Nordische Nächte – Tania Blixen

dscn7708Tania Blixen ist denke ich zumindest meiner und den älteren Generationen ein Begriff. vorallem durch ihr Werk „Jenseits von Afrika“, welchesauch verfilmt wurde.

Nun dachte ich, wie schön da kommen hier doch 2 Sachen, ah nein sogar 3 zusammen die ich mag. Einmal Kurzgeschichten, zweitens Geschichten aus dem Norden, und eine Autorin die ich eben durch Jenseits von Afrika kenne und schätze.

Leider leider muß ich aber sagen das Buch hat mich nicht gepackt. Wer Drama mag, wirkliches Drama, mit ganz viel Liebe und Dingen die aus Gründen von Stand und Konvention nicht möglich sind, wer sich für solche Dinge interessiert und mit der älteren, viel beschreibenden und ausladenden Sprache klar kommt ist das Buch bestimmt was. Bei der ersten, schon sehr langen Geschichte, hab ich Tania Blixen noch die Stange gehalten, aber als es in der nächsten Geschichte ähnlich weiterging hatte ich schon keine Lust mehr, und auch das quer reinlesen in die weiteren Erzählungen konnte mich einfach nicht genug fesseln um dran zu bleiben. Schade. aber es gibt sicher LiebhaberInnen auch für dieses Buch.

„… sie würde eine gute Partie machen und würde umgeben sein von leblosen, glatten und harten Dingen, von Gold und Silber, Diamanten und Kristall.. „

Folgende Geschichten aus verschiedenen Jahren befinden sich im Buch:

blixen

***

Tania Blixen

Nordische Nächte

Die schönsten Erzählungen

Penguin Verlag, 10,00 €

***

Hier noch der Verweis zu einem interessantem Artikel zu den verschiedenen Versionen von „Jenseits von Afrika“

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/tania-blixen-jenseits-von-afrika-der-luftgeist-vom-fusse-der-ngong-berge-1971789.html

Minathon – 2. Tag

Nach einer miserablen Nacht mit verstopften Nebenhöhlen und entsprechenden Atemproblemen mußte ich heute Vormittag erstmal Schlaf nachholen. Dazwischen hab ich es nochmal mit SUNSET Park probiert, aber so sehr mich das Buch am Anfang gepackt hatte so schnell ließ die Begeisterung auch nach. Vielleicht lags an der Wendung der Geschichte, oder an dem zu langem Eintauchen in das Baseballthema. Ich weiß es nicht genau, aber so in den 60iger Seiten verließ mich dann jedwede Lust weiterzulesen. DONE

Ja is auch ok. Kein Ding, ein Buch abgehakt. Hab festgestellt das ich wirklich sehr viel amerikanische Literatur lese und wohl ein Fan bin. Aber Paul Auster is wohl nicht so mein Geschmack. Wollte mir schon so lange mal was von Ihm vornehmen, hatte auch schon mehrfach was in der Hand, vorallem auch weil er einmal der Mann von Siri Hustvedt ist, die ich mag (Sommer ohne Männer, Was ich liebte) und zweitens doch ein Schriftsteller der aufjedenfall zur amerkanischen Gegenwartsliteratur gehört. Doch es ist eben auch die Freiheit des Lesers zu entscheiden mit was er seinen Geist füllen will und mit was die Zeit (wenn Wir jetzt davon ausgehen das es diese gibt.

Aufjedenfall scheint es so eines der Kennzeichen postmoderner, oder postpostmoderner amerikanischer Litertaur zu sein über bestimmte „Hobbys“ lange Monologe und Erklärungen schriftlich zu schwelgen. Dies kann durchaus gelingen, wie z.B. in Franzen´s „Unruhezone“ (snoppy und Vogelbeochtungen). Wäre wohl einen Gedanken wert zu überlegen was dies über Amerika aussagt. Obwohl, ich muß sagen, dieses Land als ganzes zu betrachten fällt mir schwer… es ist sooo riesig und vielseitig – unglaublich das Sie nur einen Präsident haben.

Zurück zum Thema. Gestern hab ich mich noch Aufgabe 2 gewidmet, dem Lesezeichen. Bei mir wurde mit Papier gewebt:

DSC05179Das hat viel Spaß gemacht. Zur Verstärkung könnte man es noch in Klebefolie wickeln, leider hab ich da grade die Reste nach einer Ewigkeit in einem Ausmistwahn entsorgt. Naja. Ich brauche auch selten Lesezeichen, da ich dafür gerne Postkarten nehme die ich so geschickt bekomme. Das finde ich immer sehr nett und persönlich. Außerdem bin ich eine dieser Frevlerinnen die die Bücher gerne umgedreht aufgeschlafen liegen läßt oder gar Kanten umknickt. Gelebtes Wabisabi sozusagen. Nun ja das Buch ist für mich schon eher ein Gebrauchsgegenstand denn ein Heiligtum. Und irgendwie mag ich Gebrauchsspuren, das spricht für mich von Lebendigkeit.

