseins verflogen war, einen kurzen Gang durch den Garten ließ ich mir nie nehmen wenn ich hier die Großtante besuchte.

Über den Weg mit den Pflaumenbäumen, durch den Torbogen mit den Rosenranken. An der weißen Bank vorbei wo der Onkel früher saß. Der Garten ist so viel leerer ohne Ihn. Gegenüber das kleine Tonnenspielhaus mit seiner winzigen Treppe. Und daneben die alte Schaukel. Verrostet und nicht mehr funktionstüchtig.

Ich bückte mich und schaute in das Häuschen. Drinnen schlief die alte Katze. Ich wusste ihren Namen nicht mehr. Aber ich glaube die Katzen hießen immer gleich. Mieke oder Peter oder so ähnlich. Unter ihrem graubraunem Körper lag ein altes verblichenes Kissen und neben ihr erbrochenes Futter. Man sah das die Katze alt war. Die Unterlippe hing etwas herunter und ihr Fell war stumpf. Auf leises rufen reagierte Sie nicht. Sie war wohl taub geworden. Ich schaute auf ihren Rumpf. Und ich sah das er sich noch hob und senkte, also atmete Sie noch. Gern hätte ich Sie gestreichelt, aber ich wollte Sie nicht erschrecken und ließ Sie schlafen.

Auf dem Weg entlang der Terrasse mit dem Kamin. Am Betonpool und den Resten des rostenden alten Gewächshauses. Vorbei an den Wassertonnen, über die in einer geraden Linie gelegten Platten hin zu den Tulpenfeldern und zum letzten Eck hinter dem Busch, wo wildes Gestrüpp keine Richtung kannte und so verquer den Boden bedeckte. Ein kleines Eck verwahrloste Landschaft die die Beine verkratzte und sich in den Kniestrümpfen verfing. Trotzdem so anziehend in seiner lebhaften undurchdringlichen Wildheit

War es jemals bis ans Eck gekommen? Ins Äußerste. Nicht in der Erinnerung.

Auf dem Rückweg rüber zur Schaukel neben dem Tonnenhaus.

Schaukeln, bis hinauf zu den höchsten Zweigspitzen des Aprikosenbaums.

Den Wind in Haar und Kleid.

Nach meinem Besuch bei der Tante ging ich noch einmal zur Tonne. Die Katze lag genauso da wie vor 2 Stunden. Ich erschrak kurz, weil ich nicht gleich eine Atembewegung ausmachen konnte. War Sie tot? Leise rief ich. Die Katze wachte auf mit einem kleinen Schrecken, dann erhob Sie sich und schaute mich mit müden Augen an. Ich kraulte Sie am Köpfchen und Ihren Rücken entlang. Eine Menge Haare lösten sich. Sie drückte Ihr Köpfchen gegen meine Hand und freute sich wohl über die unverhofften Streicheleinheiten.

Die Sonne war herausgekommen und in mir die leise Ahnung von Tod. Hier die alte Katze, bei der ich erst auf den 2. Blick sicher war das Sie noch lebt. Früher als wir hier noch spielten, schienen alle Katzen immer jung zu sein.

Oben im Haus saß meine alte Großtante. Sie wurde immer kleiner und zarter. Sie war vergesslich und wusste schon Abends kaum mehr das ich da gewesen war. Da Sie alles schnell wieder vergessen hatte passierte nichts. Allein und ohne Zusammenhang. Auf dem Raum Ihrer 4 Wände.

Sie sah nicht die Katze und auch nicht die Fische im Teich. Weder die neuen Blumen noch das saftige Grün. Wenn Sie aus Ihrem Küchenfenster im 4. Stock schaute, schaute Sie in die Weite. Sah wie sich weiter hinten die Welt veränderte. Häuser gebaut wurden. Neue Bahnlinien fuhren und ein Großmarkt neben dem anderen entstand. Und Sie sieht den Himmel. Verfolgte die Jahreszeiten. Das Wetter war beharrlich einen Kommentar wert. Es war immer zu heiß oder zu kalt. Es regnete zu viel oder schneite zu lang. Was gleich blieb,  das waren die Vögel. Ein kleines Häuschen am Küchenfenster immer mit Futter bestückt, daran freuten wir uns beide.

Die Geräusche der Insekten und das leise Rauschen der entfernten Straße. Der Duft des Gartens. Frühlingswärme. Licht durchflutet, alles. Leuchtende Blätter, das Summen und die alte Katze in Ihrem Versteck.

(Das Kind) im sicheren Raum des Bauches.Sein Heim passt sich seiner Größe an

es schwimmt nicht umher, schwerelos; sondern wird gehalten von den Wänden

der Gebärmutter.

***

Diese Geschichte ist über lange Jahre entstanden und ging durch einige Bearbeitungen. Enthält so manches an biografischem. Die ersten Sätze entstanden damals zum Thema Heimat in einem Theaterprojekt. Die letzte Überarbeitung und Essenzierung erhielt Sie vor nicht allzu langer Zeit als ich Sie bei einem kleinen lokalem Wettbewerb einreichte.

Für mich ist das biografische Schreiben etwas sehr schönes und wichtiges, um sich sich Selbst anzunähern. Zu entdecken woher man kommt, was einen ausmacht und geprägt hat. Um alte Träume wieder zu finden und sich bewußt zu werden an was einem wirklich liegt. Ich bin der Meinung das jede Kindheit irgendwo ein kleines Paradies hatte. Sei es noch so winzig. Einen Raum der nur dem Kind gehörte, wie ein geheimer sicherer Ort. Nachts unter der Bettdecke mit der Taschenlampe, bei Oma auf dem Schoß, auf dem Schulhof zwischen den Büschen in der geheimen Hütte oder draußen am Stadtrand an der Wiese…

Mein Paradies war immer Grün und ist es noch.

***

Madame Flamusse/Karolin Mai 2016

Yoga für die Hände – Mudras

DSCN2969Ein weiteres Kartenset mit Anleitungsbuch vom Irisiana Verlag. Vor kurzem hatte ich das zur Organuhr und den Meridianen und Akupressurpunkten vorgestellt.

Das Mudrakartenset ist von Andrea Christiansen. Das Buch ist leider wieder sehr klein und meiner Meinung nach unhandlich zum lesen, wobei der Inhalt hier diesmal ansprechender gestaltet ist, schlichter und übersichtlicher. Und sehr lesenswert.

Was mich dann stört ist wenn ich für die Karte die mich gerade interessiert umzublättern ist – wenn das Büchlein ein wenig größer wäre könnte man einfach für jede Karte eine Seite gestalten, so wie das auch bei Tarotbüchern eigentlich üblich ist. Aber nichts desto trotz finde ich hier einiges an Infomaterial und einer ausführlichen Beschreibung zu jeder Handhaltung.

Gefällt mir gut das es ohne viel Klimbim auskommt.

DSCN2970Die dazugehörigen Karten: Auf dem Foto hier sehen Sie fast schöner aus als im Original. Sie erfüllen aufjedenfall ihren Zweck und ich nutze Sie seit ich Sie habe täglich. Mudras sind ähnlich praktisch wie Akupressurpunkte weil ich Sie einfach auch mal zwischendurch mit üben kann, beim lesen, filmkuckn oder in der Bahn, und in der Warteschlange.

Auch beim meditieren ist es toll mal was anderes auszuprobieren. Ist gar nicht so einfach die verschiedenen Fingerstellungen einzunehmen, also das Yoga für die Finger trifft zu 😉

Ich bin trotzdem von der Gestaltung echt enttäuscht. Is doch so schade das ein so schöner und ja wirklich sehr hilfreicher Inhalt so lieblos gestaltet ist. Allein schon das dunkle Blau was eher so ein Graupetrol ist, ist wenig einladend, und entspricht nicht dem was man erwartet wenn man die schöne und praktische Verpackungsschachtel in der Hand hält. Jede Karte hat vorne die Handhaltung drauf und hinten eine Erklärung. Die Rote Schrift läßt sich schlecht lesen auf dem bläulichen Untergrund. Die gezeichneten Hände finde ich auch wenig schön, Sie erfüllen aber Ihren Zweck. Vielleicht wären da Fotos trotzdem besser gewesen um das ganze auch realistischer darzustellen, z.b. bei dem Bild was Ihr oben liegen seht. Probiert das mal bitte aus, und sagt mir wie weit Ihr Euren Zeigefinger an die Handfläche bekommt – vielleicht hab ich auch einfach nur steife Hände?

Alles in allem ne tolle Sache mit den Mudras, aber wieder wäre hier eine bessere Gestaltung schön gewesen. Das wirkt ja alles auch unbewußt solche Gestaltungsgeschichten und auch die Farben. Ich werde mal die Augen offenhalten nach weiterer Mudraliteratur.

Bekannt sind Mudrscroll-of-mudras-dp234313as übrigens schon sehr sehr lang. Seit über 1000 Jahren, hier gibt es altes Bildmaterial aus dem Metropolitian Museum of Art zu bestaunen.

Andrea Christiansen

Mudras – Yoga für die Hände Heilende Übungen für Körper und Seele.

Buch mit 45 Karten, 14,99 €, Irisiana Verlag

 

 

Lebensverschönerung sozusagen

DSCN2476Ina Rudolph war mal Schauspielerin und Model bevor Sie die Methode „TheWork“ entdeckte die ursprünglich von Byron Katie in die Welt gebracht wurde – wen es interessiert es gibt viele Videos auf Youtube dazu. Ich mag Byron Katie sehr gern und auch die Methode kenne ich seit vielen Jahren und schätze Sie sehr auch wenn ich immer noch am üben bin und nicht immer so schön auf Lösungen komme wie die Ina Rudolph.

