Blogparade – Erster Teil – Verlosung

DSCN4028Liebe LeserInnen,

ich möchte Euch in mehrfacher Hinsicht zum mitmachen einladen.

Nicht nur das Lesen beschäftigt mich, sondern auch das Schreiben. Eine ganz spezielle Form kennt sicher fast jeder: Das Tagebuch schreiben. Eine ganz hilfreiche Sache um Erinnerungen aufzubewahren, Impulse für Geschichten zu finden und den Kopf zu klären. Immer wieder war ich eifrig dabei, ein schönes Ritual am Abend.

Mich hat das ganze dann zum biografischen Schreiben geführt. Als Kriegsenkelin hilft es mir mich meiner eigenen Geschichte anzunähern, nicht umsonst lese ich auch zu gern biografisches. Das schreiben ist ein phantastisches Ausdrucksmittel und ich empfinde es immer wieder als sehr heilsam, in Texten, Fragmenten, kleinen Reimen oder in einem schlichten schönem Satz.

Sich die Dinge vom Herzen schreiben. Jahrelang habe ich in die Tasten gehauen in schlimmen Zeiten, in Foren und Internetcommunitys, dankbar für diesen Raum. Und später dann habe ich junge Leute per Email in einem Suizidpräventionsprojekt beraten. War selbst Forumsfee für Trauernde und die schwierigeren Themen. Das schreiben läßt Raum um Gedanken zu sammeln, an Worten zu feilen, sich klar auszudrücken, nicht unterbrochen zu werden, Gedankengängen zu folgen.

Und im Schreiben findet sich immer wieder neue Klarheit, Leichtigkeit und so manches mal ein wieder erinnern und wieder finden. Schon oft war ich später überrascht darüber was ich aufgeschrieben habe… nach dem Flow.

Im Herbst werde ich meinen ersten Workshop zum Thema Biografiearbeit anbieten, und freue mich schon drauf.

Jetzt möchte ich erst einmal Euch einladen an einer kleinen Blogparade zum Thema Schreiben teilzunehmen. Was bedeutet Dir das schreiben? Oder magst Du mal über dein Tagebuch erzählen oder das von jemand anderem? Hat Dir schreiben auch schon einmal geholfen? Oder hast Du Dir eigene Geschichten erobert, dich deiner Biografie genähert oder oder oder… Ich lade Dich herzlich ein bis zum 31. Mai einen Text einzureichen, bitte gerne mit Bild. Alle Blogs werden dann hier verlinkt, oder auch Eure Internetseiten. Es können natürlich auch gerne Menschen ohne Internetpräsenz mitmachen. Ich freue mich auch Eure Geschichten

***

Heute möchte ich Euch dazu passend ein sehr schönes Buch zum Einstieg vorstellen: Tagebuch mit Anhang

DSCN4023„Schreib an Dich“ ist ein Doppelpack bestehend aus einem linierten Tagebuchheft für die eigenen Worte und einem Heft über die verschiedensten Arten Tagebuch zu führen.

Mich hat es schon durch seine Aufmachung sofort angesprungen. Es ist zurückhaltend, aber sehr schön, gestaltet. Jede der 26 vorgestellten Arten Tagebuch zu führen hat eine Textseite und eine Seite mit einem passendem Spruch. Sehr einfallsreich und unterhaltsam und vorallem extrem einladend einfach loszulegen und alles auszuprobieren, und später vielleicht auch alle Vorgaben von sich zu werfen und seinen eigenen unverwechselbaren Weg zu finden. Ich habs auch schon verschenkt, so toll fand ich es.

Weil mir das Buch so gut gefällt und ich wohl dem Verlag – Danke Pattloch* habe ich nun ein Exemplar für euch zur Verfügung was ich verlosen kann.

Alle die diesen Beitrag teilen nehmen an der Verlosung teil.

Ende ist nächsten Samstag um 24:00 Uhr.

Beim draufklicken vergrößern sich die Bilder.

 

„Schreib an Dich“

26 Arten, ein Tagebuch zu führen

Angelika von Aufsess

Pattloch*

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4. Bloggeburtstag und Verlosung

01f3cd453b1e06d9ac5ebb8770785d18v1_abs_635x357_b3535db83dc50e27c1bb1392364c95a2HiphipHurrray

Ich muß zugeben Wir (Karlchen Kater und Ich) sind nicht gut vorbereitet auf diesen Geburtstag – er hat uns doch ganz schön überrascht und vorallem die Zahl. 4!!! WOW.

Selber vor kurzem 40 geworden zieht nun der Blog nach. 4 scheint die Zahl zu sein 😀

Gute Zahl.

Erinnert Ihr Euch noch wie spannend und aufregend früher der Geburtstag war? Wie hibbelig man am morgen aufwachte und wie man vorher schon die Tage zählte wenn es denn soweit ist. Irgendwie war das immer ein bisschen magisch mit dem Geburtstag. Und so schön wenn es die passende Kerzenzahl gab zum auspusten und man ein Ständchen bekam. Hach.

„In Mexiko sind Geburtstage wichtiger als Weihnachten. In Japan dagegen werden sie gar nicht gefeiert und in Kenia wissen viele ganz einfach nicht, an welchen Tag sie geboren sind.“ (Quelle Deutschlandradiokultur)

Ich denke ich tendiere zu Mexiko 😀 Wir feiern heute und wollen die Freude auch weitergeben. Deshalb verlose ich heute 2 schaurigschöne Bücher aus dem letzten Jahr. Gemeinsam ist Ihnen das Sie jede Menge Platz bieten z.B. für Kopfkino. Wenn Du darauf stehst mach mit und kommentiere unter diesem Beitrag. Wenn Du etwas teilst ioder rebloggst bekommst Du ein extra Bonus Los 😀

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*Großmutters Pelz ist aus dem fabelhaften und ganz besonderem Kunstanstifter Verlag und wurde vor kurzem von mir vorgestellt*

.

*Handkantenschlag von Dorthe Nors gilt als Sensationserfolg, aus dem Osburg Verlag*

Und noch ein kleiner Song, weils so schön ist

(zum tanzen)

Ihr könnt bis zum 21.10. Mitternacht teilnehmen 😉 ❤

Eure Madame Flamusse

 

Verlosung – Der Trafikant

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Sorry für die schlechte Bildqualität. Hab für jeden 3 Lose gemacht, so das ich gut mischen kann. Gezogen hat es Karlchen Kater:

Gewinnerin: Seestern 12 – HERZlichen Glückwunsch

Bitte schick deine Adresse an

madameflamusse@googlemail.com

HiphipHurray 😉

Der Trafikant – R.Seethaler – Verlosung

DSC04360Charmant ist das Wort was für mich dieses Büchlein am besten beschreibt. Bis ca. 3/5 des Buches ist es recht leichte und nette Lektüre, trotz der Zeit in welcher die Geschichte spielt. Umso härter kommt es dann.

Das Buch hat mir das ein und andere Lächeln ins Gesicht gezaubert. Doch dann wendet sich das Leben hier schlag auf schlag – von der Ahnung war schon vorher die Sprache. Als Einschlaflektüre gedacht fesselte es mich so sehr das da nix mehr mit schlafen war und ich nur schwer aufhören konnte. Vorallem wird es leider nicht leichter.

Ich hatte irgendwie ein bisschen was anderes erwartet anhand des Umschlagtextes. Aber so ist es ja oft. Aufjedenfall kann ich es sehr empfehlen auch wenn es kein fröhliches Buch ist. Herr Seethaler hat eine sehr schöne Erzählsprache und schafft es ganz wunderbar atmosphärisch den Leser/die Leserin hineinzuziehen so das fast eine eigene Sinneswahrnehmung stattfindet. Wirklich schön und so lesenswert. Also der Autor interessiert mich jetzt sehr. Ich frage mich ob er auch Hochsensibel ist oder einfach die richtigen Wörter an die richtigen Stellen gesetzt hat. Aber ich denke so eine Sprache muß man im Gefühl haben die läßt sich nicht wirklich bauen und lernen, sondern das hat man und kann man, oder nicht.

Ich möchte das Buch gerne weitergeben und verlose es zum Nikolaus. Wenn Du es gern haben möchtest schreibe bitte einen Kommentar. Die Auslosung findet am 6.12. statt. 🙂

Beste Grüße für einen schönen 1. Advent morgen.

Ps.: lustigerweise kam justamente gestern im Radio ein Bericht über den Pilgerort in London – wo Freud damals hingeflüchtet war, über sein Haus im Stadtteil Hampstead, wo heute seine Couch zu bewundern ist. Viele Fans kommen von weither gereist und manch einer hat wohl heftige Gefühlsausbrüche wenn er davor steht. Hat sich wahrscheinlich die Energie abgespreichert in diesem Möbelstück.

Freud wählt nicht lange nach seiner Flucht den Freitod – er litt viele viele Jahre an Gaumenkrebs und konnte am Ende kaum noch sprechen. Wie natürlich das früher möglich war. Das wünsche ich mir auch für heute.

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