Kleine Feuer überall

Es gab eine lange Lesepause, Familienzeit und Krisen. Lange habe ich kein Buch mehr zuende gelesen. Heute aber! Und das möchte ich vorstellen. Ein Buch was euch bestimmt auch aus jeder Leseflaute hinaus hilft. Genau so ein Buch und so eine Geschichte habe ich gebraucht.

Kurzfassung: Weiße priviligierte Familie mit 4 jugendlichen Kindern trifft auf afroamerikanische (wird nur angedeutet – ist nicht zu 100% sicher) Frau und Künstlerin mit ihrer Tochter, die eigentlich durchs Land ziehen und jetzt sesshaft werden wollen. Hinzu kommt eine illegale Einwanderin aus China und ihr ausgesetztes Baby.
Weder Reichtum noch Armut macht aus einem Menschen einen besseren Menschen, aber die Hautfarbe und der Status im jeweiligen Umfeld entscheiden darüber wie man mit dir umgeht.
Es geht um Lebensentwürfe, Lebenspläne und Entscheidungen. Um Geheimnisse Einzelner und die Dynamik in Familien, die Braven und die schwarzen Schafe in einem Umfeld das für alles Regeln hat.

„Kleine Feuer überall“ von Celeste Ng ist der Nachfolger von „Was ich euch nicht erzählte“. Beide Bücher haben mich auf ihre jeweils eigene Art fasziniert und tragen beide die deutliche Handschrift der Autorin. In beiden Büchern geht es um Familien, ihr Miteinander, ihre Geheimnisse und dieses „nicht- Kennen“ trotz der Nähe des Zusammenlebens.

„Kleine Feuer überall“ steigerte die Spannung so sehr, das ich es heute nicht mehr beiseite legen konnte und so lange im Bett blieb, bis ich es zuende gelesen hatte. Die Geschichte handelt auch von Gesellschaft, Rassismus und erster Liebe, von Kunst und es geht um verschiedene Arten das Leben anzugehen.

Da sind die Richardsons, – gut situierte Einheimische in einem Ort namens Shaker Heights. Ein Ort der geplant wurde und in welchem selbst die Fassadenfarben und die Rasenhöhe vorgegeben sind und man die Hintertüren offen lassen kann. Das weiße Ehepaar Richardson hat 2 Söhne und 2 Töchter. Der Vater ist anwalt, die Mutter Journalistin für Lokales. Und da ist Mia Warren und ihre Tochter Pearl, Afroamerikanerinnen, die durch das Land reisen und nie lang bleiben, aber jetzt wollen sie sesshaft werden und mieten eine Wohnung bei den Richardsons. Elena Richardson kommt Mia Warren sehr entgegen – sie sieht sich gern als eine gütige und offene Person.

Das Ehepaar Richardson hat einen gradlinigen Weg gewählt und alles geht seinen Gang – in gewisser Weise sind sie sich ihrer weißen und finanziellen Privilegien bewußt.
Umso älter die Kinder werden umso mehr erweitert sich der Horizont, auch wenn die Erwachsenen manchmal lange brauchen um das zu bemerken. Mia Warren ist Künstlerin und es gefällt mir sehr wie ihre Arbeit und ihr Werdegang beschrieben werden. Eigentlich ist ihr Platz in dieser Geschichte einer im Hintergrund, aber wie das so oft ist, bestimmt dieser Hintergrund eine Menge.

Pearl freundet sich gleich am ersten Tag mit Moody dem jüngeren Sohn der Richardsons an, sie sind Seelenverwandte, das wird schnell klar. Bald verbringen sie jeden Tag zusammen im großen Wohnzimmer der Familie mit den anderen Geschwistern Moodys. Pearl gehört schnell dazu und alle mögen sie. Elena heißt sie Willkommen und ist immer freundlich zu ihr. Pearl bewundert ihre Arbeit als Journalistin, da sie selbst gern schreibt.