Heute besteht die Aufgabe darin den Anfang einer Kurzgeschichte weiterzuschreiben – da passe ich, denn dafür is mein Kopf zu verstopft und ich will doch noch ein bisschen lesen 🙂 Hab mir jetzt erstmal nach aller Gewohnheit schon zum Mittag der heute ja eher mein Morgen ist einen großen Espresso gegönnt um ein bisschen klarer zu werden und überlege nun welches der beiden Bücher ich als nächstes angehe:

DSC05180

wer wohl aber vorher noch ein bisschen meditieren mit: http://www.deepakchoprameditation.de/ da hänge ich nämlich auch so bissle hinterher grade, dabei sind die meditationen super toll. Gestern wollte die Übertragung leider nicht so richtig. Werds gleich nochmal probieren.

Diese Tage werden eingehen in die Geschichte als die Zeit der Challenges – ich sag nur GO for it! Man ist niemals hintendran sondern immer genau richtig. Einfach Anfangen, Babysteps go on

Schleppend und nicht Fertiggelesen

…läuft es grade mit mir und den Büchern. bzw. mit meiner persönlichen Unterhaltungsliteratur.

Gehard Richter –  Ein Maler aus Deutschland: Ich habe das Buch entgültig beiseite gelegt und es hat auch schon wieder seinen Platz in den Büchereiregalen gefunden. Invetigativ is nix für mich – habe ich gelernt. Oder zumindest der Schreibstil des Herrn Schreiber sagte mir so vollkommen gar nicht zu. Nervend wenn jede Begebenheit gedeutet wird noch und nöcher und im ersten Drittel des Buches die Hauptperson nur am Rande vorkommt. Nun denn zumindest weiß ich jetzt das Herr Richter eigentlich aus Langebrück kommt – bei Dresden. Bei Wikipedia steht was ganz anderes. Ich weiß das seine Tante umgebracht wurde und hier um die Ecke in Pirna und Arnsdorf die Menschen umgebracht wurden. Manchmal überlege ich, oder eigentlich ziemlich oft, ob dieser Ort Energetisch so gut für mich ist.

John Irving: Vor kurzen noch, also so ca. vor 2 Jahren, hätte ich inbrünstig behauptet ich sei ein John Irving Fan, zumindest wenn ich die frühen Werke außer Acht lasse. Aber, nein, es war wohl doch nur ein Phase. Schade eigentlich. Aber ich hatte mir jetzt nochmal Garp und wie der die Welt sah besorgt, weil ich es nie ganz gelesen hatte. Und was soll ich sagen, es bleibt dabei. Ich habe schon vor der Hälfte aufgegeben. Es zog sich furchtbar. Der Anfang der Geschichte ist nett. Bis zu dem Punkt als Garp heiratet, was irgendwie auch ganz schön plötzlich kam. Auch das Titelbild gefällt mir und John Irving so vom Foto her: Ja, interessanter Mann. Ich mag es bestimmte Dinge bei Ihm immer wieder zu finden, wie z.B. das Ringen oder Neuengland. Weil diese Dinge so angenehm und schön untergebracht sind. Da gewöhnt man sich gleich schneller wieder ein. Es macht ein Gefühl als wie wenn man wieder nach Hause kommt, oder eher wieder zurückkommt in sowas wie ein Ferienhaus. Vertraut aber doch zu selten besucht, und immer wieder schön mit dem Gedanken jetzt doch mal wieder eher zurück zu kommen. Ja, bis die Geschichte dann wieder so langatmig wird das ich keine Geduld mehr aufbringe. Und mir auch schleierhaft ist wozu bestimmte Details so genau erzählt werden. Ja, ich gebe zu immer wieder nette kleine Szenen am Rande, keine Frage. Naja. Ich hab auch dieses Buch wieder zurückgebracht und bin jetzt doch Stolz Owen Meany noch ein zweitesmal zuende gelesen zu haben. Und ich sage Euch: es wirkt nach, dieses Buch. Auch wenn ich bereit bin, dieses in meinem Besitz befindliche Buch herzugeben, es bleibt doch was zurück, und vielleicht werde ich es, anders wie gedacht in 10 Jahren doch nochmal ein 3. mal lesen. Meine Lieblingsbücher von Irving sind: „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ <- wie es überhaupt eines meiner Lieblingsbücher generell ist; und „Witwe für ein Jahr“, was ich leider meinem damaligen Freund ausgeliehen habe der es nie zurück gegeben hat, obwohl ich mir sicher bin das er es wohl nie lesen wird – aber sieht bestimmt gut aus in seinem Bücherregal und beeindruckt den einen oder anderen Besucher; wenn er es nicht vernichtet hat…*seufz*. In diesem Buch wird von einem Geräusch erzählt was sich anhört als würde jemand versuchen kein Geräusch zu machen – und diese kleine Geschichte gibt es als extra Bilderbuch. Das muß aufjedenfall nochmal zu mir ins Regal 🙂

 

 

%d Bloggern gefällt das: