Zwei Schwestern

Petra Oelker erzählt in „Zwei Schwestern“ von der Reformationszeit in Hamburg – passend zum Lutherjahr.
Vor diesem Hintergrund läßt Sie das Leben damals so wunderbar lebendig werden und erzählt von zwei sehr unterschiedlichen Frauen, deren Leben sich erstmal kaum berührt. Die eine noch jung, schon als Kind ans Klosterleben gewöhnt und als Nonne bislang gut aufgehoben in einem katholischem Orden, der nicht mehr lang Bestand hat, denn die Hamburger Bürger haben sich entschlossen der Reformation zu folgen. Die andere Frau schon alt, verwitwet und durchaus wohlhabend, lebt in einem eigenem Haus auf dem Hof des Sohnes und folgt für damalige Verhältnisse sehr der eigenen Nase. Beides sehr sympathische Figuren, die es trotz des relativen Wohlstands, als Frauen zu dieser Zeit, nicht einfach haben.

Nach diesem Buch bin ich entgültig ganz großer Fan von Frau Oelker und finde es außerdem sehr schön das Rowohlt das Büchlein festgebunden mit Leinenrücken und einigen kleinen Zeichnungen herausgegeben hat. Liebevoll gesetzt – die kleinen Details machen einfach was aus. Ein wirkliches hübsches Geschenkband. Ich hatte letztes Jahr dieses Buch hier schon vorgestellt – ein richtig dicker historischer Schmöker.

Man könnte meinen die Geschichte wäre leichte Unterhaltung, aber ich lese durchaus eine kritische Stimme durch die Zeilen hindurch, was das Buch noch gehaltvoller und runder macht. Hier wird nichts beschönigt, sondern die Zeit meiner Meinung nach sehr lebensecht aufgezeigt. Ich war schon zwischendurch immer wieder sehr begeistert was alles in der Geschichte steckt. Die Erzählung beginnt 1533 im Mai. Wir erfahren viel über das Klosterleben, etwas über die Medizin der damaligen Zeit, über Heilpflanzen, über den Kaufmannsberuf, das Familienleben und eben die Vorgänge der Reformation und dem Frauenleben damals. Die Autorin ist dem Norden Deutschlands ganz treu, ich glaube ihre meisten Büchern spielen dort. Die Geschichte basiert auf Recherchen im Hamburger Archiv und einem dort gefundenem Testament. Welches auch am Ende des Buches eine wichtige Rolle spielt.

Ich hab so den Eindruck ich kann es gar nicht richtig wiedergeben was mich so fasziniert hat, aber es ist ein wirklich tolles Buch, man findet sich mitten in einer anderen Zeit wieder und fiebert mit den 2 Protagonistinnen mit, nebenbei bekommt man auch nochmal einen anderen Blick auf die Reformation, die leider auch sehr viel Zerstörungswut geweckt hatte … schon damals hatten die Menschen Schwierigkeiten neben dem einen auch etwas anderes zu akzeptieren.

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Petra Oelker

Zwei Schwestern

Rowohlt, 12,00 €

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Petra Oelker, Jg. 47, Autorin und Journalistin, hat schon sehr viel geschrieben und ist demnächst auch in Hamburg wieder live auf Lesetour zu erleben. http://www.petra-oelker.de/

Der Ursprung der Welt – mein Tip zum Welttag des Buches

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Dieses Buch ist ein echtes Wunder und ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Ich hab mich mit Weiblichkeit schon viel beschäftigt, auch mit dem biologischen Wissensstand, aber in diesem Buch habe ich soviel neues aus der Geschichte erfahren, soviel Wissenswertes und wie ich finde sehr wichtiges für das Selbstverständnis von uns Frauen Menschen mit Vulvas. Was nicht heißt das dieses Buch nur für Frauen  Menschen mit weiblichen Geschlechtsorganen wäre, ganz im Gegenteil.

Im Ursprung der Welt geht es um das weibliche Geschlechtsorgan, vordergründig.

Vagina, Vulva, Vulvina… usw. Es geht um viele durchgedrehte Männer die leider viele Unwahrheiten und Märchen verbreitet haben. Es geht um wissenschaftliche Entdeckungen, Machtverhältnisse, Sprache, Biologie, historisches und so vieles mehr. Und natürlich ganz explizit auch um das weibliche Geschlechtsorgan bis ins Detail. einfach wunderbar. Ich liebe dieses Buch.

Die Autorin und Illustratorin Liv Strömquist hat wirklich aus den hintersten Ecken Wissen zusammengetragen und ganz wunderbar in Szene gesetzt, witzig, auf den Punkt, schräg, extrem unterhaltsam und aufklärend. Kauft dieses Buch – Ihr werdet staunen, lest es und verschenkt es an Alle, unbedingt.

Ein kleiner Einblick:

Da hat der Avant-Verlag wirklich ein Händchen gehabt. Im Anhang wird Frau Strömquist als feministische Comiczeichnerin dargestellt. Das würde ich jetzt gar nicht so unbedingt hervorheben, nicht alles was sich mit Themen der Weiblichkeit auseinandersetzt ist gleich feministisch. Allerdings kannte ich die Künstlerin bisher auch nicht, naja sie ist auch aus Schweden, ich kann also nicht allzuviel dazu sagen.

Mir gefällt diese Kulturgeschichte aufjedenfall extrem gut, auch das daß Thema Menstruation ein Kapitel bekommen hat finde ich Klasse, und ebenso die Hinterfragung unserer zweigeschlechtlichen Welt. Ziemlich spannend das Ganze. Und eine große Freude. Selten hat mich ein Comic dermaßen begeistert.

Was ich mich frage ist, wie ist das mit einer Übersetzung bei Comics? Die ganzen Texte müssen ja neu formatiert werden. Ob die Handschrift der Künstlerin dann als Schrift angelegt wird…?

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Liv Strömquist

Der Ursprung der Welt

Avant – Verlag

19,99 €

beim anklicken kommt ihr zur Verlagsseite, wo es auch eine Leseprobe gibt!

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http://www.deutschlandfunkkultur.de/viva-la-vulva-vagina-kettchen-als-frauenpower-symbol.2147.de.html?dram:article_id=386089

http://www.deutschlandfunkkultur.de/die-geschichte-der-vulva-ein-comic-ueber-ihr-bestes-stueck.2156.de.html?dram:article_id=381308

Die Witwen – Dagmar Leupold

In das Cover hatte ich mich schon vor längerer Zeit verliebt, und nun hatte ich einerseits das Glück dieses Buch in der Bücherei zu finden und andererseits das Pech es nur auszuleihen. Wobei man kann ja nun nicht alles nur immer sammeln, und ich bin eigentlich ganz froh das ich mich inzwischen auch wieder trennen kann von Büchern, denn irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft ist ganz bestimmt ein nächster Umzug angesagt.
Der Künstler der das Coverbild gestaltet hat heißt Aleksey Kondakov. Und ich finde seine Arbeiten ganz wundervoll.

Nun das Buch war allerdings nicht gleich so wundervoll. Die Sprache kam mir so Stacattohaft vor. Immer wieder ein holpriger Satzrhythmus, an welchem die still mitlesenden Zunge hängenblieb. Es fing fast schon an mir auf die Nerven zu gehen, und dann wurde es doch ein bisschen flüssiger.

Vier gut situierte langjährige Freundinnen nehmen sich einen Chauffeur für eine kleine Fahrt ins Blaue. Die 4 Damen sind recht unterschiedliche Typen und bilden trotzdem eine fest verschweißte Gemeinschaft. Der Chauffeur ist einer dieser philosophierenden Melancholiker die oft viel zu lang textlich umherschweift (ich hatte erst schwadroniert geschrieben – doch achte ich grade auf Wörter aus Kriegszeiten, die sich leider noch viel zu oft und zu normal in unserer Sprache herumdrücken, deshalb habe ich es getilgt)… in Gedanken und Tagebucheinträgen oder auch Briefen… es schmalzte förmlich – für mich ja kein Sympath aber einfach wunderbar dargestellt von der Autorin. Überhaupt sind alle fünf im Buch echte Charakterköpfe.

Wirklich schön wird es dann, wenn die Freundinnen beginnen zu erzählen. “ Ich erzähl Euch was“ ist der richtige Start, und nun beginnen 4 ganz eigene und herzerweichende, tiefgehende wunderbare Geschichten, die mich sehr gefesselt haben. eine Freude, allesamt. Besonders angetan aber hat es mir die Geschichte die Penny erzählt – die Geschichte eines „Zurückbleibens“. Das ist für mich die echte Philosophin in der Runde, sehr feinsinnig, wie sich Schmerz, Liebe, Weisheit, Erfahrungen und das weiterleben hier verflechten.

Dann allerdings, ein für mich … ein Ende, … oh ich erinnere mich nicht wann mich ein Buchende so wütend gemacht hat. Ich war richtig sauer. Es ist verwirrend und ein echter Wermutstropfen, leider.