Jedes Kind übernimmt eine wichtige Rolle. Da gibt es neben dem sensiblen Moody noch den sportlichenTrip, den Pearl sehr anziehend findet. Und Lexi – ein typisches reiches und vorbildliches Mädchen ( Kinder die ihren Eltern nacheifern, ihnen gefallen wollen), das sich Pearl ein wenig annimmt um sie sich ähnlich zu machen, was Pearl auch dankbar annimmt, gern möchte sie ein wenig cooler (auf die Art die Shaker Heighst sich vorstellt, dabei hat sie längst ihre eigene Coolness) sein, ihr fehlt allerdings das Geld welches Lexi zur Verfügung steht, dafür kennt sie sich im Second Hand Laden gut aus und hat viel Geschmack.
Die Jüngste, Izzy, war immer das Sorgenkind und schlägt ein wenig aus der Art (die Erklärung dafür finde ich etwas an den Haaren herbeigezogen), das schwarze rebellische Schaf der Familie. Sie ist die erste die ihren eigenen Weg geht und sich sehr hingezogen fühlt zu Mia und ihrer künstlerischen Arbeit. Mia, die irgendwann anfängt bei den Richardsons zu arbeiten und immer ihre ganz eigene und sehr aufmerksame Sicht auf die Dinge hat.

Die Familien kommen sich immer näher, alles verflechtet sich ineinander.
Alle teilen sie ganz verschiedene Dinge miteinander, die sie fürs Leben prägen werden. Und die auch die Eltern, vorallem Elena dazu bringen wird ihre Einstellung von Richtig und Falsch zu hinterfragen.

Vieles in dieser Geschichte hat mit Anziehung zu tun. Anziehung zwischen Menschen, die im Grunde genommen Liebe ist. Liebe der einen Art und Liebe der anderen Art. Liebe die nicht immer gut tut, sondern auch Schmerz erzeugt, weil sie merkwürdige Wege geht, … und Tragödien fabriziert, weil sie mit Egoismus verbunden ist.

Während die Fassade steht, lodern die kleinen Feuer dahinter überall und werden zum Großbrand. Die Spannung baut sich wirklich ganz immer weite rim Hintergrund auf, ganz wunderbar geschrieben. Lange sind den einzelnen Protagonisten ihre Rollen nicht klar. Mias Geschichte wird am intensivsten aufgerollt, und sie weiß irgendwie auch immer am meisten, aber behält es für sich. Beide Familien sind verbunden, durch ihre Kinder und ihre Lebensansichten – und Lebensweisen, und durch eine junge arme chinesische Frau und ihr Baby.

Mrs. Richardson beginnt in Mias Leben zu schnüffeln, sie ist Journalistin und hat viele Verbindungen – allerdings zieht sie oft die falschen Schlüsse, ihr Denken ist sehr schwarz/weiß, wodurch auch der Kontakt zu ihren Kindern leidet. Ihr Mann ist kaum vorhanden, aber die Kinder sind auch schon groß und gehen ihre eigenen Wege. Sie sind eingebunden in das Leben vor Ort, machen die ersten sexuellen Erfahrungen und erleben die ersten wirklich großen Enttäuschungen. Auch Pearl, die sich schnell einlebt, bleibt davon nicht verschont.

Eine intensive Geschichte über eine Familie die in ihrer Wohlstandsblase lebt und alles was nicht da hinein passt passend machen will und dabei ausblendet das nicht jeder ihr Lebensmodell anstrebt. Und es sind die Frauen und Mädchen die ausbrechen ( vielleicht auch für Mrs. Richardson die es verpasst hat eigene Wege zu gehen) und andere Geschichten leben wollen.

Eine Geschichte darüber das viele kleine Dinge zusammen eine Lawine ergeben können, und das es oft eben nicht so ist wie es zu sein scheint.
Eine Geschichte die dazu aufruft offen zu bleiben für Neues und Fremdes, und sich nicht zu früh festzulegen auf eine Meinung, ein Bild von etwas…
Es lohnt sich einfach mal nachzufragen, bevor man sein Urteil fällt.

Soundtrack
https://www.dtv.de/special-celeste-ng-kleine-feuer-ueberall/playlist-der-charaktere/c-1832


Izzy hört Tori Amos / genau dieses Album hab ich auch ganz oft am Anfang meines Studiums gehört und lauthals mitgesungen 😀

Schön das es dich gibt – Journal und Taschenbuch

Habt ihr schon einen Kalender? Schreibt ihr Tagebuch oder betreibt vielleicht sogar Journaling, also die Kalenderführung mit Rundumgestaltung?
Bzw. Wie haltet ihr es damit? Nutzt ihr einen reinen Terminkalender oder eher einen Tagebuchkalender? Oder habt gar zwei Bücher? „Rise up and Shine“ ist ein ziemlich besonderer Tagebuchkalender. Liegt recht schwer in der Hand, hat Gewicht, im Gegenteil zu meinen kleinen, reinen Terminkalendern. Er ist ziemlich dick und hat ein ganz wunderbares glattes, eierschalenfarbenes Papier. Richtig viel Platz für Eintragungen und um ins schreiben zu kommen. Außerdem kann das Datum selbst eingetragen werden, so das du keine Seiten verschwendest wenn du mal einen Tag ausläßt. Es gibt auch Wochenübersichten die du nutzen kannst. Dazu kleine Weisheiten und Texte zur Ermutigung.

 

Das macht schon was her, und ich finde es macht vor allem etwas aus sich so ein besonderes Buch, auch mit dieser schönen Gestaltung zu gönnen. Trotz der vielen Motivationen hat es eben auch noch genug Platz für das Eigene, das finde ich ja am wichtigsten. Das einzige was mir nicht so zusagt, obwohl ich Mantras sehr mag, das sind eben diese, das ist dann schon wieder so eine vorgegebene Art der Spiritualität, wie sie eben grad modern ist. Auch das englische zwischendurch müsste für mich nicht sein. Aber das hält sich zum Glück in Grenzen.

Diese Art der Gestaltung hat natürlich einen Grund. Der Kalender erschien gleichzeitig mit dem Buch „Schön, dass es dich gibt“. Die Autorin Laura Malina Seiler ist – wie es heute so schön heißt: Mindfulnesscoach und hat einen eigenen Podcast. Ich kannte sie bisher nicht, aber vielleicht bin ich dafür nicht eng genug an der Szene dran. Sie möchte die Menschen motivieren ihren eigenen Weg zu gehen und ein authentisches Leben zu führen – das haben wir dann wohl gemeinsam, die Autorin und ich 😉

Wer etwas Zuspruch und Motivation braucht und diese gern in Buchform zu sich nimmt ist hier sicher richtig. Es geht darum auf sein Herz zu hören und die eigene Schöpferkraft zu stärken – und da wiederum ist der Kalender natürlich sehr gut geeignet, denn das Schreiben und Reflektieren ist sehr hilfreich.

***
Laura Malina Seiler
Schön, dass es dich gibt!
Wie du mit deinem Geschenk für die Welt ein außergewöhnliches Leben erschaffst

16,99 € , Rowohlt Verlag

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Kinderbuch – Weihnachtstipp

Unsere kleine Höhle

„Unsere kleine Höhle“, ein Kinderbuch oder ein Buch für Erwachsene wie mich, die Kinderbücher auch lieben. Auf scheinbar leichtem Fuß kommt die Geschichte daher. Im Land der Tiere zieht ein Sturm auf. Alle gehen schnell nach Hause und sichern ihre Höhlen. Doch zwei Bärenbrüder sind noch unterwegs.
All die kleinen Tierfamilien habn ein Zuhause, tragen Vorräte zusammen und machen ihre Bauten sturmfest und schließen die Türen. Dort sitzen sie dann, als es klopft…

Eine Allegorie über das Eigene und das Fremde, und über Gastfreundschaft in schwierigen Zeiten.
Gezeichnet in einem zarten leichtem Strich und sanften Farben von der Illustratorin Qin Leng. Auf ihrer Seite könnt ihr noch viele andere Bildbeispiele finden. Ihr kleinen Menschen sind ganz bezaubernd: https://qinillustrations.com/Publication-List

 

 

Die Autorin Céline Claire

Céline Claire, geboren 1973 in den Vogesen, hat sich schon als Kind gern
Geschichten für andere ausgedacht. Heute ist sie Autorin mehrerer Kinder- und Jugendbücher. Céline Claire lebt mit ihrer Familie in Frankreich.

Die Illustratorin Qin Leng

Qin Leng, geboren 1983 in Shanghai, machte ihren Abschluss an der Mel Hoppenheim School of Cinema. Sie ist Designerin und Illustratorin. Für ihre Arbeiten wurde sie für zahlreiche Preise nominiert, darunter den renommierten Governor General’s Literary Award.

