Über das bloggen

Über das eigene bloggen wollte ich schon länger mal schreiben. Und zwar ganz speziell zum Thema Buchblog. Sozusagen ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert bzw. aus dem Bücherberg.

Anfang

Angefangen hat alles als einfache Exeltabelle, ich wollte einen Überblick über die gelesenen Bücher und die entdeckten Autoren bekommen. Seit Kindertagen bin ich Stammgast in der Bibliothek und konnte mir nur selten die gewünschten Büchern kaufen. Auch dafür die Liste, um später nochmal nachlesen zu können oder mir manches sogar doch noch zu besorgen; ich kaufe wenn, dann auch viele gebrauchte Bücher.

Irgendwan begann ich über meine Handarbeitsprojekte zu bloggen, auch das war eher als Sammelstelle gedacht für all die schönen Sachen die ich im Netz gefunden hatte, und da die Bücher-Exeltabelle doch recht beschränkt war, dachte ich, warum nicht auch einen Leseblog. Naja und ums sortierter zu halten, die Themen nicht zu sehr zu vermischen gibt es eben für jedes Thema einen eigenen Blog.

Entwicklung

Im laufe der letzten 5 1/2 Jahre des „über Bücher bloggens“ hat sich einiges Verändert. Heute bin ich nicht mehr nur auf die Ausbeute der Bibliothek angewiesen – die ja oftmals eine Glückssache war – sondern bekomme auch von einigen Verlagen Rezensionsexemplare.
Dazu kommt auch das meine Bibliothek umgezogen ist und ich nicht mehr ganz so gern hingehe wie noch vor 2,3 Jahren. Und manchmal gibt es schon Bücher die man gerne dringend lesen möchte und auf die man dann oftmals lange warten mußte, oder sie gar nicht im Bestand vorfand.

Anliegen

Ich finde beim bloggen kommt es sehr darauf an was man eigentlich möchte, welches Anliegen man als Blogger*in hat. Viele Blogs sind ja doch auf die Neuheiten ausgelegt, das ist jetzt z.b. gar nicht so mein Ziel. Ich bin vielmehr thematisch orientiert, und lese auch sehr gern mal ein älteres Buch. Ich liebe Biografisches, interessiere mich für Geschichte und Frauenthemen, Psychologisches, liebe gute Comics, gute Recherchen, gern mal ernstere Themen, hin- und wieder ein Sachbuch … ich habe ein Faible für Psychologie, Natur und Poetisches. Bin eher auf der Suche nach Lebenswelten in denen ich mich auf die eine oder andere Art wiederfinde als das ich gänzliches Fremdes entdecken möchte, wobei ich mich zwischendurch schon gern mal überraschen und faszinieren lasse.
Mir geht es einerseits darum Themen zu erfassen, Vorstellungen zu bekommen, zu sammeln und zu recherchieren oder mich mit bestimmten Themengebieten auseinander zu setzen. Und das eben mit euch zu teilen. Die Ränder dieser Themen sind nicht betonhart, sondern schwimmen auch mal in die eine oder andere neue Richtung.
Das letzte Jahr habe ich mich z.b. explizit mit Literatur von Frauen beschäftigt – aus verschiedenen Jahrzehnten. Ein Schwerpunkt sollten eigentlich deutsche Autorinnen sein, aber das hat dann so seinen eigenen Verlauf genommen. Das ist auch etwas sehr schönes, den Dingen die da so auftauchen Raum zu geben, mäandernd durch Buchlandschaften zu streifen. Sich auch treiben zu lassen. Ich bin niemand der unbedingt Buchkataloge liest, ich stöber aber gern. Manchmal wenn mich eine Autorin oder ein Autor besonders bewegt schau ich sehr gern nach weiteren Werken. Leider fehlt mir hier in der Nähe eine Buchhandlung des Vertrauens, auch wenn die, die es gibt eine recht gute Auswahl haben. Mir fehlt dort eine Person mit der man auch über die Literatur sprechen kann, jemand der dann auch weiß was man liest. Das fand ich früher immer sehr schön an anderen Orten, oder auch generell in Geschäften, nicht nur in Buchläden, wenn man sich kennt.

Zurück zum bloggen:
Ich möchte gern Texte schreiben die nicht zuviel verraten, ich finde das spoilern bei Buchbesprechungen eher eine Unsitte, vor allem wenn die Spoiler nicht gekennzeichnet sind. Auch möchte ich keinesfalls Klappentext oder Buchrücken zitieren – die kann ja nun jeder selber lesen. Ganz abgesehen davon, das Klappentexte irgendwie meistens daneben liegen – was mich ja öfters ärgert, weil ich das als fehlende Sorgfalt auslege. Ich denke ich möchte gern schreibend erzählen. Was dann am Ende rüber kommt ist ja immer noch mal eine andere Angelegenheit, ich freue mich deshalb immer über Kommentare. Auch ist es mir ein Anliegen einfach und verständlich zu schreiben und nicht zu lang – ja auch ich ufere manchmal aus, aber das auf keinesfalls über den Inhalt. Ich kann diese mega langen Texte im Netz nicht leiden und lese Sie selber eher nicht. Offline ist das was anderes.

Inzwischen gibt es auch eine extra Unterseite hier mit eigenen Texten die ich dort verlinkt habe – keine Rezensionen. Das möchte ich gern noch viel mehr ausbauen. Gern rege ich auch Menschen zum mitschreiben an und bin deshalb eine Verehrerin der Blogparade und gebe Onlinekurse bzw. veranstalte kleine Challenges. Spielerisch, gern mal poetisch, und frei.
Das Schreiben hat ja nun viele Regeln, und dann die Rechtschreibung, mit den beiden verstehe ich mich nicht immer so gut, aber ich finde davon sollte man sich wirklich nicht abhalten lassen. Ich mag es zu inspirieren und Impulse in die Welt zu schicken. Ja, und ich begeistere mich gern. Abenteuer warten überall, im kleinen und im großen.

Verlage

Ganz interessant finde ich wie sich mein Leseverhalten verändert hat. Ich habe inzwischen weniger Geduld, früher habe ich mich schon mal durch das eine oder andere Buch gequält. Ich hätte es frevelhaft gefunden es einfach beiseite zu legen. Heute habe ich einen so großen Büchstapel, und so vieles was ich noch lesen und machen möchte, daß mir meine Zeit dafür zu schade ist.  Wenn mich etwas nicht mitnimmt oder abholt dann mache ich auch mal kurzen Prozess. Allerdings lese ich inzwischen auch Bücher zum wiederholten Male, auch eine spannende Erfahrung.

Viele Verlage die ich früher gelesen habe sind inzwischen bei Randomhouse zusammen gefasst und dort bin ich auch Mitglied im Bloggerportal. Jeder der einen Blog hat kann sich dort anmelden und kann sich bis zu 10 Bücher aussuchen. Und wenn man welche rezensiert, kann man wieder was neues bestellen. Manchmal klappts mit dem Wunschbuch, manchmal nicht. Das schöne war für mich hier das man auch mal ein Buch bekommen kann was bisschen spezieller ist, wie z.b. über Trauma, oder hin- und wieder auch was Älteres noch zu haben ist. Momentan lese ich aber eher andere Verlage.
Klar hat man, auch thematisch und in der Aufmachung, schon so seine Lieblingsverlage. Und ja es erfordert doch immer etwas Mut dort anzufragen ob vielleicht hier oder dort ein Rezensionsexemplar möglich wäre. Also zumindest geht es mir so. Inzwischen haben viele auch Extra Kontakte für Blogger*innen. Das finde ich sehr angenehm.
Naja aber es gibt auch manche Verlage, die auch auf mehrere Anfragen nicht antworten, wie z.b. Diogenes – keine Ahnung was man da machen muß um dort „gesehen“ zu werden. Dabei hat der Verlag sogar ein extra Eckchen in meinem sortiertem Bücherregal. Bei Suhrkamp hab ich mit meinen Wünschen die paar mal die ich schlußendlich wirklich gefragt habe kein Glück gehabt, wahr wohl immer zu spät dran, und irgendwann lässt man es halt dann auch mit dem Nachfragen. Nachfragen/Anfragen ist am ende auch viel Arbeit und immer habe ich da keine Lust drauf. Was vielleicht auch gut ist, denn dadurch überlege ich mir schon genau was ich möchte.
Bei manchen muß man sich auch richtig anmelden und gewisse Angaben machen, was die Statsitik z.b. betrifft. andere scheinen einfach so abzusagen ohne überhaupt mal vorbei geschaut zu haben. Das ist sehr unterschiedlich. Was ich grade entdeckt habe: es gibt jetzt bei Carlsen die Carlsen Blogger Helden. auch ne Idee. Es ist halt so jeder hat nur eine bestimmte Zeit zum lesen zur Verfügung, und das was da ist und gelesen wird hat natürlich Chancen rezensiert zu werden. Wenn ein Verlag dann besondere Betreuung anbietet oder eben auch mal überraschende Bücherpakete schickt stehen die Chancen gut auch im Blog erwähnt zu werden. Und auch bei mir ist es so das ich sehr oft nach Büchern schaue von denen ich eine gute Rezension gelesen habe. Die Bücherblogs an sich sind schon eine gute Werbeplattform und durch das Herzblut des Privaten eben nochmal was ganz anderes als eine Buchkritik in der Zeitung, die sich ja meistens eher um Sachlichkeit bemüht.

Ich freu mich immer sehr wenn es ein bisschen persönlicher wird mit den Kontakten, und am schönsten finde ich es, wenn die zuständigen Menschen einen auch einzusortieren wissen – ist bestimmt nicht einfach, es gibt ja wirklich viele Blogs. Und trotzdem sind da eben die Kontakte, die sind einfach nur total nett – da kommt dann auch mal mehr als nur „Danke für den Rezensionslink“ zurück – ich hätte ja am liebsten auch mal Feedback und persönliche Gedanken von der „anderen Seite“.
Vom S. Fischer Verlag habe ich vor einiger Zeit ein schönes Buchpaket bekommen, echt ne Überraschung. Allerdings halt mit Büchern drin die jetzt eher nicht meiner Auswahl entsprochen hätten, ich muß sagen nix für eine HSP wie mich, da war z.b. dieses Lize Spit Buch drin… grusel. Aber ich habs gelesen und ich werd demnächst auch endlich mal drüber schreiben… jetzt nachdem alle anderen ihre Meinung schon gesagt haben *lach* – und da ist er wieder der Vorteil mit dem Buch was halt grade da liegt, zugegeben es hatte auch eine sehr besondere Aufmachung. Und Werbung ist es ja immer für die Bücher, ob man nun eher eine negative oder eine positive Kritik schreibt. Einen Verriss hatte ich noch nie, ich glaube dafür habe ich zuviel Respekt vor den Menschen die es schaffen Bücher zu schreiben. Und größtenteils ist es ja auch subjektiv.., die eigene Empfindung usw. der eine mag es eben und aus denselben, oder ganz anderen, Gründen mag es jemand anders gar nicht.