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Dagmar Leupold

Die Witwen

Ein Abenteuerroman

Jung und Jung, 22,- €

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Dagmar Leupold wurde vielfach ausgezeichnet und war sogar für den Deutschen Buchpreis nominiert. Für dieses Buch bekam sie eine Förderung des Deutschen Literaturfonds e.v.

 

kleine Veränderungen

dscn2815Kommt doch mal wieder richtig auf meinem Blog vorbei, nicht nur im Readermodus.
Ich habe u.a. eine neue Unterkategorie, bzw. Seite eingerichtet. Dort werde ich nun immer meine Texte verlinken die ich zu verschiedenen Themen geschrieben habe. Bisher leider immer unbezahlt, aber wer weiß was noch kommt – aufjedenfall einer meiner Schwerpunkte dieses Jahr.

Ganz frisch mein Text zum Thema „weitermachen“ auf „Umstandslos“, dem feministischen Müttermagazin – was ich als Nicht-Mutter sehr ehrenvoll finde. Generell ein grandioser Gemeinschaftsblog mit vielen unterschiedlichen Stimmen. Ich mag die Seite sehr:

würde mich über Kommentare freuen oder auch Likes – aber nur ernstgemeinte bitte: https://umstandslos.com/2017/02/10/von-fleissigen-frauen-vom-scheitern-und-vom-weitermachen-ein-appell-fuer-eine-neue-menschlichere-gesellschaft/

Desweiteren könnt ihr auf der Seitenleiste rechts nun die Verlinkungen zu Facebook sehen. Dort habe ich eine Seite für meine Illustrationen eingerichtet – sie ist noch im Aufbau aber ein paar Sachen könnt Ihr schon anschauen. Hab ja berichtet das ich das Thema wieder aufgenommen habe und da ein wenig mehr draus machen möchte. Schaut gern mal vorbei.

 

Wenn Männer mir die Welt erklären

dscn7106Ja, das kenne ich leider auch, dieses männliche Welterklärungsdingens… und es scheint so normal zu sein das es gar nicht richtig auffällt. Nach dem Buch ändert sich das vielleicht. Die meisten Frauen die man befragt zum Thema Gleichberechtigung merken auch nicht das sich da viel zu wenig getan hat in den letzten Jahren, merken teilweise nicht mal wie sie nicht gleichberechtigt sind. Man kennts halt nicht anders – erzogen, konditioniert, und das ist wiederrum echt erschreckend.

Schon lange wollte ich das Buch vorstellen, es ist schon ein paar Wochen her das ich es gelesen habe. Ein gutes Buch und ein echt heftiges Buch. Schwer drüber zu schreiben. Empfinde es als sehr wichtig und möchte eine große Leseempfehlung aussprechen.

Wenn man grad sehr dünn besaitet ist vielleicht den Anfang weglassen wo es sehr viel um körperliche Gewalt gegenüber Frauen und Vergewaltigung geht, inklusive Zahlen/Statistik – so das einem mehrfach fast das Herz stehen bleibt.

„Gewalt ist eine Methode Leute zum Schweigen zu bringen, ihre Stimme und Ihre Glaubwürdigkeit zu negieren“   Wo fängt Gewalt an? In Amerika, woher die Autorin kommt, ist die häufigste Todesursache von Schwangeren die Tötung durch Expartner oder Ehemann.

„Wenn Männer mir die Welt erklären“ beginnt mit der Geschichte die zum Buch führte. Das nächste, recht lange, Kapitel beschäftigt sich mit dem Thema „Der längste Krieg“ – Machtmisbbrauch in all seinen Facetten – erschreckend und Augen öffnend.

Gewalt hat keine Rasse, keine Klasse, keine Religion und keine Nationalität, aber Sie hat ein Geschlecht“ …

und das führt Rebecca Solnit hier klar vor Augen. Sie regt damit an, endlich eine dringend nötige Debatte zu führen, und zeigt auf, welche tiefgreifenden Veränderungen es gesellschaftlich braucht. Wie sehr es nötig ist über Rollenbilder, Männlichkeit, Vorurteile und das Patriarchat zu reden. Es werden zu oft falsche Gründe genannt für Gewalt, und es wird nicht gesehen wie sehr Gewalttätigkeit geschlechtsbezogen stattfindet.

Nach dem Rundblick auf das Machtgefälle zwischen Frau und Mann geht Solnit zu einer beispielhaften Geschichte über und stellt die Frage nach dem „Recht“ zu töten und nach der Kluft zwischen weiblicher und männlicher Welt. Immer wieder folgen Beispiele zu den Aussagen, viele Beispiele. Danach ein Kapitel zur globalen Ungerechtigkeit. Sicher erinnern sich noch viele an die Nachrichten aus Indien, den Gruppenvergewaltigungen, der Brutalität und der Frage nach dem Hintergrund solcher Taten.