 

Aus dem Französischen von Oliver Ilan Schulz.
Illustriert von Qin Leng

Diogenes, 16,- €

Zur Leseprobe

Weihnachtsliteratur Geschenktip – Das Weihnachtsmarktwunder

Einstimmung auf Weihnachten: Meine Buchempfehlung.
Hier der Anfang der Geschichte zum reinhören von mir vorgelesen:
https://soundcloud.com/user-664340419/weihnachtsmarktwunder

reingelesen

guenther_rz_2.inddKurz vorm Fest möchte ich Euch ein ganz bezauberndes Buch vorstellen welches in meiner wunderschönen Heimatstadt Dresden spielt. Für mich schon jetzt eines der schönsten Weihnachtsbücher ever.

Ralf Günther hat lange in Dresden gelebt, ist bekannt für seine historischen Romane und beides merkt man meiner Meinung nach dem Buch auch an. Ich kenne natürlich die Straßen und Plätze deswegen weiß ich nicht ob nur ich die Bilder vor dem inneren Auge habe aber ich glaube nicht. Die Stimmung springt von der ersten Seite an sofort über. Ein wunderbarer Schmöker, auch zum vorlesen, vielleicht sogar direkt am Weihnachtsabend unter dem Baum.

Der Protagonist ist ein Junge aus dem Erzgebirge der die Arbeit seiner Familie und eines ganzen Jahres nach Dresden bringt um die Holzfiguren am einzigen Markttag dort zu verkaufen. Am Anfang sieht alles nicht sehr rosig aus, aber wie das so ist in Weihnachtsgeschichten, gibt es einige Helferlein und Fügungen…

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Ab jetzt ist Ruh von Marion Brasch

Familie Brasch jetzt im Kino
https://www.youtube.com/watch?v=UdSDuNJJVuw

reingelesen

abjetztistruh Ein Buch zum Thema Leben im Osten. Ein Buch zum Thema Leben als kleine Schwester von 3 Brüdern. Ein Buch zum Thema Leben auf der Suche nach Gefühlen und Worten.

Ich kann die Kritik anderer Leser nicht nachvollziehen, daß zu wenig Namen genannt werden oder Figuren auftauchen ohne erklärt zu werden. Für mich ist das Buch von Marion Brasch ein emotionssuchendes Buch, in dem die Protagonistin vorallem in sich Selbst sucht und nach Erklärungen in der Familiengeschichte.

Man kann dieses Buch gut lesen ohne in der DDR gelebt zu haben und man kann es gut lesen ohne die Brüder, den Vater und die anderen „Stars“ zu kennen. Denn das ist nicht wirklich das, was eine Rolle spielt. Es geht um Marion und Ihr Leben. Und um Ihren Weg der Suche nach sich selbst in diesem gewissen Kontext ihrer Familie und der DDR.

Die Sprache ist vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber durchaus interessant…

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T. C. Boyle, América

Heute möchte ich mal eine Rezension von einem anderem Blog teilen, da ich über dieses Buch nie selbst geschrieben habe. War noch vor meinen Blogzeiten als ich es laß. Aber es ist mir bis heute Eindrucksvoll in Erinnerung geblieben und steht auch auf meiner „muß ich unbedingt mal kaufen“ Liste.

BuchUhu

„Build that wall!“ Das war nicht nur der Schlachtruf Donald Trumps und seiner Anhänger im Präsidentschaftswahlkampf 2015/16. Es ist auch das Motto einer Gruppe von Nachbarn in T. C. Boyles 1995 erstveröffentlichtem Roman América. Die Besitzer von Häusern im einheitlichen Kolonialstil am Rand der Wildnis etwas außerhalb von Los Angeles wollen eine Mauer um ihre Siedlung bauen, um sich vor den vermeintlichen Gefahren von außen zu schützen. In erster Linie ist wie bei Trump die Abgrenzung vor mexikanischen Einwanderern gemeint, der gefühlten Bedrohung für Sicherheit und Wohlstand des weißen Amerikaners. Dass man sich mit der Mauer gleichzeitig selbst einsperrt, der Freiheit und des offenen Blicks beraubt, daran scheint sich in beiden Fällen kaum jemand zu stören – beziehungsweise ist die Stimme der Vernunft einfach nicht laut genug, um sich gegen Panikmache und Simplifizierung zu behaupten. Den Rest erledigt der Opportunimsus.