Insgesamt hat das schlechte Gewissen bei mir zugenommen mit den Verlagsexemplaren. Ich fühle da schon so etwas wie eine Verpflichtung zeitnah zu lesen und zu rezensieren – aber ich pack mich dann immer wieder selber am Herzen und sage laut Nein, denn, und das ist mir wirklich wirklich wichtig, ich bin eine Lustleserin. Und manchmal lese ich auch mehreres nebeneinander, oder etwas liegt zu weit unten im Stapel und wird ne Weile übersehen oder mir ist einfach jetzt grad gar nicht danach. Ich bin ja der Meinung jedes Buch hat so seine Zeit. Und ja ich finde es braucht auch die passende Stimmung. Und manchmal durchaus auch eine Lesepause. Ganz abgesehen ist das ganze ein Hobby und wenn ich Nähe und Stricke dann kann ich zeitgleich nicht auch noch lesen. So muß ich schauen wie ich die vorhandene Zeit verteile.
Druck z.b.ich sollte irgendwas zu einem bestimmten Datum fertig haben… ne das geht nach hinten los, da reagiere ich mich Erstarrung und Blockaden. Lesen/Hören/Schreiben, Geschichten eben, das hat für mich schon immer viel mit Freiheit zu tun, so wie eben auch das Texten. Mit Sinnlichkeit, Vertiefung… so ein Buch ist ja oft wie eine Begleitung.

Da fand ich kürzlich eine Werbeaktion von Kiepenheuer & Witsch sehr schön. Da kam Überraschungspost mit einem Buch, ist ja eher selten so unangefragt, dem lag ein Brief bei, auf dem Umschlag handschriftlich mein Name, Postkarte und Visitenkärtchen anbei. Sowas macht bei mir ja schon was aus.
Ich bin übrigens schon eine Weile bei Instagram – ist direkt auf dem Blog auch in der Seitenleiste zu sehen – dort poste ich immer was ich grade lese. Und ein neues Foto von mir gibt es jetzt auch mal, nach 5 Jahren 😉 auch direkt im Blog zu sehen.

Meine Lieblingsverlage aus dem letzten Jahr möchte ich noch gern erwähnen:

Sehr netter Kontakt, tolle Covergestaltungen die echt hervorstechen und wirklich interessante neue Romane und Autoren/Autorinnen, meistens aus Österreich: http://www.kremayr-scheriau.at/
*
Immer wieder fündig werde ich auch beim vielseitigen  http://www.hoffmann-und-campe.de/ (zu denen auch Atlantik und Tempo gehören) ebenfalls ein sehr netter Kontakt und auch mal schöne Sonderausgaben (Leineneinband)
*
Heißgeliebt die wunderschönen Grafic Novels und Comics von http://www.reprodukt.com/ und http://avant-verlag.de/ auch hier tolle Leute
*
Dann möchte ich noch Hanser, Rowohlt und dtv erwähnen, ebenso Edition Nautilus und den mairisch Verlag

Wenn du bis hierher durchgelesen hast: WOW, Dankesehr ❤

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Überraschungen von Menschen mit Büchern

dscn7908Manchmal kommen wirklich schöne Überraschungen. Zitronentartchen, hat im Antiquariat an mich gedacht, bei einem Schlink-Buch. Ich kanns kaum fassen. Wir kennen uns beide nur durch unsere Blogs. Ich glaub kein Mensch aus meiner näheren Umgebung wäre drauf gekommen mir das Buch zu schenken, aber Zitronentartchen wußte das ich den Schlink so mag – und ich hab das Buch noch nicht gelesen. Hach, das hat mich echt berührt.

Dankeschön ❤

Weibliches schreiben

Schon vor 2016 hat mich das Thema beschäftigt was ich eigentlich so lese. Wie ich feststellte war es viel amerikanische Literatur und vor allem Bücher die Männer geschrieben hatten. Franzen, Eugenides, Irving, Boyle, Murakami aber auch Suter, Schlink, Arjouni usw.

Mir fiel auf das ich wenig Literatur von Frauen las obwohl ich auch hier Favoriten habe wie Dörrie, Hustvedt, Allende, Niffenegger, Lewycka.

Dieses Jahr wurde ich wieder förmlich auf das Thema gestossen – es ging mehrfach um das weibliche Schreiben in den Büchern die ich las, Büchern von Autorinnen. Es ging vor allem aber auch darum wie Sie hintenanstehn mit ihrem schreiben, als Ehefrauen und Mütter und Assistentinnen des Mannes, mit eigentlich anderen Aufgaben bedacht.
„Die Ehefrau“ hat mir noch einmal nachdrücklich zu denken gegeben – hier wird davon gesprochen wie die Frauen im Literaturbetrieb in der zweiten Reihe stehen. Und das bestätigt sich für mich wenn ich dorthin schaue wo es Wettbewerbe und Preise gibt, Literaturzirkel und andere Öffentlichkeiten. Ich schaue nun auch im Buchladen ein wenig anders hin.

Und eins, ich möchte mich diesem Vorsortierten nicht mehr automatisch aussetzen oder unterordnen. Wenn weniger Frauen zum schreiben kommen, dann noch weniger veröffentlicht werden und dann auch noch schwieriger bekannt werden sind das ne ganze Menge Filter. Ich werde also expliziter nach Literatur von Frauen kucken und mein Lesejahr unter dem Motto „Literatur von Frauen“ angehen – so das auch hier in meinem Bücherregal ein wenig Ausgleich stattfindet.

Die Überlegung ist noch mich an die Buchhandlungen zu wenden und dazu anzuregen eine Ecke spezifisch für Literatur von Frauen zu reservieren und zwar so das man sie sieht  das macht wenig Arbeit, kostet nichts und unterstützt. Irgendein anderer Blog hatte das thema auch aufgegriffen, weiß leider nicht mehr welcher – das Problem mit den vielen Tabs, ihr kennt es vielleicht.

Ein schönes Beispiel finde ich z.b. “ Die Schwestern“, oder sagen wir ein trauriges Beispiel. Das Buch ist gut, die Geschichte ist gut und mir ist unklar warum ein Eugen Ruge „In Zeiten des abnehmenden Lichtes“ gefeiert wird und niemand Judka Strittmatter erwähnt. Ein sehr bedauerlicher Fehler.

***

Ein weiteres Thema ist auch das Thema deutsche Literatur – das was man liest, prägt einen, und ich muß zugeben oft habe ich mich in Neuengland, Main sehr zu Hause gefühlt, obwohl ich nie dort war, weil es immer wieder vorkam in meinen Büchern. Ich habe massenhaft Seiten gelesen über amerikanische Colleges und Hochschulen, mir dann auch noch entsprechende Serien angeschaut… das ist alles ganz nett, irgendwie heimelig aber weit entfernt von meinem Lebensumfeld.

Es ist ganz was anderes dann etwas zu lesen was mit meiner eigenen Geschichte zu tun hat, meiner eigenen Sozialisierung, mit meinem eigenem Land, zugebener maßen nicht immer so einfach die deutsche Literatur.

Meine Lieblingsbücher aus 2016

Eiskalte Spur„, ein toller Lokalkrimi, unterhaltsam und gemütlich, sowas brauch ich nächstes Jahr mehr.

Die Ehefrau“ mochte ich eigentlich nicht so, aber das Buch hat echte Nachwirkung gezeigt, grade auch im Zusammenhang mit „So träumten die Frauen“ – Stichwort Frauen die schreiben.

Dresden Revisited“ – meine Stadt, vielseitiges Werk, kurze Idee ein Antwortbuch zu schreiben, mal nicht aus der Sicht eines priviligierten Mannes also..

Albert“ – ein Kriegsenkelbuch, Grafik Novel – 3 Generationen Männer, toll gemacht, sehr berührend – dazu auch passend „Acht deutsche Sommer“ – acht Jahrzehnte mit beispielhaften Erzählungen, einer meiner Favouriten und sehr empfehlenswert.

Americanah“ – Einblick in andere Kulturen, ein richtig dicker Schmöker, Afrika vs. Usa

Hausbesuche“ kommt erst mal locker daher, ist auch echt unterhaltsam, doch auch ernste Themen kommen nach und nach dazu und dickes Extra: Kuchenrezepte

Organbalance“ ist eines meiner Dauerausleihbücher, muß ich mir dringend kaufen, richtig tolles Nachschlagewerk mit ganz vielen hilfreichen Tips für alle möglichen gesundheitlichen Themen.

Das Kind in Dir muss Heimat finden“ – eines der besten und umfassendsten Innere-Kind-Bücher die ich gelesen habe, auch zu empfehlen das dazugehörige Interview auf Youtube von der Lit-Lounge

Das Thema Schreiben wurde dieses Jahr wieder wichtiger – da ich mich auch mit dem biografischem Schreiben, dem therapeutischem Schreiben, Tagebüchern usw. beschäftige kamen diese beiden sehr passend daher: „Sich ins Leben schreiben“ ist ein richtiges und zeimlich dickes Arbeitsbuch, „Schreib an Dich“ zeigt wie unterschiedlich man ans Tagebuchschreiben rangehen kann – richtig toll und ein super Einstieg.

17. Juni“ ist eine Grafik Novel zum Aufstand in Ostdeutschland damals, der leider scheiterte, Politikgeschichte in Verbindung zum privaten Leben, umfassen und sehr gut verständlich dargestellt, toll gemacht sollte unbedingt in die Schulen.

Taxi Gourmet“ – phantastisches Buch, absolut spannend, Appetitanregend – es geht um viel leckeres Essen, viel zum lachen und das wilde Leben mit Happy End, aufjedenfall eins der Favouriten. So wie auch „Die Mutter meiner Mutter„, kein lustiges Buch aber ein sehr ergreifendes, aus dem Kanon der Kriegsenkelliteratur, dokumenarisch und sehr persönlich.

Erbmütter Welttöchter“ wundervolle, das weibliche Herz kitzelnde, nordische Lyrik. Gerne mehr davon. Dazu passt „Zwei alte Frauen“ eine uralte Sage voller Weisheit, habe ich mehrfach verschenkt, so schön ist es.

Die Mönche und ich“ – ein Tagebuch über 40 Tage im buddhistischen Kloster, jeder Tag eine Lektion, lebensnaher Buddhismus, einfach und unterhaltsam erzählt, auch ein tolles Buch zum verschenken, mit viel Lebensweisheit.

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Das Lesejahr 2016

Ich hab dieses Jahr irgendwie gar keinen Jahresrückblick von WordPress bekommen *schnief* – und da die ja schon wieder an der Oberfläche gebastelt haben und es leider immer nur schlechter und nie besser wird befürchte ich es gibt ihn nicht mehr.

Nun versuch ich das mal ein bisschen: Letztes Jahre hatte ich über 4300 Besucher die die Seite über 7800 mal aufgerufen haben. Das sind 1000 Besucher mehr als im letzten Jahr. Insgesamt habe ich 111 Beiträge veröffentlicht. Inzwischen folgen mir bei WordPress 263 Leute, kaum zu glauben, die Mehrheit scheint zur Kategorie der stillen Mitleser zu gehören. Auf Facebook wo ich seit ca. einem Jahr auch poste sind es nochmal 157 Follower…. Juhu. Wenn es dieses Jahr noch 80 mehr werden habe ich die 500derter Marke geknackt, das wäre auf jedenfall mal ein Jahresziel.

Die Blogparade im Mai lief sehr gut und ich mache dieses Jahr bestimmt wieder eine. Nun erst mal zu meinem Jahreskurzüberblick und demnächst dann meine Highlights.

