Überraschungen von Menschen mit Büchern

dscn7908Manchmal kommen wirklich schöne Überraschungen. Zitronentartchen, hat im Antiquariat an mich gedacht, bei einem Schlink-Buch. Ich kanns kaum fassen. Wir kennen uns beide nur durch unsere Blogs. Ich glaub kein Mensch aus meiner näheren Umgebung wäre drauf gekommen mir das Buch zu schenken, aber Zitronentartchen wußte das ich den Schlink so mag – und ich hab das Buch noch nicht gelesen. Hach, das hat mich echt berührt.

Dankeschön ❤

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Weibliches schreiben

Schon vor 2016 hat mich das Thema beschäftigt was ich eigentlich so lese. Wie ich feststellte war es viel amerikanische Literatur und vor allem Bücher die Männer geschrieben hatten. Franzen, Eugenides, Irving, Boyle, Murakami aber auch Suter, Schlink, Arjouni usw.

Mir fiel auf das ich wenig Literatur von Frauen las obwohl ich auch hier Favoriten habe wie Dörrie, Hustvedt, Allende, Niffenegger, Lewycka.

Dieses Jahr wurde ich wieder förmlich auf das Thema gestossen – es ging mehrfach um das weibliche Schreiben in den Büchern die ich las, Büchern von Autorinnen. Es ging vor allem aber auch darum wie Sie hintenanstehn mit ihrem schreiben, als Ehefrauen und Mütter und Assistentinnen des Mannes, mit eigentlich anderen Aufgaben bedacht.
„Die Ehefrau“ hat mir noch einmal nachdrücklich zu denken gegeben – hier wird davon gesprochen wie die Frauen im Literaturbetrieb in der zweiten Reihe stehen. Und das bestätigt sich für mich wenn ich dorthin schaue wo es Wettbewerbe und Preise gibt, Literaturzirkel und andere Öffentlichkeiten. Ich schaue nun auch im Buchladen ein wenig anders hin.

Und eins, ich möchte mich diesem Vorsortierten nicht mehr automatisch aussetzen oder unterordnen. Wenn weniger Frauen zum schreiben kommen, dann noch weniger veröffentlicht werden und dann auch noch schwieriger bekannt werden sind das ne ganze Menge Filter. Ich werde also expliziter nach Literatur von Frauen kucken und mein Lesejahr unter dem Motto „Literatur von Frauen“ angehen – so das auch hier in meinem Bücherregal ein wenig Ausgleich stattfindet.

Die Überlegung ist noch mich an die Buchhandlungen zu wenden und dazu anzuregen eine Ecke spezifisch für Literatur von Frauen zu reservieren und zwar so das man sie sieht  das macht wenig Arbeit, kostet nichts und unterstützt. Irgendein anderer Blog hatte das thema auch aufgegriffen, weiß leider nicht mehr welcher – das Problem mit den vielen Tabs, ihr kennt es vielleicht.

Ein schönes Beispiel finde ich z.b. “ Die Schwestern“, oder sagen wir ein trauriges Beispiel. Das Buch ist gut, die Geschichte ist gut und mir ist unklar warum ein Eugen Ruge „In Zeiten des abnehmenden Lichtes“ gefeiert wird und niemand Judka Strittmatter erwähnt. Ein sehr bedauerlicher Fehler.

***

Ein weiteres Thema ist auch das Thema deutsche Literatur – das was man liest, prägt einen, und ich muß zugeben oft habe ich mich in Neuengland, Main sehr zu Hause gefühlt, obwohl ich nie dort war, weil es immer wieder vorkam in meinen Büchern. Ich habe massenhaft Seiten gelesen über amerikanische Colleges und Hochschulen, mir dann auch noch entsprechende Serien angeschaut… das ist alles ganz nett, irgendwie heimelig aber weit entfernt von meinem Lebensumfeld.

Es ist ganz was anderes dann etwas zu lesen was mit meiner eigenen Geschichte zu tun hat, meiner eigenen Sozialisierung, mit meinem eigenem Land, zugebener maßen nicht immer so einfach die deutsche Literatur.

Meine Lieblingsbücher aus 2016

Eiskalte Spur„, ein toller Lokalkrimi, unterhaltsam und gemütlich, sowas brauch ich nächstes Jahr mehr.

Die Ehefrau“ mochte ich eigentlich nicht so, aber das Buch hat echte Nachwirkung gezeigt, grade auch im Zusammenhang mit „So träumten die Frauen“ – Stichwort Frauen die schreiben.