Der Bau von Zäunen und Mauern ist nur eines…

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Meinerseits – weitere Texte

Mein Blog hat mehrere Seiten, das sieht man im Reader nicht. Man muß direkt auf den Blog kommen. Es gibt eine Seite wo ich Links zu anderen Texten von mir sammle – einige befinden sich auch auf dem Blog hier. Bei dieser Sammlung geht es um verschiedene Themen, aber nicht um Bücher. Vielleicht interessiert es Dich:
https://reingelesen.wordpress.com/texte/

… ohne Liebe fehlt etwas

*

Pflichtbewusstsein ohne Liebe macht verdrießlich

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Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos

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Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart

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Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig

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Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch

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Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch

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Ordnung ohne Liebe macht kleinlich

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Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch

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Macht ohne Liebe macht grausam

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Ehre ohne Liebe macht hochmütig

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Besitz ohne Liebe macht geizig

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Glaube ohne Liebe macht fanatisch

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Lao Tse

Kriegsenkelprojekt – Unsere Vorfahren

Meine erste so richtig öffentliche Veranstaltung meines Kriegsenkelprojektes. Ich freu mich sehr das es nach monatelanger Vorarbeit geklappt hat damit und plane schon weiteres.

Die Nachfahren

tochter-ohne-vaterFilmvorführung
mit anschließender Gesprächsrunde und Büchertisch

Am Mittwoch, dem 21.2.2018
In der Grünen Ecke, Bischofsplatz 6, 01097 Dresden
Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: 4,- €, Ermäßigt 2 €

Ein emotional intensiver Dokumentarfilm über die Generation der Kriegskinder.
*
Neun kriegsbedingt vaterlos aufgewachsene Töchter sprechen in diesem Film über ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen. Aus 60 Stunden Interviewmaterial gestaltete Andreas Fischer einen Film, der einen Eindruck von der gemeinschaftlichen Erfahrung
der Kriegskindergeneration vermittelt.
*
Während und nach dem 2. Weltkrieg wuchs rund ein Drittel aller Kinder ohne Vater auf. Die Folgen einer solchen Kindheit wurden lange Zeit nicht wahrgenommen, oder sie waren tabu. Was
haben Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung und vor allem die Vaterlosigkeit bei den Kindern bewirkt?
Sie sind heute im Rentenalter – und viele davon setzen sich jetzt erstmals mit ihrem Aufwachsen ohne Vater auseinander. Nach “Söhne ohne Väter” (2007) beleuchtet der neue Dokumentarfilm
von Andreas Fischer, “Töchter ohne Väter” (2016…

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Bernhard Schlink – Das Wochenende

Grade ein schönes Interview mit Herrn Schlink gehört. Es ging um das neue Buch „Olga“…gleich nochmal in meinen alten Rezensionen geschmökert.

reingelesen

Ich konnte nicht widerstehen und mußte in der Bibliothek unter „S“ schauen ob nicht doch noch ein Buch von Herrn Schlink zu bekommen ist.

Also da stand es, dieses dünne Buch, mit dem unscheinbarem Titelbild, was ich diesmal nicht ganz so passend finde -Landhaus in Hilversum – Max Liebermann. Das Buch war mir schon mal an gleicher Stelle über den Weg gelaufen, aber erst jetzt war wohl die Zeit gekommen, da ich es lesen sollte. Ja, ich denke es war wichtig das ich vorher die Sommerlügen gelesen hatte.

Es geht eigentlich um einen ExTerroristen – eine RAF Geschichte sozusagen. Und um das Thema Terrorismus, Vergebung – oder auch NichtVergebung, Vergessen. Um Beziehungen, Liebe und eben das Leben – in welchem Buch geht es nicht darum? Zitronentarte erwähnte das Buch, ihr hat es auch sehr gut gefallen. Ich fand sonst durchgehend negative Rezensionen über das Buch – was ich überhaupt nicht…

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