Januar – guter Monat, tolle Bücher

Februar – klein aber fein

März – durchmischt mit Highlights

April – Frühling und eine tolle Buchauswahl

Mai – Monat des Selbst, fast alle Bücher toll – Es fehlt Frau Kassel sucht Wunder, weiß nicht warum es das Bild nicht anzeigt – war ein schönes Buch

Juni – leibliches Wohl und fast Bestseller

Juli – ein Monat mir nur guten Büchern – ein Highlight

August – ein erfolgreicher Bibliotheksmonat

September – Lebensreisen

Oktober – vielseitig und wunderbar

November – Seelentiefe

Dezember – gemischt und unterhaltsam

Die Ehefrau

dscn6402Eine Frau, die sich für das Schreiben interessiert, und wohl auch Talent dazu hat, erzählt von Ihrem Ehemann, dem Schriftsteller. In Rückblenden erfahren wir, dass er ihr Dozent auf dem College war und sie sich dort im Literaturunterricht kennengelernt haben. Das war in den 1950iger Jahren.
Er hält sie damals für sehr talentiert. Sie ihn eher nicht, und doch schaut sie zu ihm auf und ist beeindruckt von seinem Auftreten.

Die beiden brennen schlußendlich durch, sie gerade im ersten Semester, heiraten später und bekommen 3 Kinder. Er – Jo Castleman – wird berühmt. Joan dagegen nimmt den Platz der Ehefrau an seiner Seite ein. Keine Rede davon, daß Sie weitergeschrieben hätte, nach ihren vielversprechenden Anfängen auf dem College. Viel aber, davon die Rede wie Männer aus der Welt des Schreibens zusammenfinden und diskutieren. Die Frauen bewundern diese Männern und flirten mit Ihnen, oder sie stehen als Ehefrauen in eigenen Gruppen beisammen. Ein eigenes erfolgreiches bzw. überhaupt gutes, tiefsinniges Schreiben traut man ihnen, also den Frauen gar nicht erst zu. Die Posten scheinen klar verteilt.

Das Buch beginnt mit der Reise zu einer Preisverleihung. Beide sind inzwischen Jahrzehnte verheiratet, Jo hat viele Bücher veröffentlicht, das erste handelte von den eigenen Beziehungsanfängen, machte ihn bekannt.

Ich möchte in meinen Rezensionen nicht zu sehr spoilern – jeder soll die Bücher selbst für sich entdecken. In dieser Hinsicht rate ich ab von anderen Rezensionen zum Buch, da die meisten meiner Meinung nach, viel zu viel verraten.

Ich selbst bin irritiert von einigen anderen Rezensionen die ich zum Buch fand. Achtung eine dieser spoilernden Geschichten:  z.B. im Deutschlandradio Kultur http://www.deutschlandradiokultur.de/meg-wolitzer-die-ehefrau-bissige-abrechnung-mit-maennlicher.1270.de.html?dram:article_id=367047

Immer wieder wird vom Humor des Buches gesprochen oder auch einem satirischem Blick auf den Schriftstellerbetrieb. Vom „amüsanten Blick“, und die „Times“  meint etwas von „irrsinnig witzig“ – so steht es auf dem Buchrücken. Entweder ist das ein spezieller amerikanischer Humor – die Schriftstellerin Meg Wolitzer ist Amerikanerin – oder ich bin anscheinend ziemlich Humorlos. Oder die dritte Variante, es ist ziemlich ernst, und so empfinde ich es. Was jetzt nicht heißt, das es nicht auch hin und wieder mal etwas zum Lächeln ist.
Finde ich das Buch und das Thema eher ernst weil mir bewußt ist das Frauen auch hier nicht gleichberechtigt sind? Haben die, die es humorvoll finden das Thema nicht verstanden? Jetzt würde ich gern Meg Wolitzer persönlich fragen.

„Was macht die Kunst?“
Joe: „Ach, ich gebe alles, antwortete Joe mit einem tiefen Seufzer. „Und das ist nicht besonders viel“.

Ein signifikanter Satz wie sich später zeigt.

Joan dazu:

„Joe konnte immer gut an sich zweifeln. Die gesamten Fünfziger, Sechziger, Siebziger, Achtziger und die erste Hälfte der Neunziger hindurch gab er sich als verletzlicher, leidender Künstler, ganz gleich, ob er gerade betrunken oder nüchtern, gut oder schlecht rezensiert, geschmäht oder geliebt war.“

Ich finde das Buch fängt sehr gut an, obwohl die Autorin selbst erst Ende der 1950ger geboren wurde, beschreibt sie das Collegeleben  authentisch, zumindest gelingt es mir, mich hier sehr gut einzufühlen. Es erinnerte mich an andere Bücher, die ich gern las, ich muß zugeben von männlichen Autoren. Ich mag diesen Ort des amerikanischen Colleges. Kann aber auch sein, dass ich eine zu romatische Vorstellung davon pflege, weil ich zuviel „Gilmore Girls“ im Kopf habe, eine amerikanische Serie, in der es sehr viel um kluge Mädchen geht.

Meg Wolitzer weiß, wovon sie schreibt. Bisher  veröffentlichte sie elf Bücher und ihr Mann ist, wie im Buch, auch Schriftsteller. Ich habe bisher noch nichts von ihr gelesen, kann da aus keinem Kontext sprechen, sondern nur für dieses eine Buch. Das ich wiederrum noch nichts von Ihr gelesen habe, also noch nicht auf Ihre Bücher aufmerksam wurde, kann wirklich sehr gut mit dem Thema an sich zu tun haben, eben das männliche Autoren meistens in der ersten Reihe stehen und weibliche in der zweiten.