Ab Seite 83 geht es dann um die Ehe, und über die Unsichtbarkeit, die Frauen in dieser Institution überfällt. Hier geht es natürlich um Geschichte, aber weltweit betrachtet trifft es leider immer noch viel zu häufig zu, das der Eintritt in eine Ehe die Frauen ihrer Eigenständigkeit und Rechte beraubt bzw. sie gar nicht erst erringen läßt.

Diese Unsichtbarkeit der Frauen, bzw eben die Tilgung ihrer Anwesenheit ist an so vielen Stellen zu finden, Namen die abgegeben werden, Stammbäume die nur die männlichen Nachfahren aufzählen, Erbrecht, die Arbeit die so selbstverständlich ist, heute CareArbeit genannt – auch dahinter verschwinden die Frauen – ohne ihre Arbeit wäre soviel gar nicht erst möglich, sie ist grundlegend, aber auch zu selbstverständlich. Kleidung – wie eben die Vollbedeckung und Verschleierung, auch hier verschwinden die Frauen. Im Leben dann oft festgehalten im Haushalt und bei der Kindererziehung, fern der Öffentlichkeit. So wie Frauen auch bei uns das vorsichtig-sein angeraten wird, bestimmte Ecken sind zu meiden, eben weil dort Gefahr droht usw. Doch es sind auch die Frauen die ihre Stimmen gegen das Verschwindenlassen erheben, wie z.b. die Mütter der verschwundenen Argentinier, die während der Militärjunta entführt wurden.

Es folgt ein Kapitel über Virgina Woolf, der sich Solnit sehr verbunden fühlt in ihrem schreiben. DIe innere und die äußere Dunkelheit der Dinge.

„Es ist die Aufgabe von SchriftstellerInnen und ForscherInnen , mehr zu sehen, möglichst frei von vorgefassten Meinungen zu sein, mit offenen Augen in die Dunkelheit zu gehen“

dscn7101Ein sehr mäanderndes Kapitel, in welchem es um viele Verbindungen geht. Verbindung in den Themen als schreibende Frau, über eben die Dunkelheit aber auch die Hoffnung, um andere Texte. Es hat mich soweit inspiriert das ich mir nun doch mal Virginia Woolfs Buch „Ein Zimmer für sich allein“ gekauft habe – bin aber noch nicht so weit gekommen.. es ist ähnlich ausufernd bis jetzt. Solnit wendet sich dann noch Susen Sontag zu, was auch sehr spannend ist, allerdings geht es mir zu weit, streckt sich zuweit aus an dieser Stelle, wäre, denke ich, ein anderes Buch gewesen. Trotzdem klingen hier wichtige Themen an – die Selbstständigkeit als Frau und die Möglichkeiten die es oft nicht gibt durch fehlende Unabhängigkeit, vor allem finanzieller Art. Die Autorin geht hier richtig auf im Schreiben über Woolf und Sontag, was einerseits schön ist, aber auch die Grenzen sprengt. Sie erwähnt immer wieder das fließende und die Grenzenlosigkeit in diesem Zusammenhang, das kommt auch sehr gut rüber in diesem Kapitel, ist aber nicht so meins. Für mich die Schwachstelle an diesem Buch.

Nun also nach dem Ausflug in die Geschichte schreibender Frauen, schließt sich der Kreis aber wieder mit einem Kapitel über das Heute, den Feminismus und den Verlauf von Zeit und Entwicklung, sowie das Recht am eigenen Körper. Es macht das Buch rund. Das Fazit der Autorin: ist die Büchse der Pandora einmal geöffnet, und das ist sie in ihren Augen, gibt es kein Zurück mehr. Ideen haben Macht. Wenn sie reif sind werden Veränderungen folgen. Vom denken und fühlen hinein ins konkrete Leben bis hin zu Recht und Gesetz. Ein gesellschaftlicher Diskurs ist nötig für beide Seiten, für alle Menschen. Gewalt gegen Frauen ist kein individuelles Thema, sondern ein kulturelles.

Marie Sheer – was bedeutet Feminismus (1986): „die radikale Vorstellung, das Frauen Menschen sind

Die FAZ bezeichnet das Buch als vernichtend und komisch zugleich, dem kann ich mich nicht wirklich anschließen. Und es geht auch nicht einfach darum was zwischen Männern und Frauen schief läuft… diese Beschreibung ist schon wieder negierend und fast absurd auf dem Buchrücken. Es geht um viel viel mehr, um ein radikales Aufzeigen und eine kämpferische, revolutionäre Haltung für eine neue Form von Gesellschaft in welcher Gewalt nicht mehr als selbstverständlich oder als Ausrutscher hingenommen wird. Wo nicht durch körperliche Machtausübung einer über jemand anderen bestimmt. Diese Buch ist ein Plädoyer für Freiheit und Rechte für alle, und eine friedliche Zukunft.

Was ich sehr schön finde ist das  Hoffman und Campe dem Buch eine so schöne Form gegeben haben, perfekt der weiße Leineneinband mit der geprägten Schrift, diese Erhabenheit hat dieses Buch verdient. Es zeigt schon in seiner ästhetischen Erscheinung seine Wichtigkeit, ein Statement was mir sehr zusagt.

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Rebecca Solnit

Wenn Männer mir die Welt erklären

Hoffman und Campe 16,00 €

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weiteres

http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/nachtstudio/rebecca-solnit-maenner-welt-erklaeren-gleichberechtigung-gewalt-100.html

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rebecca-solnit-men-explain-things-to-me-13533126-p2.html

eine weitere Besprechung: http://lobedentag.blogspot.de/2016/03/buch-der-woche-rebecca-solnit-wenn.html

 

Start in den Lesewinter

dscn7162Der vierte Band um den Kriminalkommissar Waldinger ist nun erschienen, von mir schon herbeigesehnt.  Ich weiß nicht wie Daniela Alge das macht, aber ihre Bücher sind einfach super spannend. Auch dieses hab ich an 2 Abenden verschlungen, konnte es kaum weglegen als ich angefangen hatte zu lesen.
Der vierte Band steht den anderen in nichts nach – jede Geschichte ist ganz eigen und das ist auch das schöne daran. Im Mittelpunkt steht der Kommissar Waldinger, und die Ortschaft Bizau, der Ort in welchem die Autorin aufgewachsen ist.

Die Stimmung ist immer toll, ich sehe alles vor meinem inneren Auge, ein bisschen wie ein Kurzurlaub – nur aufregender – einfach toll das Lokalkolorit der Reihe. In „Eiskalte Spur“  – wie man es sich schon denken kann, kommt ganz viel Schnee und Kälte vor und dazu so manche Überraschung, erst am Ende wird die Spur dann wärmer.

Diesmal hat Waldingers Frau einen Ausflug geplant auf dem Sie verschwindet. Waldinger ist vollkommen fertig und macht sich auf die Suche. Und auch am Ausflugsziel gibt es einiges an Aufregung und das nicht nur durch den immensen Schneefall dort in den Bergen und die Lawinengefahr.

Hochspannend und trotzdem irgendwie eine heimelige Wohlfühlstimmung, vielseitige Figuren und realistische Darstellung, das ist so die Mischung die mir echt gut gefällt. Familie spielt immer eine wichtige Rolle. Einfach ganz normale Menschen und Dinge die eben wirklich passieren können – nicht so wie die oft überdrehten und mega konstruierten und extrem brutalen Krimis im Fernsehen. Nein, man kann danach noch schlafen und hat sich einfach wunderbar unterhalten. Ich hoffe Daniela Alge schreibt weiter, ich freu mich schon auf das nächste Buch – vielleicht werde ich die Reihe bis dahin auch einfach nochmal von vorne lesen.

Ein perfektes Buch um sich auf den Lesewinter einzustimmen, vorallem für Krimifans und solche die es werden wollen. Auch toll für Winterurlauber, auf-dem-Land-leben-Fans und Bergfreunde. Eine dicke Empfehlung von mir für einen gemütlichen Lesenachmittag.

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Daniela Alge

„Eiskalte Spur“

Ein Waldinger Krimi

Verlag Federfrei

12,90 €

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Lieblingsgemuesesalat #yammi und dazu ein paar Vollkornspaghetti mit Knobi und Parmesan mmmmhhh Kapitel 5 - Weltherrschaft im Alltag! Und Nein die Feministen und Feministinnen wollen nicht die Weltherrschaft, love it, #untenrumfrei #margaretestokowski #kampfschrift #raumfueranarchie #getit #instaread #rowohlt #mustread #gender #gleichberechtigung #frauenleben #literaturvonfrauen #bäm #checkthisout Maybe i'm a ghost #shadow #light #aufdemweg #silence #fenster #teilsaniert #sad #afterthestorm #stillstand #detail #untenrumfrei #margaretestokowski #mustread #instaread #wichtig #frauenleben #aktuell #stopshopping #selflove #rowohlt #takebackyourpower #selberdenken #ungeschminkt #frei #wildflower #wildblumen some wilderness at home #dieSchoenheitderWelt
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