Schön das es dich gibt – Journal und Taschenbuch

Habt ihr schon einen Kalender? Schreibt ihr Tagebuch oder betreibt vielleicht sogar Journaling, also die Kalenderführung mit Rundumgestaltung?
Bzw. Wie haltet ihr es damit? Nutzt ihr einen reinen Terminkalender oder eher einen Tagebuchkalender? Oder habt gar zwei Bücher? „Rise up and Shine“ ist ein ziemlich besonderer Tagebuchkalender. Liegt recht schwer in der Hand, hat Gewicht, im Gegenteil zu meinen kleinen, reinen Terminkalendern. Er ist ziemlich dick und hat ein ganz wunderbares glattes, eierschalenfarbenes Papier. Richtig viel Platz für Eintragungen und um ins schreiben zu kommen. Außerdem kann das Datum selbst eingetragen werden, so das du keine Seiten verschwendest wenn du mal einen Tag ausläßt. Es gibt auch Wochenübersichten die du nutzen kannst. Dazu kleine Weisheiten und Texte zur Ermutigung.

 

Das macht schon was her, und ich finde es macht vor allem etwas aus sich so ein besonderes Buch, auch mit dieser schönen Gestaltung zu gönnen. Trotz der vielen Motivationen hat es eben auch noch genug Platz für das Eigene, das finde ich ja am wichtigsten. Das einzige was mir nicht so zusagt, obwohl ich Mantras sehr mag, das sind eben diese, das ist dann schon wieder so eine vorgegebene Art der Spiritualität, wie sie eben grad modern ist. Auch das englische zwischendurch müsste für mich nicht sein. Aber das hält sich zum Glück in Grenzen.

Diese Art der Gestaltung hat natürlich einen Grund. Der Kalender erschien gleichzeitig mit dem Buch „Schön, dass es dich gibt“. Die Autorin Laura Malina Seiler ist – wie es heute so schön heißt: Mindfulnesscoach und hat einen eigenen Podcast. Ich kannte sie bisher nicht, aber vielleicht bin ich dafür nicht eng genug an der Szene dran. Sie möchte die Menschen motivieren ihren eigenen Weg zu gehen und ein authentisches Leben zu führen – das haben wir dann wohl gemeinsam, die Autorin und ich 😉

Wer etwas Zuspruch und Motivation braucht und diese gern in Buchform zu sich nimmt ist hier sicher richtig. Es geht darum auf sein Herz zu hören und die eigene Schöpferkraft zu stärken – und da wiederum ist der Kalender natürlich sehr gut geeignet, denn das Schreiben und Reflektieren ist sehr hilfreich.

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Laura Malina Seiler
Schön, dass es dich gibt!
Wie du mit deinem Geschenk für die Welt ein außergewöhnliches Leben erschaffst

16,99 € , Rowohlt Verlag

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Kinderbuch – Weihnachtstipp

Unsere kleine Höhle

„Unsere kleine Höhle“, ein Kinderbuch oder ein Buch für Erwachsene wie mich, die Kinderbücher auch lieben. Auf scheinbar leichtem Fuß kommt die Geschichte daher. Im Land der Tiere zieht ein Sturm auf. Alle gehen schnell nach Hause und sichern ihre Höhlen. Doch zwei Bärenbrüder sind noch unterwegs.
All die kleinen Tierfamilien habn ein Zuhause, tragen Vorräte zusammen und machen ihre Bauten sturmfest und schließen die Türen. Dort sitzen sie dann, als es klopft…

Eine Allegorie über das Eigene und das Fremde, und über Gastfreundschaft in schwierigen Zeiten.
Gezeichnet in einem zarten leichtem Strich und sanften Farben von der Illustratorin Qin Leng. Auf ihrer Seite könnt ihr noch viele andere Bildbeispiele finden. Ihr kleinen Menschen sind ganz bezaubernd: https://qinillustrations.com/Publication-List

 

 

Die Autorin Céline Claire

Céline Claire, geboren 1973 in den Vogesen, hat sich schon als Kind gern
Geschichten für andere ausgedacht. Heute ist sie Autorin mehrerer Kinder- und Jugendbücher. Céline Claire lebt mit ihrer Familie in Frankreich.

Die Illustratorin Qin Leng

Qin Leng, geboren 1983 in Shanghai, machte ihren Abschluss an der Mel Hoppenheim School of Cinema. Sie ist Designerin und Illustratorin. Für ihre Arbeiten wurde sie für zahlreiche Preise nominiert, darunter den renommierten Governor General’s Literary Award.