Auf der Seite des DuMont Verlages erfahren wir wenig über Meg Wolitzer, aber im Netz finden sich andere Informationsquellen. Und das dem Buch zugrundeliegende Thema findet sich im Leben der Autorin wieder, und vermutlich in dem vieler Frauen. Es ist das Thema männlichen Könnens und weiblichen Könnens, und wie dieses in unserer Welt „platziert“ wird und welche Beachtung die Geschlechter jeweils finden bzw. nicht finden.

Ein durchaus feministisches Buch, welches von einer Wahrheit erzählt, die im lezten Jahrhundert noch krasser war, als heute. Und was heute erschreckend aktuell ist. Das Buch ist schon über 10 Jahre alt, wurde jetzt erst übersetzt, was man dem Werk aber nicht anmerkt.
Die Autorin schreibt über das männliche und weibliche schreiben und wir kennen Sie doch alle die Long- und Shortlists der Bücherpreise – die weiblichen Autoren können wir an einer Hand abzählen. Und das liegt sicher nicht an der Qualität ihrer Arbeiten. Die den Frauen aber durch nicht-Nominierung und Nichtbeachtung abgesprochen wird.

Joan die Protagonistin und Erzählerin in „Die Ehefrau“ berichtet über das Leben Ihres „schreibenden“ Mannes und so nebenbei auch ein wenig von sich, ihrer Ehe und am Rande aus Ihrem Familienleben. In der Geschichte dreht sich aber Schlußendlich alles um Joe bis zum Knall am Ende des Buches. So wie es sich anschließend ergeben hat, daran haben beide Ihren Anteil, basierend auf den Entscheidungen die beide getroffen haben oder unterlassen haben zu treffen. Vielleicht spielt hier auch die Gewohntheit eine Rolle oder die fehlende Vorstellungskraft das es hätte auch anders gehen können.

Der mittlere Teil ist für meinen Geschmack zu lang und ich fand den Teil einwenig langweilig. Ddie Spannung hielt sich doch ziemlich in Grenzen. Und ich denke ohne etwas über die Autorin zu wissen, fragt man sich doch etwas, worauf Sie denn nun hinaus will. Das Ende überzeugt, aber hat mich gleichzeitig auch enttäuscht, immerhin läßt es einen Ausblick offen.

„Das Mädchen schämte sich, dachte ich, eine Geschichte öffnete sich vor mir, und ich verspürte Erleichterung darüber, eine literarische Distanz mir selbst und diesem Mann gegenüber einnehmen zu können“

***

Meg Wolitzer

Die Ehefrau

Übersetzung: Stephan Kleiner

DuMont Buchverlag, 23,00 €

***

passende Bücher:

„Die Liebeshandlung“ von Jeffrey Eugenides – wg. der Protagonistin

„Sommer ohne Männer“ von Siri Husvedt – weibliches schreiben

 

Verlagssammlungen

Heute Diogenes. Ich kam mit Mina von Aig an taigh drauf das wir doch einiges schöne vom Diogenes gelesen haben.

meine Sammlung ist winzig. manches hab ich mir später gebraucht gekauft nachdem ich die Bücher aus der Bücherei gelesen hatte. Meine alte Chefin aus der Spezialbuchhandlung für Architektur in der ich einige Monate arbeiten durfte und die es nicht mehr gibt, hatte zu Hause ein ganzes Regal mit Diogenes Büchern, das sah schon sehr schick aus.

Ich war oft bei Ihr auch nach dem Job weil ich auch Hundesitterin war, und der Paule, mit dem ich Gassi ging, bei Ihr wohnte. Hach ja, ein Stichwort und jede Menge Erinnerungen.

DSC00868Der Paule und ich wir waren bei jedem Wetter zusammen draußen und haben uns gegenseitig sehr gut getan, auch wenn es immer mal wieder echt Stress war, weil er größere Hunde nicht leiden konnte.

Leider ist der Schnuffi dann weggezogen. Seufz. Sehr schade, war so ein toller Hund. Und ich hab die Zeit in der Heide mit Ihm sehr genossen.

Damals hab ich immer den Rüttgers geschaut um das dann mit Paule umzusetzen. Er kam aus dem Tierheim und konnte vieles nicht, also an der Leine laufen und so. Wir waren sehr fleißig. Mit der Leine das hat zwar bis zum Ende nicht so richtig hingehauen aber apportieren ging super.

So jetzt aber mal zurück zu meiner kleinen Sammlung.

Wie Ihr seht ganz beliebt ist der Herr Schlink bei mir.

Oh ups ne, Ihr seht ja noch gar nix, erstmal ein Bild hochladen. Bei uns ist heute müder Donnerstag, Kamera inklusive, aber eins hab ich hingekriegt.

DSCN3677Von Links nach Rechts

Susanne Tamaro, Geh wohin dein Herz Dich trägt: zu lange her, Großmutter und Garten, ich muß es mal wieder lesen

Paulo Coelho, Der Alchemist: ein sehr schönes Märchen

John Irving, Gottes Werk und Teufels Beitrag: einer meiner persönlichen Bestseller, auch der Film ist wunderschön. Ich hatte noch Witwe für einen tag, leider hab ich es ausgeliehen und nicht zurück bekommen. Owen Meany dagegen ist weitergewandert, freiwillig.

Martin Suter, Die dunkle Seite des Mondes: aufjedenfall mein Lieblingsbuch von Herrn Suter. Ist jetzt auch verfilmt wurden, muß ich mir unbedingt anschauen (mit M.Bleibtreu). Geniales Buch. Herrn Suter habe ich auch schon live erlebt, leider war die Umgebung nicht Ideal für eine Lesung, aber ich hab ein Autogramm ergattert 😀

Bernhard Schlink, Der Vorleser 2x wie ich gerade erst bemerke: Wie Mina schon meinte „großes Kino“, auch in der Filmumsetzung sehr gut, auch wenn es da feine Veränderungen gab.

