Feiertagslesen


Das mit dem weihnachtlichen Lesevorhaben ist nicht so ganz was geworden. Die Tage sind so unglaublich kurz und ich bin sehr müde. Die Kälte ist echt anstrengend. „In Liebe Dein Karl“ habe ich fertig gelesen. Ich war vorallem neugierig auf die Geschichten über die Zeit in China aus Ingrid Nolls Leben. Leider waren es eher kleine Einblicke, die meiner Meinung nach wirklich ausbaubar gewesen wären. Insgesamt fand ich alles etwas arg zusammen gewürfelt, was sich so an Kurzgeschichten in diesem Buch angesammelt hat.
Es startet mit einer Story die wirklich gruselig ist, auf den Punkt erzählt und sehr überraschend, aber diese Qualität zieht sich leider nicht durch. Wenig einprägsames, manches aber durchaus unterhaltsam, manches aber auch zäh und eher langweilig. Es wirkt so insgesamt als würde der rote Faden fehlen und als hätte man alles zusammen gefasst was zu finden war, plus die Krümel zusammen gekehrt. Dabei hätten es 2,3,4 Geschichten weniger auch getan.
Ich finde die Autorin sollte unbedingt mehr über ihr spannendes Leben und die Zeit in China schreiben, wo sie ihre Kindheit verbrachte. Am Ende des Buches gibt es einige Zeilen dazu.

Angelesen habe ich nun den neuen Schlink, bin ja Fan, deshalb eine Ausnahme was die „Literaturvonfrauen angeht. Aber da liegt noch mehr auf dem Stapel. Mal schauen was ich zum Jahreswechsel noch anlesen kann. Ich sehne mich nach einem Pageturner, so nem richtigem Schmöker, und ich denke, da wird sich was finden.
Der Schlink „Die Enkelin“ hat sich recht zäh angelesen – 60 Seiten hab ich bisher geschafft. Ich fand es bis jetzt zu ausgearbeitet, zu langatmig an manchen Stellen. Mal schauen.

Was liest du grade?

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