Dresden Revisited“ – meine Stadt, vielseitiges Werk, kurze Idee ein Antwortbuch zu schreiben, mal nicht aus der Sicht eines priviligierten Mannes also..

Albert“ – ein Kriegsenkelbuch, Grafik Novel – 3 Generationen Männer, toll gemacht, sehr berührend – dazu auch passend „Acht deutsche Sommer“ – acht Jahrzehnte mit beispielhaften Erzählungen, einer meiner Favouriten und sehr empfehlenswert.

Americanah“ – Einblick in andere Kulturen, ein richtig dicker Schmöker, Afrika vs. Usa

Hausbesuche“ kommt erst mal locker daher, ist auch echt unterhaltsam, doch auch ernste Themen kommen nach und nach dazu und dickes Extra: Kuchenrezepte

Organbalance“ ist eines meiner Dauerausleihbücher, muß ich mir dringend kaufen, richtig tolles Nachschlagewerk mit ganz vielen hilfreichen Tips für alle möglichen gesundheitlichen Themen.

Das Kind in Dir muss Heimat finden“ – eines der besten und umfassendsten Innere-Kind-Bücher die ich gelesen habe, auch zu empfehlen das dazugehörige Interview auf Youtube von der Lit-Lounge

Das Thema Schreiben wurde dieses Jahr wieder wichtiger – da ich mich auch mit dem biografischem Schreiben, dem therapeutischem Schreiben, Tagebüchern usw. beschäftige kamen diese beiden sehr passend daher: „Sich ins Leben schreiben“ ist ein richtiges und zeimlich dickes Arbeitsbuch, „Schreib an Dich“ zeigt wie unterschiedlich man ans Tagebuchschreiben rangehen kann – richtig toll und ein super Einstieg.

17. Juni“ ist eine Grafik Novel zum Aufstand in Ostdeutschland damals, der leider scheiterte, Politikgeschichte in Verbindung zum privaten Leben, umfassen und sehr gut verständlich dargestellt, toll gemacht sollte unbedingt in die Schulen.

Taxi Gourmet“ – phantastisches Buch, absolut spannend, Appetitanregend – es geht um viel leckeres Essen, viel zum lachen und das wilde Leben mit Happy End, aufjedenfall eins der Favouriten. So wie auch „Die Mutter meiner Mutter„, kein lustiges Buch aber ein sehr ergreifendes, aus dem Kanon der Kriegsenkelliteratur, dokumenarisch und sehr persönlich.

Erbmütter Welttöchter“ wundervolle, das weibliche Herz kitzelnde, nordische Lyrik. Gerne mehr davon. Dazu passt „Zwei alte Frauen“ eine uralte Sage voller Weisheit, habe ich mehrfach verschenkt, so schön ist es.

Die Mönche und ich“ – ein Tagebuch über 40 Tage im buddhistischen Kloster, jeder Tag eine Lektion, lebensnaher Buddhismus, einfach und unterhaltsam erzählt, auch ein tolles Buch zum verschenken, mit viel Lebensweisheit.

~

Das Lesejahr 2016

Ich hab dieses Jahr irgendwie gar keinen Jahresrückblick von WordPress bekommen *schnief* – und da die ja schon wieder an der Oberfläche gebastelt haben und es leider immer nur schlechter und nie besser wird befürchte ich es gibt ihn nicht mehr.

Nun versuch ich das mal ein bisschen: Letztes Jahre hatte ich über 4300 Besucher die die Seite über 7800 mal aufgerufen haben. Das sind 1000 Besucher mehr als im letzten Jahr. Insgesamt habe ich 111 Beiträge veröffentlicht. Inzwischen folgen mir bei WordPress 263 Leute, kaum zu glauben, die Mehrheit scheint zur Kategorie der stillen Mitleser zu gehören. Auf Facebook wo ich seit ca. einem Jahr auch poste sind es nochmal 157 Follower…. Juhu. Wenn es dieses Jahr noch 80 mehr werden habe ich die 500derter Marke geknackt, das wäre auf jedenfall mal ein Jahresziel.

Die Blogparade im Mai lief sehr gut und ich mache dieses Jahr bestimmt wieder eine. Nun erst mal zu meinem Jahreskurzüberblick und demnächst dann meine Highlights.

Januar – guter Monat, tolle Bücher

Februar – klein aber fein

März – durchmischt mit Highlights

April – Frühling und eine tolle Buchauswahl

Mai – Monat des Selbst, fast alle Bücher toll – Es fehlt Frau Kassel sucht Wunder, weiß nicht warum es das Bild nicht anzeigt – war ein schönes Buch

Juni – leibliches Wohl und fast Bestseller

Juli – ein Monat mir nur guten Büchern – ein Highlight

August – ein erfolgreicher Bibliotheksmonat

September – Lebensreisen

Oktober – vielseitig und wunderbar

November – Seelentiefe

Dezember – gemischt und unterhaltsam

Die Ehefrau

dscn6402Eine Frau, die sich für das Schreiben interessiert, und wohl auch Talent dazu hat, erzählt von Ihrem Ehemann, dem Schriftsteller. In Rückblenden erfahren wir, dass er ihr Dozent auf dem College war und sie sich dort im Literaturunterricht kennengelernt haben. Das war in den 1950iger Jahren.
Er hält sie damals für sehr talentiert. Sie ihn eher nicht, und doch schaut sie zu ihm auf und ist beeindruckt von seinem Auftreten.

Die beiden brennen schlußendlich durch, sie gerade im ersten Semester, heiraten später und bekommen 3 Kinder. Er – Jo Castleman – wird berühmt. Joan dagegen nimmt den Platz der Ehefrau an seiner Seite ein. Keine Rede davon, daß Sie weitergeschrieben hätte, nach ihren vielversprechenden Anfängen auf dem College. Viel aber, davon die Rede wie Männer aus der Welt des Schreibens zusammenfinden und diskutieren. Die Frauen bewundern diese Männern und flirten mit Ihnen, oder sie stehen als Ehefrauen in eigenen Gruppen beisammen. Ein eigenes erfolgreiches bzw. überhaupt gutes, tiefsinniges Schreiben traut man ihnen, also den Frauen gar nicht erst zu. Die Posten scheinen klar verteilt.

Das Buch beginnt mit der Reise zu einer Preisverleihung. Beide sind inzwischen Jahrzehnte verheiratet, Jo hat viele Bücher veröffentlicht, das erste handelte von den eigenen Beziehungsanfängen, machte ihn bekannt.

Ich möchte in meinen Rezensionen nicht zu sehr spoilern – jeder soll die Bücher selbst für sich entdecken. In dieser Hinsicht rate ich ab von anderen Rezensionen zum Buch, da die meisten meiner Meinung nach, viel zu viel verraten.

Ich selbst bin irritiert von einigen anderen Rezensionen die ich zum Buch fand. Achtung eine dieser spoilernden Geschichten:  z.B. im Deutschlandradio Kultur http://www.deutschlandradiokultur.de/meg-wolitzer-die-ehefrau-bissige-abrechnung-mit-maennlicher.1270.de.html?dram:article_id=367047

Immer wieder wird vom Humor des Buches gesprochen oder auch einem satirischem Blick auf den Schriftstellerbetrieb. Vom „amüsanten Blick“, und die „Times“  meint etwas von „irrsinnig witzig“ – so steht es auf dem Buchrücken. Entweder ist das ein spezieller amerikanischer Humor – die Schriftstellerin Meg Wolitzer ist Amerikanerin – oder ich bin anscheinend ziemlich Humorlos. Oder die dritte Variante, es ist ziemlich ernst, und so empfinde ich es. Was jetzt nicht heißt, das es nicht auch hin und wieder mal etwas zum Lächeln ist.
Finde ich das Buch und das Thema eher ernst weil mir bewußt ist das Frauen auch hier nicht gleichberechtigt sind? Haben die, die es humorvoll finden das Thema nicht verstanden? Jetzt würde ich gern Meg Wolitzer persönlich fragen.

„Was macht die Kunst?“
Joe: „Ach, ich gebe alles, antwortete Joe mit einem tiefen Seufzer. „Und das ist nicht besonders viel“.

Ein signifikanter Satz wie sich später zeigt.

Joan dazu:

„Joe konnte immer gut an sich zweifeln. Die gesamten Fünfziger, Sechziger, Siebziger, Achtziger und die erste Hälfte der Neunziger hindurch gab er sich als verletzlicher, leidender Künstler, ganz gleich, ob er gerade betrunken oder nüchtern, gut oder schlecht rezensiert, geschmäht oder geliebt war.“

Ich finde das Buch fängt sehr gut an, obwohl die Autorin selbst erst Ende der 1950ger geboren wurde, beschreibt sie das Collegeleben  authentisch, zumindest gelingt es mir, mich hier sehr gut einzufühlen. Es erinnerte mich an andere Bücher, die ich gern las, ich muß zugeben von männlichen Autoren. Ich mag diesen Ort des amerikanischen Colleges. Kann aber auch sein, dass ich eine zu romatische Vorstellung davon pflege, weil ich zuviel „Gilmore Girls“ im Kopf habe, eine amerikanische Serie, in der es sehr viel um kluge Mädchen geht.

