Bestseller

Irgendwie ist mir erst vor kurzem klar geworden das es sich bei den Bestsellerlisten um die meistverkauftesten Bücher handelt. Sprich „Literatur“ die die Masse anspricht. Lesetechnisch, oder weil sie cool aussieht im Bücherregal.

Kür51MmSEj6qnL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA300_SH20_OU03_zlich habe ich das Buch „The Help“ auf einer dieser Listen entdeckt – unsere Bahnhofsbuchhandlung, wo ich gern mal stöber, hat da ne Extraecke für. Und da dachte ich so, Mensch das kennste doch das Buch. Allerdings unter dem Titel „Gute Geister“. mmmh, ist das jetzt nochmal neu verlegt wurden mit einem anderen Titel damit es besser ankommt? Oder gab es ne neue Ausgabe nach dem der Film dazu lief? Rätselhaft. Aufjedenfall ist es eines der Bücher die ich uneingeschränkt auch von einer Bestsellerliste empfehlen kann, was nicht oft vorkommt. Und der Film ist auch richtig gut!

Zum Trailer -> und zu Infos zum Film/Inhalt!

Meine Lieblinge im Buch: Zuerst einmal die Protagonistin, die an Ihren Traum glaubt. Auch wenn Sie erstmal nur Haushaltstips schreiben darf führt das Leben und Ihr Wille und das Sie sich die ganze Zeit selbst treu bleibt, dazu, das Sie Ihrem Traum immer näher kommt und in ihn hineinlebt. Das macht Mut.

Dann das Hausmädchen Aibeleen mit dem kleinen blondem Kind, und Ihrem liebevollen Umgang mit dem Mädchen.

Die verrückte Außenseiterin die von Ihrem Dienstmädchen heimlich kochen lernt.

Der beste Satz:

Manchmal überspringt Zivilcourage eine Generation. Danke das Du sie uns zurückgebracht hast.

Und mindestens genauso gut ist das was Aibeleen zu Ihrem kleinem Mädchen sagt.

Der Film macht echt Gänsehaut!

Klassiker

41RS4BWYTTL._SL500_AA300_Für 2013 habe ich beschlossen mal ein paar Klassiker zu lesen. Das erste Stück was mir in die Hände fiel war die Katze auf dem heißen Blechdach.

Das das Stück aus den 50igern des letzten Jahrhunderts ist, ist die Sprache gut verständlich. Es läßt sich also gleich flüssig lesen. Aber was dann kommt ist schrecklich. Es gibt keinen einzigen „normalen“ Menschen in diesem Buch. Sie sind feindselig, bitter und böse – vielleicht ist es auch das was doch normal ist, nur erlebt man das wohl selten so aufgedeckt. Bei den Aufführungen soll ja über gewisse Bissigkeiten gelacht worden sein. Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Wenn bei mir ein Lachen aufsteigen würde, dann würde es im Hals stecken bleiben.

Einfach grausam und schrecklich.

Aber ich denke es ist eine große Kunst solche Gespräche einzufangen. Und diese logisch zu schildern bzw. sprechen zu lassen. Und die Figuren und Situationen wirklich so lebendig rüberzubringen. In diesem Sinne hat Williams sicher ein Meisterstück der Lieblosigkeit geschaffen.

Bild

Siri Hustvedt – Ein Sommer ohne Männer

Ich mußte mich beim lesen mehrfach versichern das dieses Buch von Siri Hustvedt ist. So ganz anders.

„Was ich liebte“ hat mir unglaublich gut gefallen und zählt bis jetzt zu meinen Lieblingsbüchern. Ich habe mich bei beiden Büchern immer wieder gefragt was von der Hauptfigur mit Ihr selbst zu tun hat und was nicht.

Alles in allem ist „Der Sommer ohne Männer“ eine schöne Geschichte, sehr menschlich, schöne Beschreibungen und wirklich gut geschilderte Personen. Ich war erstaunt das es mir so gut gefallen hat. Am Anfang wird viel von der Heldin, Ihrer Mutter und deren Freundinnen im Altenheim geschildert, doch dieser Erzählstrang verläuft sich mit einigen Verflechtungen und die Geschichte geht immer mehr auf die Protagonistin selber ein.

Der Verlag zum Buch: „Die New Yorker Dichterin Mia steckt in einer Krise. Ihr Mann Boris will eine «Pause». Mia erleidet einen Zusammenbruch und beschließt, den Sommer in der Nähe ihrer rüstigen, neunzigjährigen Mutter zu verbringen. Dort entdeckt Mia das Leben neu: Sie führt ein erotisches Tagebuch, gibt pubertierenden Mädchen Unterricht in Poesie und Lebensfragen.

Besonders schön fand ich die Beziehung zu Ihrer Tochter, aber auch zu Ihrer Mutter. Im ganzen Buch geht es eigentlich um Beziehungen unter Frauen. Die Männer erscheinen nur am Rand. Und da hauptsächlich der Noch-Ehemann. Also ganz wie es der Titel schon sagt: „Der Sommer ohne Männer“

%d Bloggern gefällt das: