Klimabotschafter di Caprio

Leonardo di Caprio ist als Friedensbotschafter der vereinten Nationen unterwegs und informiert sich über den Klimaschutz. Zei Jahre war er unterwegs. Hier der Film auf Deutsch, noch 2 Tage frei im Netz. Sehr guter und spannender Film und sehr wichtig!

Mein erfundenes Land

Das was ich von Isabel Allende gelesen habe, habe ich geliebt. Das sind die 3 Geisterhaus Bände und die Jugendbuchtrilogie. Allesamt wunderbare Bücher. Worte die Welten gebären, in die man vollkommen eintauchen kann. Und so geht und ging es mir auch mit „Mein erfundenes Land“ – fast wollte ich schon schreiben mein fremdes Land. Vieles was Sie in den ersten Kapiteln über Chile und die Menschen dort schreibt hat mich doch auch sehr an die Deutschen erinnert *g*. Das gibt sich allerdings nach und nach.

Die Chilenen scheinen ein wirklich besonderes und sehr spezielles Völkchen zu sein und Isabell Allende widerrum der Apfel der weit vom Stamm weg fällt. Sie erzählt über Ihr Leben hier und dort, Anekdoten und Sagen und Geschichten aus Ihrem Geburtsland, und vorallem über die Menschen, Ihre Eigenarten und Marotten. Ein sehr unterhaltsames und teilweise auch lustiges Buch. Mich berührt es besonders da wo Sie von Ihrem Verhältnis zu Chile schreibt; denn es erinnert mich sehr an meine eigene Geschichte. Was ist Heimat? Wer bin ich? Was hat mich geprägt? Wo ist ZuHause und wo gehöre ich hin? Wo ist mein Platz?

Und auch wenn man nie Antworten darauf findet bleibt die Sehnsucht nach diesem geheimnisvollem Raum in welchem sich die schönsten Kindheitsmomente mit den Wünschen nach Zugehörigkeit treffen: in diesem erfundenen Land.

….“ Wir [..die wir häufig Abschied nehmen mußten…] entbehren der Wurzeln und der Zeugen für unsere Vergangenheit und müssen daher der Erinnerung vertrauen, um unserem Dasein Kontinuität zu geben; aber die Erinnerung ist immer unscharf, man kann sich nicht auf Sie verlassen…“

 

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Isabel Allende

Mein erfundenes Land

7,95 € Suhrkamp

Ian McEwan – Solar

Solartechnik, Windtechnik, Physik – angewandt und fast schon philosophisch. Eine unglaublich gut beschriebene Hauptfigur. Von der ich am Ende des Buches immer noch nicht weiß ob ich Ihn extrem ätzend finde oder ziemlich gut. Auf die Essenz gebracht ist er, Michael B., ein absoluter Egozentriker. Im Sinne dessen das er sich voll und ganz lebt, sein Ding macht, seinen Plänen folgt und im Jetzt lebt.  Ohne Kompromisse.

Aber auch er hat einige menschliche Kontakte, und da, um diese zu behalten, bleibt es nicht aus, doch das eine oder andere mal auf den anderen einzugehen oder kleinere Eingeständnisse einzugehen. Wirklich exakt und genial und ausführlichst beschrieben. Absolut lebendig. Wahrscheinlich ist die Beschreibung so so gut, das man den Protagonisten gar nicht doof finden kann. Mann ist so in seinem Kopf drin das man total nachvollziehen kann wie er handelt.

Und dann am Ende, es kracht alles zusammen, in einer extremen Implosion, da läßt er einen stehn, der Herr McEwan. Ich dachte nur: Das kann er doch jetzt nicht machen. Das gibst doch nicht. Der kann einen doch jetzt nicht so stehen lassen… hat er aber. Traurig, wie es eben manchmal so ist, wenn Bücher ausgelesen sind. Super Buch aufjeden Fall!!! Habs verschlungen. Sehr spannend und unterhaltsam und wie auch bei „Unruhezone“ die Realität mit Ihren Umweltthemen bestens auf den Tisch gepackt.

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