Meg Wolitzer weiß, wovon sie schreibt. Bisher  veröffentlichte sie elf Bücher und ihr Mann ist, wie im Buch, auch Schriftsteller. Ich habe bisher noch nichts von ihr gelesen, kann da aus keinem Kontext sprechen, sondern nur für dieses eine Buch. Das ich wiederrum noch nichts von Ihr gelesen habe, also noch nicht auf Ihre Bücher aufmerksam wurde, kann wirklich sehr gut mit dem Thema an sich zu tun haben, eben das männliche Autoren meistens in der ersten Reihe stehen und weibliche in der zweiten.

Auf der Seite des DuMont Verlages erfahren wir wenig über Meg Wolitzer, aber im Netz finden sich andere Informationsquellen. Und das dem Buch zugrundeliegende Thema findet sich im Leben der Autorin wieder, und vermutlich in dem vieler Frauen. Es ist das Thema männlichen Könnens und weiblichen Könnens, und wie dieses in unserer Welt „platziert“ wird und welche Beachtung die Geschlechter jeweils finden bzw. nicht finden.

Ein durchaus feministisches Buch, welches von einer Wahrheit erzählt, die im lezten Jahrhundert noch krasser war, als heute. Und was heute erschreckend aktuell ist. Das Buch ist schon über 10 Jahre alt, wurde jetzt erst übersetzt, was man dem Werk aber nicht anmerkt.
Die Autorin schreibt über das männliche und weibliche schreiben und wir kennen Sie doch alle die Long- und Shortlists der Bücherpreise – die weiblichen Autoren können wir an einer Hand abzählen. Und das liegt sicher nicht an der Qualität ihrer Arbeiten. Die den Frauen aber durch nicht-Nominierung und Nichtbeachtung abgesprochen wird.

Joan die Protagonistin und Erzählerin in „Die Ehefrau“ berichtet über das Leben Ihres „schreibenden“ Mannes und so nebenbei auch ein wenig von sich, ihrer Ehe und am Rande aus Ihrem Familienleben. In der Geschichte dreht sich aber Schlußendlich alles um Joe bis zum Knall am Ende des Buches. So wie es sich anschließend ergeben hat, daran haben beide Ihren Anteil, basierend auf den Entscheidungen die beide getroffen haben oder unterlassen haben zu treffen. Vielleicht spielt hier auch die Gewohntheit eine Rolle oder die fehlende Vorstellungskraft das es hätte auch anders gehen können.

Der mittlere Teil ist für meinen Geschmack zu lang und ich fand den Teil einwenig langweilig. Ddie Spannung hielt sich doch ziemlich in Grenzen. Und ich denke ohne etwas über die Autorin zu wissen, fragt man sich doch etwas, worauf Sie denn nun hinaus will. Das Ende überzeugt, aber hat mich gleichzeitig auch enttäuscht, immerhin läßt es einen Ausblick offen.

„Das Mädchen schämte sich, dachte ich, eine Geschichte öffnete sich vor mir, und ich verspürte Erleichterung darüber, eine literarische Distanz mir selbst und diesem Mann gegenüber einnehmen zu können“

***

Meg Wolitzer

Die Ehefrau

Übersetzung: Stephan Kleiner

DuMont Buchverlag, 23,00 €

***

passende Bücher:

„Die Liebeshandlung“ von Jeffrey Eugenides – wg. der Protagonistin

„Sommer ohne Männer“ von Siri Husvedt – weibliches schreiben

 

Verlagssammlungen

Heute Diogenes. Ich kam mit Mina von Aig an taigh drauf das wir doch einiges schöne vom Diogenes gelesen haben.

meine Sammlung ist winzig. manches hab ich mir später gebraucht gekauft nachdem ich die Bücher aus der Bücherei gelesen hatte. Meine alte Chefin aus der Spezialbuchhandlung für Architektur in der ich einige Monate arbeiten durfte und die es nicht mehr gibt, hatte zu Hause ein ganzes Regal mit Diogenes Büchern, das sah schon sehr schick aus.

Ich war oft bei Ihr auch nach dem Job weil ich auch Hundesitterin war, und der Paule, mit dem ich Gassi ging, bei Ihr wohnte. Hach ja, ein Stichwort und jede Menge Erinnerungen.

DSC00868Der Paule und ich wir waren bei jedem Wetter zusammen draußen und haben uns gegenseitig sehr gut getan, auch wenn es immer mal wieder echt Stress war, weil er größere Hunde nicht leiden konnte.

Leider ist der Schnuffi dann weggezogen. Seufz. Sehr schade, war so ein toller Hund. Und ich hab die Zeit in der Heide mit Ihm sehr genossen.

Damals hab ich immer den Rüttgers geschaut um das dann mit Paule umzusetzen. Er kam aus dem Tierheim und konnte vieles nicht, also an der Leine laufen und so. Wir waren sehr fleißig. Mit der Leine das hat zwar bis zum Ende nicht so richtig hingehauen aber apportieren ging super.

So jetzt aber mal zurück zu meiner kleinen Sammlung.

Wie Ihr seht ganz beliebt ist der Herr Schlink bei mir.

Oh ups ne, Ihr seht ja noch gar nix, erstmal ein Bild hochladen. Bei uns ist heute müder Donnerstag, Kamera inklusive, aber eins hab ich hingekriegt.

DSCN3677Von Links nach Rechts

Susanne Tamaro, Geh wohin dein Herz Dich trägt: zu lange her, Großmutter und Garten, ich muß es mal wieder lesen

Paulo Coelho, Der Alchemist: ein sehr schönes Märchen

John Irving, Gottes Werk und Teufels Beitrag: einer meiner persönlichen Bestseller, auch der Film ist wunderschön. Ich hatte noch Witwe für einen tag, leider hab ich es ausgeliehen und nicht zurück bekommen. Owen Meany dagegen ist weitergewandert, freiwillig.

Martin Suter, Die dunkle Seite des Mondes: aufjedenfall mein Lieblingsbuch von Herrn Suter. Ist jetzt auch verfilmt wurden, muß ich mir unbedingt anschauen (mit M.Bleibtreu). Geniales Buch. Herrn Suter habe ich auch schon live erlebt, leider war die Umgebung nicht Ideal für eine Lesung, aber ich hab ein Autogramm ergattert 😀

Bernhard Schlink, Der Vorleser 2x wie ich gerade erst bemerke: Wie Mina schon meinte „großes Kino“, auch in der Filmumsetzung sehr gut, auch wenn es da feine Veränderungen gab.

Bernhard Schlink, Das Wochenende

Bernhard Schlink, Liebesfluchten – scheinbar keine Rezension geschreiben, komisch – sehr gutes Buch, wie Sommerlügen auch

Bernhard Schlink, Sommerlügen und hier ->

Jakob Arjouni, Cherryman jagd Mr. White -> auch hier war ich der festen meinung eine Rezension geschrieben zu haben, verschluckt WordPress meinen alten Content? Sehr gutes Buch, auch anders von Arjouni hat mir sehr gut gefallen

Banana Yoshimoto, Federkleid – hier steht noch einiges der Autorin auf dem Wunschzettel, z.B. Kitchen

Christoph Poschenrieder, Das Sandkorn – hab ich noch nicht gelesen

Soweit erstmal von mir zu meiner Diogenesreihe – gelesen habe ich viel mehr als in meinem Regal steht, der Bücherei sei Dank ❤

Hier gehst zu Minas Regal

bei allen links öffnet sich ein Extratab – also nur zu

 

 

 

 

 

 

 

Fragebogen für Blogger – Teil 2

Wie versprochen nun die Fortsetzung des Fragebogens von Stefan Mensch

Die Fragen die ich nicht beantworten kann hab ich weggelassen 😉

 

eine offene, kompliziertere Frage, die mich selbst sehr beschäftigt: Bei wieviel Prozent der Bücher, die ich gelesen habe, denke ich danach: Mist. Ich wünschte, ich hätte das nie gelesen…? Steigt oder fällt diese Prozentzahl, Jahr für Jahr. Und: Warum?

  • das kommt wirklich selten vor, und ergibt kein ganzes %, meistens handelt es sich dabei um Schilderung von Gewalt..
  • was Bücher angeht die ich als nicht gut empfinde hab ich schnell gelernt diese dann einfach sein zu lassen und mir die Zeit zu sparen

Bonus: Empfehlungen!

Romane und Lebenshilfen

  • da hätte ich so einige, wie Ihr LeserInnen sicher auch, grade fällt mir ein „Rausch“ von John Griesamer
  • „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak
  • „Wilde Schafsjagd“ von Haruki Murakami
  • „Sommerlügen“. „Liebesfluchten“ und „Das Wochenende“ von Bernhard Schlink
  • „Solar“ von Ian McEwan
  • „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ von John Irving
  • „Englischer Harem“ von Anthony McCarten
  • „Die Unruhezone“ von Jonathan Franzen
  • „Die Liebeshandlung“ von Jeffrey Eugenides
  • Alles von Dorries Dörrie
  • „Der Hals der Giraffe“ von Judith Schalansky… usw.
  • „Die Zwillinge von Highgate“ von Audrey Niffenegger
  • „Extrem laut und unglaublich nah“ von Jonathan Safran Foer
  • „Cherryman jagd Mr. White“ Jakob Ajournie
  • usw.

Sachbücher

  • „Kriegsenkel“ von Sabine Bode
  • „Die erschöpfte Gesellschaft“ von Stefan Gründewald
  • „Die Glücksformel“ von Stefan Klein
  • ….

Ein Buch, das fast niemand mag – aber das ich liebe: [warum?]

da fällt mir so spontan nichts ein..außer.. vielleicht „Die Mittagsfrau“ von Julia Franck, ein wirklich hervorragendes Buch deutscher Zeitgeschichte mit sehr gut ausgearbeiteten Figuren, ein guten Psychografie und auch vom Aufbau her… es hat mich tief hineingezogen

Ein Buch, das fast alle mögen – aber das mich wütend oder ratlos macht: [warum?]

jetzt hab ich lange nach dem Titel suchen müssen, das Cover so genau vor Augen..aber wie warne die Worte nur die draufstanden, JETZT, ich habs: „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ von Eugen Ruge – das dieses Buch so gelobt wurde verstehe ich bis heute nicht, das meiste was ich an der Mittagsfrau toll fand fehlt hier…irgendwie grau, so wie ich die offizielle DDR auch in Erinnerung habe, grau, tröge, falsch, eng…das wiederrum kommt gut rüber..aber mir fehlte an diesem Buch einiges …dabei hatte die Geschichte wirklich Möglichkeiten für besser ausgearbeitete Figuren

Ein Geheimtipp, der bisher in Blogs noch kaum besprochen wurde:

viele von den Büchern die ich auf meinem Blog vorstelle – hab ja eher selten Bekannte Bücher im Blog bzw welche von Bestsellerlisten

Ein Buch, das viel zu oft überall besprochen wurde:

Die Bestsellerbücher

Ein gutes Buch von/über jemandem/n, der ganz anders ist als ich selbst:

grade vorgestellt: „Cider mit Rosie“ Neuauflage zum 100. vom Autor: Laurie Lee

Ein gutes Buch von/über jemandem/n, der ganz anders denkt als ich selbst:

sehr sehr schwere Frage, muß ich noch ein wenig sinnieren darüber

Ein Buch, von dessen Gestaltung/Cover/Design sich Verlage eine Scheibe abschneiden könnten:

Ja gerade z.B. eben „Der Hals der Giraffe“ oder auch viele Bücher vom Bilgerverlag, oder neu entdeckt der „Kunstanstifterverlag“. Hübsch fand ich auch kürzlich das Buch: „Zwei alte Frauen“ von Velam Wallis im Piper Verlag erschienen, ich stelle es demnächst vor. Außerdem gibt es viele wirklich einmal schöne Grafikvouvelles.. auch hier auf dem Blog vorgestellt.

Und grade auf dem Lesestapel „Über Bord“ von Rudyard Kipling von der Edition Büchergilde, und noch ein Sachbuch, auch kürzlich vorgestellt „Kleine Geschichte des Feminismus“ aus dem Unrast Verlag

Ein anderes Produkt, von dessen Gestaltung/Cover/Design ich Verlage eine Scheibe abschneiden könnten:

Verlage die wirklich auch mal Illustration zulassen die passt. Denn ähnlich wie die Klappentexte oder sogar Titel von Büchern passt manchmal das Cover so gar nicht. Kürzlich das „Lavendelzimmer“ gelesen, dachte es ist totaler Kitsch, stimmt aber gar nicht, aber weder Titel noch das simple Cover haben irgendwas von der Geschichte rübergebracht, aber soweit ich weiß ist es trotzdem bekannt geworden.

Das netteste Presseteam / die schönste Erfahrung mit einem Verlag:

Die waren bisher alle sehr nett. Besonders toll fand ich eine gewünschte Buchsendung mit persönlicher Nachricht vom Arkana/Randomhouse Verlag und die K+K Kirchner Damen, und kürzlich eine sehr sympathische Nachricht vom Eichenspinnerverlag. Schade finde ich das Zeitschriften, bis auf die brand eins (eh eine meiner Lieblinge) gar nicht reagieren.

Autor*innen, die tolle Inhalte auf Facebook und Twitter posten:

kenne ich keinen Account, wobei ich nicht bei Twitter bin und bei Fb auch noch am Aufbau

mein(e) Lieblingskritiker*in/Journalist*in:

Elke Heidenreich, und nach Gewöhnungszeit find ich den Herrn Schenk von Druckfrisch auch nicht so schlecht, wobei ich eher Kritiken von anderen Bloggern lese.

ein Blogbeitrag von mir selbst, auf den ich stolz bin:

https://reingelesen.wordpress.com/2014/01/25/bernhard-schlink-sommerlugen/

mein erfolgreichster Text/Beitrag:

So, da hb ich jetzt echt suchen müssen, und es hat mich extrem überrascht, vielleicht sogar auch enttäuscht, aber jut das Thema is täglich aktuell https://reingelesen.wordpress.com/2015/02/17/ein-akt-der-selbstliebe-die-planke-spule/

ein Text/Beitrag von mir, der wenig Beachtung fand, aber mehr Beachtung verdient:

so einige, deswegen praktiziere ich seit einiger Zeit Throwbacks 😀 und wie ich grade festgestellt habe ist gar nicht unbedingt das Wochenende dafür ein passender Tag, sondern wie mir die Statistik erzählt der Freitag morgen, ei

eine Frage, die diesem Fragebogen fehlt:

gibts nicht… es ist wie es ist sonst wäre es anders

 

😀 Merci an Herrn Mesch und schaut doch mal bei seiner Hammersammlung rein, er hat nämlich alle Antworten gelesen vom ersten Teil (und die die ihn schon hatten auch 2. Teil)und in stundenlanger Akribie seine liebsten Antworten zusammen getragen.

Herzensgruß ❤

Eure Madame Flamusse

 

4. Bloggeburtstag und Verlosung

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Ich muß zugeben Wir (Karlchen Kater und Ich) sind nicht gut vorbereitet auf diesen Geburtstag – er hat uns doch ganz schön überrascht und vorallem die Zahl. 4!!! WOW.

Selber vor kurzem 40 geworden zieht nun der Blog nach. 4 scheint die Zahl zu sein 😀

Gute Zahl.

Erinnert Ihr Euch noch wie spannend und aufregend früher der Geburtstag war? Wie hibbelig man am morgen aufwachte und wie man vorher schon die Tage zählte wenn es denn soweit ist. Irgendwie war das immer ein bisschen magisch mit dem Geburtstag. Und so schön wenn es die passende Kerzenzahl gab zum auspusten und man ein Ständchen bekam. Hach.

„In Mexiko sind Geburtstage wichtiger als Weihnachten. In Japan dagegen werden sie gar nicht gefeiert und in Kenia wissen viele ganz einfach nicht, an welchen Tag sie geboren sind.“ (Quelle Deutschlandradiokultur)

Ich denke ich tendiere zu Mexiko 😀 Wir feiern heute und wollen die Freude auch weitergeben. Deshalb verlose ich heute 2 schaurigschöne Bücher aus dem letzten Jahr. Gemeinsam ist Ihnen das Sie jede Menge Platz bieten z.B. für Kopfkino. Wenn Du darauf stehst mach mit und kommentiere unter diesem Beitrag. Wenn Du etwas teilst ioder rebloggst bekommst Du ein extra Bonus Los 😀

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*Großmutters Pelz ist aus dem fabelhaften und ganz besonderem Kunstanstifter Verlag und wurde vor kurzem von mir vorgestellt*

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*Handkantenschlag von Dorthe Nors gilt als Sensationserfolg, aus dem Osburg Verlag*

Und noch ein kleiner Song, weils so schön ist

(zum tanzen)

Ihr könnt bis zum 21.10. Mitternacht teilnehmen 😉 ❤

Eure Madame Flamusse

 

Ganz neu – Erweiterung von „reingelesen“

Auf einer Bank liegende Frau, Carl Larsson

Auf einer Bank liegende Frau, Carl Larsson

Ihr lieben Leserinnen und Leser, ganz neu jetzt gibts reingelesen auch auf FB. Bitte hier entlang. Ich freue mich über Euren Besuch 🙂 auf der FB Seite wird es noch einiges mehr rund ums Buch geben. Aktuelle Neuerscheinungen und Buchbesprechungen und kleine Inspirationen.

Bis gleich, alles Liebe ❤

Herzlichst Madame Flamusse

Minathon – Fragerunde 2

Autorenfragerunde

1. Kennt Ihr die Schrifstellerin Susanna Clarke? Was haltet Ihr von Ihren beiden Büchern? Wenn Ihr sie nicht kennt, wäre das was für Euch?

Sagte mir jetzt erstmal nichts… hab nachgeschaut. Das Buch hatte ich schonmal ausgeliehen aber bin nicht weit gekommen… war nicht so meins

2. Habt Ihr schon etwas von Stephen King gelesen? Wenn ja, was denn? Wenn Ihr noch nie etwas von ihm gelesen habt, woran liegt das?

Nein, war nei mein Fall. Zu gruslig – liegt vielleicht daran das ich zu den Hochsensiblen gehöre und meine Phantasie sehr ausgeprägt ist. ich glaube meine Schwester liest ihn… kann solche Filme auch gar nicht leiden…brrr

3. Wer von Euch kennt noch die Romane von Wolfgang und Heike Hohlbein?

Der Name is mir bekannt, hab ich aber nie gelesen… wäre vielelicht mal was. Wo fängt man da an?

4. Wer ist Euer Lieblingsschriftsteller, wer Eure Lieblingsschriftstellerin?

Davon habe ich viele, und es wechselt im lauf der Lesejahre. Ich liebte Haruki Murakami sehr. Wartete jedesmal dringend auf ein neues Buch von Ihm. Seit Kafka am Strand ist das vorbei. Die letzten 2 Jahre habe ich Schlink und Suter für mich entdeckt. Ich liebe alles von Doris Dörrie. Mag Frau Kempff und auch Tanja Kinkel (zumindest das meiste). Liebe Jakob Arjouni. Mag alles von Marina Lewycka. Sonst vorzugsweise amerikanische Schriftsteller, wie Siri Hustvedt, Irving, Franzen, Eugenides, Boyle..sowie Ian McEwan..etc. Bin da nicht so festgelegt. z.B. Irving und Suter ich liebe die Hälfte Ihrer Bücher und die andere Hälfte gar nicht. Entdecke auch gern neue Leute. Mir ist nur irgendwann aufgefallen das ich sehr viel amerikanisches lese und da auch bevorzugt Männer was ich schade finde.

5. Welches Genre lest Ihr am liebsten?

Ich mag biografisch angehauchtes, Lebens – und Weltgeschichte. Aber hin und wieder gern auch mal was phantastisches wie Harry Potter oder eben so verwobenes wie bei Murakami.

6. Lest Ihr Biographien über Schrifsteller?

Ja sehr gern. Irving hat auch eine Art Filmbiografie geschrieben: My Moveibusiness, sehr spannend. Mich interessiert es sehr wie das Leben derjenigen verlaufen ist von denen ich die Bücher verschlinge, auch was die parallelen angeht zum Oevre (wie man so schön sagt). Murakamis Luafbuch hab ich gelesen und jede Menge Interviews mit Schriftstellern. Und dann liegt hier noch von Safranski die Goethebio auf die ich mich sehr freue, weil ich Goethe, allerdings als Wissenschaftler, sehr verehre. Aber ich mag generell gern Biografien – auch von Politikern und Künstlern.. z.B. von Pallucca oder Loki Schmidt und Mann, …

7. Habt Ihr einen Autorengeheimtipp für uns? Also einen Schrifsteller, von dem man nicht (mehr) so viel hört, den Ihr aber absolut empfehlen würdet?

Schlink – muß man gelesen haben ich empfehle: Das Wochenende und Deutsche Zeitgeschichte von Peter Henning. mmh das is jetzt nocht so leichte Literatur, wers leichter mag Marina Lewycka – is aber nicht nur leicht aber unterhaltsam dargebracht.

bis später 🙂

Nach dem Abwasch bei Marschmusik und nem leckeren Mittagssalat

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freue ich mich jetzt auf Erdbeerkompott + Espresso 4fach und aufs weiterlesen – hoffe so sehr das bald der Ausbruch aus dem Elend gelingt.

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