Bernhard Schlink, Das Wochenende

Bernhard Schlink, Liebesfluchten – scheinbar keine Rezension geschreiben, komisch – sehr gutes Buch, wie Sommerlügen auch

Bernhard Schlink, Sommerlügen und hier ->

Jakob Arjouni, Cherryman jagd Mr. White -> auch hier war ich der festen meinung eine Rezension geschrieben zu haben, verschluckt WordPress meinen alten Content? Sehr gutes Buch, auch anders von Arjouni hat mir sehr gut gefallen

Banana Yoshimoto, Federkleid – hier steht noch einiges der Autorin auf dem Wunschzettel, z.B. Kitchen

Christoph Poschenrieder, Das Sandkorn – hab ich noch nicht gelesen

Soweit erstmal von mir zu meiner Diogenesreihe – gelesen habe ich viel mehr als in meinem Regal steht, der Bücherei sei Dank ❤

Hier gehst zu Minas Regal

bei allen links öffnet sich ein Extratab – also nur zu

 

 

 

 

 

 

 

Fragebogen für Blogger – Teil 2

Wie versprochen nun die Fortsetzung des Fragebogens von Stefan Mensch

Die Fragen die ich nicht beantworten kann hab ich weggelassen 😉

 

eine offene, kompliziertere Frage, die mich selbst sehr beschäftigt: Bei wieviel Prozent der Bücher, die ich gelesen habe, denke ich danach: Mist. Ich wünschte, ich hätte das nie gelesen…? Steigt oder fällt diese Prozentzahl, Jahr für Jahr. Und: Warum?

  • das kommt wirklich selten vor, und ergibt kein ganzes %, meistens handelt es sich dabei um Schilderung von Gewalt..
  • was Bücher angeht die ich als nicht gut empfinde hab ich schnell gelernt diese dann einfach sein zu lassen und mir die Zeit zu sparen

Bonus: Empfehlungen!

Romane und Lebenshilfen

  • da hätte ich so einige, wie Ihr LeserInnen sicher auch, grade fällt mir ein „Rausch“ von John Griesamer
  • „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak
  • „Wilde Schafsjagd“ von Haruki Murakami
  • „Sommerlügen“. „Liebesfluchten“ und „Das Wochenende“ von Bernhard Schlink
  • „Solar“ von Ian McEwan
  • „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ von John Irving
  • „Englischer Harem“ von Anthony McCarten
  • „Die Unruhezone“ von Jonathan Franzen
  • „Die Liebeshandlung“ von Jeffrey Eugenides
  • Alles von Dorries Dörrie
  • „Der Hals der Giraffe“ von Judith Schalansky… usw.
  • „Die Zwillinge von Highgate“ von Audrey Niffenegger
  • „Extrem laut und unglaublich nah“ von Jonathan Safran Foer
  • „Cherryman jagd Mr. White“ Jakob Ajournie
  • usw.

Sachbücher

  • „Kriegsenkel“ von Sabine Bode
  • „Die erschöpfte Gesellschaft“ von Stefan Gründewald
  • „Die Glücksformel“ von Stefan Klein
  • ….

Ein Buch, das fast niemand mag – aber das ich liebe: [warum?]

da fällt mir so spontan nichts ein..außer.. vielleicht „Die Mittagsfrau“ von Julia Franck, ein wirklich hervorragendes Buch deutscher Zeitgeschichte mit sehr gut ausgearbeiteten Figuren, ein guten Psychografie und auch vom Aufbau her… es hat mich tief hineingezogen

Ein Buch, das fast alle mögen – aber das mich wütend oder ratlos macht: [warum?]

jetzt hab ich lange nach dem Titel suchen müssen, das Cover so genau vor Augen..aber wie warne die Worte nur die draufstanden, JETZT, ich habs: „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ von Eugen Ruge – das dieses Buch so gelobt wurde verstehe ich bis heute nicht, das meiste was ich an der Mittagsfrau toll fand fehlt hier…irgendwie grau, so wie ich die offizielle DDR auch in Erinnerung habe, grau, tröge, falsch, eng…das wiederrum kommt gut rüber..aber mir fehlte an diesem Buch einiges …dabei hatte die Geschichte wirklich Möglichkeiten für besser ausgearbeitete Figuren

Ein Geheimtipp, der bisher in Blogs noch kaum besprochen wurde:

viele von den Büchern die ich auf meinem Blog vorstelle – hab ja eher selten Bekannte Bücher im Blog bzw welche von Bestsellerlisten

Ein Buch, das viel zu oft überall besprochen wurde:

Die Bestsellerbücher

Ein gutes Buch von/über jemandem/n, der ganz anders ist als ich selbst:

grade vorgestellt: „Cider mit Rosie“ Neuauflage zum 100. vom Autor: Laurie Lee

Ein gutes Buch von/über jemandem/n, der ganz anders denkt als ich selbst:

sehr sehr schwere Frage, muß ich noch ein wenig sinnieren darüber

Ein Buch, von dessen Gestaltung/Cover/Design sich Verlage eine Scheibe abschneiden könnten:

Ja gerade z.B. eben „Der Hals der Giraffe“ oder auch viele Bücher vom Bilgerverlag, oder neu entdeckt der „Kunstanstifterverlag“. Hübsch fand ich auch kürzlich das Buch: „Zwei alte Frauen“ von Velam Wallis im Piper Verlag erschienen, ich stelle es demnächst vor. Außerdem gibt es viele wirklich einmal schöne Grafikvouvelles.. auch hier auf dem Blog vorgestellt.

Und grade auf dem Lesestapel „Über Bord“ von Rudyard Kipling von der Edition Büchergilde, und noch ein Sachbuch, auch kürzlich vorgestellt „Kleine Geschichte des Feminismus“ aus dem Unrast Verlag

Ein anderes Produkt, von dessen Gestaltung/Cover/Design ich Verlage eine Scheibe abschneiden könnten:

Verlage die wirklich auch mal Illustration zulassen die passt. Denn ähnlich wie die Klappentexte oder sogar Titel von Büchern passt manchmal das Cover so gar nicht. Kürzlich das „Lavendelzimmer“ gelesen, dachte es ist totaler Kitsch, stimmt aber gar nicht, aber weder Titel noch das simple Cover haben irgendwas von der Geschichte rübergebracht, aber soweit ich weiß ist es trotzdem bekannt geworden.

Das netteste Presseteam / die schönste Erfahrung mit einem Verlag:

Die waren bisher alle sehr nett. Besonders toll fand ich eine gewünschte Buchsendung mit persönlicher Nachricht vom Arkana/Randomhouse Verlag und die K+K Kirchner Damen, und kürzlich eine sehr sympathische Nachricht vom Eichenspinnerverlag. Schade finde ich das Zeitschriften, bis auf die brand eins (eh eine meiner Lieblinge) gar nicht reagieren.

Autor*innen, die tolle Inhalte auf Facebook und Twitter posten:

kenne ich keinen Account, wobei ich nicht bei Twitter bin und bei Fb auch noch am Aufbau

mein(e) Lieblingskritiker*in/Journalist*in:

Elke Heidenreich, und nach Gewöhnungszeit find ich den Herrn Schenk von Druckfrisch auch nicht so schlecht, wobei ich eher Kritiken von anderen Bloggern lese.

ein Blogbeitrag von mir selbst, auf den ich stolz bin:

https://reingelesen.wordpress.com/2014/01/25/bernhard-schlink-sommerlugen/

mein erfolgreichster Text/Beitrag:

So, da hb ich jetzt echt suchen müssen, und es hat mich extrem überrascht, vielleicht sogar auch enttäuscht, aber jut das Thema is täglich aktuell https://reingelesen.wordpress.com/2015/02/17/ein-akt-der-selbstliebe-die-planke-spule/

ein Text/Beitrag von mir, der wenig Beachtung fand, aber mehr Beachtung verdient:

so einige, deswegen praktiziere ich seit einiger Zeit Throwbacks 😀 und wie ich grade festgestellt habe ist gar nicht unbedingt das Wochenende dafür ein passender Tag, sondern wie mir die Statistik erzählt der Freitag morgen, ei

eine Frage, die diesem Fragebogen fehlt:

gibts nicht… es ist wie es ist sonst wäre es anders

 

😀 Merci an Herrn Mesch und schaut doch mal bei seiner Hammersammlung rein, er hat nämlich alle Antworten gelesen vom ersten Teil (und die die ihn schon hatten auch 2. Teil)und in stundenlanger Akribie seine liebsten Antworten zusammen getragen.

Herzensgruß ❤

Eure Madame Flamusse

 

4. Bloggeburtstag und Verlosung

01f3cd453b1e06d9ac5ebb8770785d18v1_abs_635x357_b3535db83dc50e27c1bb1392364c95a2HiphipHurrray

Ich muß zugeben Wir (Karlchen Kater und Ich) sind nicht gut vorbereitet auf diesen Geburtstag – er hat uns doch ganz schön überrascht und vorallem die Zahl. 4!!! WOW.

Selber vor kurzem 40 geworden zieht nun der Blog nach. 4 scheint die Zahl zu sein 😀

Gute Zahl.

Erinnert Ihr Euch noch wie spannend und aufregend früher der Geburtstag war? Wie hibbelig man am morgen aufwachte und wie man vorher schon die Tage zählte wenn es denn soweit ist. Irgendwie war das immer ein bisschen magisch mit dem Geburtstag. Und so schön wenn es die passende Kerzenzahl gab zum auspusten und man ein Ständchen bekam. Hach.

„In Mexiko sind Geburtstage wichtiger als Weihnachten. In Japan dagegen werden sie gar nicht gefeiert und in Kenia wissen viele ganz einfach nicht, an welchen Tag sie geboren sind.“ (Quelle Deutschlandradiokultur)

Ich denke ich tendiere zu Mexiko 😀 Wir feiern heute und wollen die Freude auch weitergeben. Deshalb verlose ich heute 2 schaurigschöne Bücher aus dem letzten Jahr. Gemeinsam ist Ihnen das Sie jede Menge Platz bieten z.B. für Kopfkino. Wenn Du darauf stehst mach mit und kommentiere unter diesem Beitrag. Wenn Du etwas teilst ioder rebloggst bekommst Du ein extra Bonus Los 😀

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*Großmutters Pelz ist aus dem fabelhaften und ganz besonderem Kunstanstifter Verlag und wurde vor kurzem von mir vorgestellt*

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*Handkantenschlag von Dorthe Nors gilt als Sensationserfolg, aus dem Osburg Verlag*

Und noch ein kleiner Song, weils so schön ist

(zum tanzen)

Ihr könnt bis zum 21.10. Mitternacht teilnehmen 😉 ❤

Eure Madame Flamusse

 

Ganz neu – Erweiterung von „reingelesen“

Auf einer Bank liegende Frau, Carl Larsson

Auf einer Bank liegende Frau, Carl Larsson

Ihr lieben Leserinnen und Leser, ganz neu jetzt gibts reingelesen auch auf FB. Bitte hier entlang. Ich freue mich über Euren Besuch 🙂 auf der FB Seite wird es noch einiges mehr rund ums Buch geben. Aktuelle Neuerscheinungen und Buchbesprechungen und kleine Inspirationen.

Bis gleich, alles Liebe ❤

Herzlichst Madame Flamusse

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