An der Stelle merkt man das die Autorin eben eine Trainerin ist denn Sie wendet die Methode mit ziemlicher Leichtigkeit an und berichtet in Ihrem Buch sehr detailreich von Ihren Hinterfragungen, was für alle Workende und Die die das jeweilige Thema betrifft sehr interessant ist.

Die Methode besteht besteht aus 4 Fragen mit denen man seine Überzeugungen und sein Denken untersuchen kann vorallem um mehr Leichtigkeit zu finden und um in das reale Leben zurück zu kehren anstatt sich in Gedankengebäuden und den daraus resultierenden Gefühlen hängen zu bleiben. Der Titel „Auf ins fette pralle Leben“ und das bunte Cover passen also perfekt zum Inhalt.
Für mich hat das Buch an den Stellen Längen wo mich das Thema nicht interessiert oder ich Dinge inzwischen als Selbtsverständlich empfinde oder eben Dinge etwas anders sehe, an andere Stelle wiedrrum war ich gefesselt und gespannt wie Frau Rudolph das jetzt angeht. Ganz toll finde ich insgesamt das alle Beispiele direkt aus dem Leben gegriffen sind – auch wenn natürlich Ihr Leben mit Mann und Kind und einer recht freien Arbeitstätigkeit jetzt nicht auf jeden zutrifft finden sich superviele Beispiele die einen so oder ähnlich sicher schon begegnet sind.
„Auf ins fette pralle Leben“ ist ein klasse Einstieg für Leute die die Methode nicht kennen, weil Sie einfach wirklich anschaulich gemacht wird. Als Fortgeschrittene(r) WorkerIn findet man aber auch so einiges wie eben z.B. Umkehrsätze und aufjedenfall angenehme Unterhaltung, die manches Lebensthema anspricht aber nicht zu schwer wird. Einfach eben grundsätzliches für ein besseres Leben.

DSCN2475Es lohnt sich mal mitzumachen, eigene Gewohnheiten zu hinterfragen oder die vielen Ideen auszuprobieren. Man könnte eine kleine Challenge für sich Selbst draus machen, jeden Monat ein Thema. Das Gehirn braucht 21 bis 30 Tage am Stück um neue Gewohnheiten zu etablieren, weiß manheute. Eines der wichtigsten Themen finde ich ist das „in den eigenen Angelegenheiten bleiben“, das entspannt total. Einen Selbst und auch die Beziehungen zu Menschen die dies beherrschen und als normal ansehen ist einfach mal wirklich sehr viel schöner als zu Leuten die sich ständig einmischen oder immer Ratschläge parat haben oder denken man hätte nach Ihrer Pfeife zu tanzen – vielen ist das ja auch gar nicht bewußt.

Ansich sind alle Kapitel interessant und ich wüßte einige Menschen denen ich gern ein Exemplar schenken würde. Es sind einfach viele gute Übungend drin, z.b. das Neinsagen – vorallem wenn man immer zu schnell Ja sagt, oder wahrnehmen ohne zu bewerten. Und dadurch das Ina Rudolph immer von sich Selbst erzählt fühlt es sich eben grade nicht wie ein Rat_schlag an sondern man pickt das für sich raus was man grade mag.

Wen die Methode generell mal interessiert, hier gehts zur deutschen Work Seite und hier finden sich die 4 Fragen – einer der Downloads von der deutschen Seite, diese sind alle unten rechts zu finden unter den Büchern.

Ina Rudolph

Auf ins fette pralle Leben

12 Experimente, wie man sich das Leben leichter machen kann

304 Seiten, 17,99 €, Kösel Verlag

hier noch ein ganz sympatischer Film zum Buch mit Ina

 

 

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Lieblingsgemuesesalat #yammi und dazu ein paar Vollkornspaghetti mit Knobi und Parmesan mmmmhhh Kapitel 5 - Weltherrschaft im Alltag! Und Nein die Feministen und Feministinnen wollen nicht die Weltherrschaft, love it, #untenrumfrei #margaretestokowski #kampfschrift #raumfueranarchie #getit #instaread #rowohlt #mustread #gender #gleichberechtigung #frauenleben #literaturvonfrauen #bäm #checkthisout Maybe i'm a ghost #shadow #light #aufdemweg #silence #fenster #teilsaniert #sad #afterthestorm #stillstand #detail #untenrumfrei #margaretestokowski #mustread #instaread #wichtig #frauenleben #aktuell #stopshopping #selflove #rowohlt #takebackyourpower #selberdenken #ungeschminkt #frei #wildflower #wildblumen some wilderness at home #dieSchoenheitderWelt
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