 

Aus dem Französischen von Oliver Ilan Schulz.
Illustriert von Qin Leng

Diogenes, 16,- €

Zur Leseprobe

Weihnachtsliteratur Geschenktip – Das Weihnachtsmarktwunder

Einstimmung auf Weihnachten: Meine Buchempfehlung.
Hier der Anfang der Geschichte zum reinhören von mir vorgelesen:
https://soundcloud.com/user-664340419/weihnachtsmarktwunder

reingelesen

guenther_rz_2.inddKurz vorm Fest möchte ich Euch ein ganz bezauberndes Buch vorstellen welches in meiner wunderschönen Heimatstadt Dresden spielt. Für mich schon jetzt eines der schönsten Weihnachtsbücher ever.

Ralf Günther hat lange in Dresden gelebt, ist bekannt für seine historischen Romane und beides merkt man meiner Meinung nach dem Buch auch an. Ich kenne natürlich die Straßen und Plätze deswegen weiß ich nicht ob nur ich die Bilder vor dem inneren Auge habe aber ich glaube nicht. Die Stimmung springt von der ersten Seite an sofort über. Ein wunderbarer Schmöker, auch zum vorlesen, vielleicht sogar direkt am Weihnachtsabend unter dem Baum.

Der Protagonist ist ein Junge aus dem Erzgebirge der die Arbeit seiner Familie und eines ganzen Jahres nach Dresden bringt um die Holzfiguren am einzigen Markttag dort zu verkaufen. Am Anfang sieht alles nicht sehr rosig aus, aber wie das so ist in Weihnachtsgeschichten, gibt es einige Helferlein und Fügungen…

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Ab jetzt ist Ruh von Marion Brasch

Familie Brasch jetzt im Kino

reingelesen

abjetztistruh Ein Buch zum Thema Leben im Osten. Ein Buch zum Thema Leben als kleine Schwester von 3 Brüdern. Ein Buch zum Thema Leben auf der Suche nach Gefühlen und Worten.

Ich kann die Kritik anderer Leser nicht nachvollziehen, daß zu wenig Namen genannt werden oder Figuren auftauchen ohne erklärt zu werden. Für mich ist das Buch von Marion Brasch ein emotionssuchendes Buch, in dem die Protagonistin vorallem in sich Selbst sucht und nach Erklärungen in der Familiengeschichte.

Man kann dieses Buch gut lesen ohne in der DDR gelebt zu haben und man kann es gut lesen ohne die Brüder, den Vater und die anderen „Stars“ zu kennen. Denn das ist nicht wirklich das, was eine Rolle spielt. Es geht um Marion und Ihr Leben. Und um Ihren Weg der Suche nach sich selbst in diesem gewissen Kontext ihrer Familie und der DDR.

Die Sprache ist vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber durchaus interessant…

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T. C. Boyle, América

Heute möchte ich mal eine Rezension von einem anderem Blog teilen, da ich über dieses Buch nie selbst geschrieben habe. War noch vor meinen Blogzeiten als ich es laß. Aber es ist mir bis heute Eindrucksvoll in Erinnerung geblieben und steht auch auf meiner „muß ich unbedingt mal kaufen“ Liste.

BuchUhu

„Build that wall!“ Das war nicht nur der Schlachtruf Donald Trumps und seiner Anhänger im Präsidentschaftswahlkampf 2015/16. Es ist auch das Motto einer Gruppe von Nachbarn in T. C. Boyles 1995 erstveröffentlichtem Roman América. Die Besitzer von Häusern im einheitlichen Kolonialstil am Rand der Wildnis etwas außerhalb von Los Angeles wollen eine Mauer um ihre Siedlung bauen, um sich vor den vermeintlichen Gefahren von außen zu schützen. In erster Linie ist wie bei Trump die Abgrenzung vor mexikanischen Einwanderern gemeint, der gefühlten Bedrohung für Sicherheit und Wohlstand des weißen Amerikaners. Dass man sich mit der Mauer gleichzeitig selbst einsperrt, der Freiheit und des offenen Blicks beraubt, daran scheint sich in beiden Fällen kaum jemand zu stören – beziehungsweise ist die Stimme der Vernunft einfach nicht laut genug, um sich gegen Panikmache und Simplifizierung zu behaupten. Den Rest erledigt der Opportunimsus.

Der Bau von Zäunen und Mauern ist nur eines…

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Meinerseits – weitere Texte

Mein Blog hat mehrere Seiten, das sieht man im Reader nicht. Man muß direkt auf den Blog kommen. Es gibt eine Seite wo ich Links zu anderen Texten von mir sammle – einige befinden sich auch auf dem Blog hier. Bei dieser Sammlung geht es um verschiedene Themen, aber nicht um Bücher. Vielleicht interessiert es Dich:
https://reingelesen.wordpress.com/texte/

… ohne Liebe fehlt etwas

*

Pflichtbewusstsein ohne Liebe macht verdrießlich

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Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos

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Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart

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Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig

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Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch

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Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch

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Ordnung ohne Liebe macht kleinlich

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Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch

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Macht ohne Liebe macht grausam

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Ehre ohne Liebe macht hochmütig

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Besitz ohne Liebe macht geizig

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Glaube ohne Liebe macht fanatisch

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Lao Tse

Kriegsenkelprojekt – Unsere Vorfahren

Meine erste so richtig öffentliche Veranstaltung meines Kriegsenkelprojektes. Ich freu mich sehr das es nach monatelanger Vorarbeit geklappt hat damit und plane schon weiteres.

Die Nachfahren

tochter-ohne-vaterFilmvorführung
mit anschließender Gesprächsrunde und Büchertisch

Am Mittwoch, dem 21.2.2018
In der Grünen Ecke, Bischofsplatz 6, 01097 Dresden
Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: 4,- €, Ermäßigt 2 €

Ein emotional intensiver Dokumentarfilm über die Generation der Kriegskinder.
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Neun kriegsbedingt vaterlos aufgewachsene Töchter sprechen in diesem Film über ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen. Aus 60 Stunden Interviewmaterial gestaltete Andreas Fischer einen Film, der einen Eindruck von der gemeinschaftlichen Erfahrung
der Kriegskindergeneration vermittelt.
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Während und nach dem 2. Weltkrieg wuchs rund ein Drittel aller Kinder ohne Vater auf. Die Folgen einer solchen Kindheit wurden lange Zeit nicht wahrgenommen, oder sie waren tabu. Was
haben Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung und vor allem die Vaterlosigkeit bei den Kindern bewirkt?
Sie sind heute im Rentenalter – und viele davon setzen sich jetzt erstmals mit ihrem Aufwachsen ohne Vater auseinander. Nach “Söhne ohne Väter” (2007) beleuchtet der neue Dokumentarfilm
von Andreas Fischer, “Töchter ohne Väter” (2016…

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Bernhard Schlink – Das Wochenende

Grade ein schönes Interview mit Herrn Schlink gehört. Es ging um das neue Buch „Olga“…gleich nochmal in meinen alten Rezensionen geschmökert.

reingelesen

Ich konnte nicht widerstehen und mußte in der Bibliothek unter „S“ schauen ob nicht doch noch ein Buch von Herrn Schlink zu bekommen ist.

Also da stand es, dieses dünne Buch, mit dem unscheinbarem Titelbild, was ich diesmal nicht ganz so passend finde -Landhaus in Hilversum – Max Liebermann. Das Buch war mir schon mal an gleicher Stelle über den Weg gelaufen, aber erst jetzt war wohl die Zeit gekommen, da ich es lesen sollte. Ja, ich denke es war wichtig das ich vorher die Sommerlügen gelesen hatte.

Es geht eigentlich um einen ExTerroristen – eine RAF Geschichte sozusagen. Und um das Thema Terrorismus, Vergebung – oder auch NichtVergebung, Vergessen. Um Beziehungen, Liebe und eben das Leben – in welchem Buch geht es nicht darum? Zitronentarte erwähnte das Buch, ihr hat es auch sehr gut gefallen. Ich fand sonst durchgehend negative Rezensionen über das Buch – was ich überhaupt nicht…

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„Elsa ungeheuer“ – Astrid Rosenfeld und meine Sicht der Dinge

Noch ein Lesetipp, vielelicht ein Weihnachtsgeschenk?

reingelesen

Wie Ihr seht ist „ungeheuer“ Kleingeschrieben. Nicht nur bei mir sondern auch als Titel des Buches.  Ich las das als „ungeheuerlich“… zumindest im Blickwinkel des Erzählers Karl, des Kindes Karl.

Es ist immer wieder erstaunlich wie unterschiedlich LeserInnen ein Buch wahrnehmen können. Unsere eigene Welt im Kopf stoßen wir auf andere Welten aus anderen Köpfen.

Siehe auch: reblogg, weiter unten

Mir hat dieses zweite Buch von Frau Rosenfeld ungeheuer gut gefallen und es hat mich regelrecht gefesselt. Es war mir eine Freude. Schade finde ich nur, das es viele Stellen gibt die mir so angedeutet erscheinen. Wo mir ein Mehr fehlt. Und insgesamt war ich ehrlich gesagt am Ende sauer, das dies nun das Ende sein sollte. Es kommt nämlich ziemlich plötzlich und einfach so. Ich habe das Gefühl das einige Seiten fehlen und fragte mich ob der Verlag die Seitenzahl vorgegeben hat? Oder vielleicht wurde er sogar gekürzt? Was…

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